Lauftagebuch

Kollaps

Wer vielleicht noch über meine Nostradamusvorhersagung müde gegrinst hat, wird jetzt wohl selbst schon etwas unruhig.
Die Finanzkrise lässt jetzt mit Sicherheit niemanden mehr kalt.
Die USA haben ihr Hilfspaket ja gebacken bekommen. Ja zum Glück, möchte man sagen. Denn wie würde es sonst aussehen? Letzte Woche war es noch ein Rekordverlust am Dow Jones mit 700 Punkten. Schnee von gestern. Gestern warens nämlich 800 Punkte Verlust und jetzt ist der Dow unter 10.000 Punkte gerutscht. In Japan der Index übrigens auch. Und die Angie bürgt für die deutschen Sparbücher. Na also. Sollte es jetzt aber wirklich soweit kommen, dass das Angesparte in die Grütze geht, dann kann die Bundesregierung kaum 1,4 Billion Euro unters Volk hauen. Woher soll das Geld bitte kommen?
Es bleibt zu hoffen, dass die Normalsparer nicht ihr Sparbuch plündern und ihre Kohle unters Kopfkissen stülpen. Denn dann ist endgültig Feierabend. Dann sind alle Banken Pleite.
Und warum der ganze Kack? Weil die Amerikaner so ein beknacktes System haben und den Zockern so ziemlich alle Möglichkeiten bekommen haben um ihren Reichtum anzuhäufen. Die Zocker haben auf dem Papier immer noch mehr und noch mehr verdient. Auf der einen Seite Aktien gekauft, um am Kurs zu verdienen. Auf der andern Seite Leerkäufe um am sinkenden Kurs zu verdienen. Aber wo kommt denn das Geld her? Es gibt ja keinen Dukatenesel, der die Kohlen scheisst, hab ich mal gehört.
Naja, nun ist die Blase geplatzt und jetzt haben wir den Salat. Wir dürfen den Schlamassel von einer gierigen Minderheit ausbaden und wie weit wir dann im Schlamassel stecken, das ist noch überhaupt nicht abzusehen. Das könnte einen weltweiten Kollaps bedeuten. Und dabei kann man jetzt nichtmal mehr der CSU die Schuld geben.
Vielleicht sollten wir schon mal mit den restlichen Kohlen einen Flug in den brasilianischen Regenwald buchen und dort ein neues Leben anfangen, mit Feuersteinen und Bambusblasrohr.
Achja, der DAX ist mal wieder im Minus heute.
Der Dow wird heute leicht nach oben gehen, vielleicht 200 Punkte. Und wer ist so mutig? Die Zocker!!! Es wird auch diesmal nix gelernt.
Und weils grad spannend ist, steht Island vor dem Staatsbankrott.
Fortsetzung wird folgen.

2 Kommentare 7.10.08 13:23, kommentieren

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Debakel

Meine Güte, ich dachte gestern um 18:05 ich seh schlecht, als ich die erste Hochrechnung sah. Ich hab ja fast gebetet, aber nur fast, dass die CSU unter 50 Prozent kommt, aber dass die Stotter Edes Erben so ein Desaster abbekommen, das hätt ich nicht zu träumen gewagt.
Gerademal 43,4% gabs für die CSU.
Ist das jetzt eigentlich ein schwarzer Tag gewesen? Schwer zu sagen, oder?
Es ist auf jeden Fall herrlich, dass wir zum ersten mal eine Demokratie erleben dürfen in Bayern.
Und morgen, wenn ich aufstehe, sehe ich auf den Videotext und werde lesen, dass Huber als Parteivorsitzender zurück tritt. Dazu noch die Generalsekräterin Haderthauer, die hat ihren Job auch die längste Zeit gehabt. Der Günthi hat nur einmal beim Oktoberfest das erste Faß anstechen dürfen. Nächstes Jahr wird das der Seehofer machen. Das kleinste Übel in der CSU und das als Ehebrecher. So weit isses schon in der 'Großen bayrischen Partei'. Schade, dass das der FJS nicht mehr erlebt, er wird sich auch so schon als Ventilator verdingen, wenn er sich so schnell im Grab umdreht.
Ach ist das eine schöne Wahl gewesen.
Und wenn die bayrische Bevölkerung sieht, dass ihr Land auch mit einer Koalition hervorragend, bzw. besser funktioniert, wird auch in Zukunft die 50% für den arroganten schwarzen Haufen in weiter Ferne bleiben.
Schon lustig, dass die SPD mit einem Dauergrinsen durch die Gegend läuft, obwohl sie das schlechteste Ergebnis in der bayrischen Geschichte hat. Hauptsache die CSU ist nicht mehr alleine an der Macht, sagen sie.
Nein, die SPD hab ich auch nicht gewählt. Wenig überraschend, nicht wahr?

So und nachdem ich mich schon mal als Nostradamus hinstell, sei noch gesagt, dass sich bald die Welt nach dem Jahr 1923 zurück sehnt.
Heute hat die USA das Hilfspaket von 700 Millarden gekippt. Tja, ist Wahlkampf. Allerdings wird es ohne Regierungshilfe der USA in der Finanzwelt sehr düster aussehen. Ob am Donnerstag ein neuer Plan kommt? Es darf gehofft werden.
Das Finanzsystem steht vor dem Kollaps, das führt zu einer Weltwirtschaftskrise, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.
Der Dow Jones hat sich schon mal warm gemacht und ist innerhalb kürzester Zeit um 700 Punkte abgestürzt. So ein Punktemäßiger Kurssturz war noch nie da. Nichtmal am 11.9.2001
Man darf gespannt sein. Wir werden erschüttert sein.
Also horten wir schon mal Nudeln, Konserven und Zigaretten um etwas zu tauschen zu haben.

7 Kommentare 30.9.08 00:36, kommentieren

Beckstein, Huber, Glos

Immer wenn ich einen von den Gestalten sehe, bin ich selbst überrascht, was ich für eine Wut bekomme. Abgesehen davon, dass keiner von denen noch einen Schönheitspreis gewinnen wird, weil Schweinsäugleingegucke einfach megaout ist, wirds auch noch recht peinlich, wenn einer von denen das Maul aufmacht.
Heut im Bundestag wurde der Hubeeeer aufgerufen.
Das war sehr interessant, weil schon Gelächter laut wurde, als nur sein Name genannt wurde. Und als er auch noch bemüht hochdeutsch redeeen wollteeeee, war der Ofen total aus. Der Huberbua durfte nicht mal mehr ausreden, lag wohl auch daran, dass er nur Sülzeeee von sich gab. Regierung doof, Bayeeern toll, so toll wie Bayeeern isses nirgends, auch nicht in Beeerlin. Ausserdem die Keeernkraft, ganz toll. Müssma weiter laufen lassen. Ole ole Superkernkraft. Saubere Energie, billiger Strom, das übliche Gesabber eben. Blender vor dem Herrn, Lügner vor dem Wähler. Der Atomstrom ist weder sauber, weder sicher, weder billig, sondern einfach nur gefährlicher, hochsubventionierter Dreck, der die Taschen der Konzerne füllt und die Subventionen aus dem Steuerzahler zieht, der sich brav weiter ausnehmen lässt und den Strompreis zahlt. Glaubt denn wirklich einer ernsthaft, dass der Strom auch nur um einen Cent fallen würde, wenn die Laufzeiten verlängert würden? Dieser Glaube ist wohl mehr als Naiv. Und dann noch diese Panikmache, dass wir ein Stromdefizit hätten, wenn man keine Atomkraftwerke mehr hätte, ich kanns nicht mehr hören Michi Glosi. Mach einfach mal den Kopf zu, wenn nur Blödsinn raus kommt. Es ist einfach gelogen. Noch so eine schwarze Lüge. Wird schon hin und wieder ein 'Dankeschön' rüber kommen von den Konzernen, wenn sich die Schwarzen so vehement für die Atomscheiße einsetzen. Schließlich könnten so 85 Milliarden!!!! mehr an Gewinn in die Konzernkassen rein gespült werden.
Das Stromdefizit gibts nicht, im Gegenteil, wir verkaufen Unmengen an Strom ins Ausland. Das wird sich auch nicht ändern, wenn die Atombomben in Lauerstellung abgeschalten werden. Ausserdem würde man eine Riesenchance verpassen, wenn man die Atomdinger länger laufen lässt, dann wird das Forcieren der erneuerbaren Energien abgeschwächt werden, pressiert ja net.
Deutschland produziert jetzt schon mehr Strom durch Wind und Solar, als durch Atomstrom. Wir sind mit Riesenabstand Weltmeister in alternativer Energie, gefolgt von USA und Japan. Und mit dem Know How das sich Deutschland aneignet kann in der Zukunft eine gigantische Nachfrage nach deutschen Alternativenergielösungen entstehen. Aber sowas will Michi Glos nicht hören. Vielleicht ist ihm das auch zu hoch.
Da wäre ja noch mein Oberschatzi, der Beckstein. Den sieht man ja nur noch auf Bildern jovial mit dem Maßkrug wedeln. Ist ja bald Wahl, nicht wahr? UND Oktoberfest. Da muss man sich schon volksnah und völlig verblödet zeigen. Wie sonst ist die Aussage zu verstehen, dass man mit 2 Maß Bier noch Auto fahren kann? Wie er den Satz jetzt gemeint hat, ist ja scheißegal. So was geht einfach nicht. Jetzt zieht das Volk fröhlich ins Wiesnzelt, haut sich 2 Maß Bier ins Hirn und fährt grinsend in die Polizeikontrolle. Aber der Beckstein hat doch gesagt?!?!?! Die Verwirrung ist groß. Na, ich bin ja gespannt auf die Wahl. Ich wünsche mir ja so, dass die CSU unter 50% kommt. Vielleicht gibts ja dann erstmals in Bayern auch ne Demokratie? Aber ich befürchte, die schaffen es wieder. Wo die Gründe liegen, ist mir eigentlich klar.
Es wird CSU in Bayern gewählt
1. Weil Papi auch schon immer CSU gewählt hat
2. Papi den Hof nicht überschreibt, wenn der Bub nicht CSU wählt
3. Weil man einfach keine Ahnung hat und CSU als erstes aufm Wahlzettel steht
4. Weil Beckstein so schön den Maßkrug halten kann
5. Weil auf der Wiesn geraucht werden darf
6. Weil Atomstrom sooooo billig und soooo sicher ist
7. Weil der CSU Wähler lieber nix hinterfragt
8. Weil der CSU Wähler sich gern anlügen lässt
9. Lieber Kreuze als Moscheen haben will

Naja, es gibt viele Gründe, aber keiner ist nachvollziehbar.

6 Kommentare 17.9.08 22:15, kommentieren

3:3

Heute in Schwarz Gelb

 Meine Fresse, war das gestern ein Spiel. Dortmund gegen Herne West. Auch gesehen? Meine Nerven. Wobei ich ja eigentlich noch ganz ruhig war, als es 3:0 für die Gazpromkumpels stand. Tja, mehr als haushoch verlieren kann man ja nicht. Aber dann wurde es plötzlich ganz anders. Erst das 3:1, dann das 3:2, die Blauen wussten gar nicht mehr, was sie tun sollten, also spezialisierten sie sich aufs foulen. Was zur Folge hatte, dass zwei aus Schlacke vom Platz flogen. Wobei sie ja eigentlich nur noch zu 8 hätten spielen dürfen, weil der Rafinha sich zu einer Tätlichkeit verpflichtet fühlte. Aber die Pfeife mit der Pfeife hatte keinen Arsch in der Hose. Schließlich fiel noch das 3:3 und ich war mit den Nerven fertig. Meine Güte, war das ein Kampf. Wir hätten das Spiel noch gewinnen können, wenn der schlechte Schiri noch 3 - 4 Minuten spielen lassen hätte, was eigentlich angebracht gewesen wäre. Aber wir wollen ja nicht meckern, wenn man aussichtslos zurück liegt und dann noch ein Unentschieden holt. Geil. Ich war ja so voller Adrenalin nach dem Spiel, dass ich sofort raus gehen musste, um zu laufen. Grinsend lief ich nach Ebenhofen und machte den ersten KM in 5:08. Dann den nächsten knapp unter 5 Minuten, schließlich verlor ich total die Kontrolle über mich. Der Wind juckte mich nicht, das miese Wetter juckte mich nicht, ich lief einfach wie doof vor mich hin. Den dritten Kilometer machte ich in 4:44 und nach und nach zeigte mir meine Uhr an, dass ich immer schneller werde. Was ich aber nicht so recht glauben wollte. Wahrscheinlich ist wegen den Wolken und dem Wind der GPS Empfang so schlecht, dass mir die Uhr eine Pace von 4:25 anzeigte. Ab und zu sogar 4:18. Ich gab gar nix drauf und lief weiter schnell vor mich hin. Ich achtete auf meine Atmung, zwei Schritte einatmen, zwei Schritte ausatmen, so isses prima, da simma zügig unterwegs. Nachdem ich mich nicht auf mein GPS verlassen konnte, hab ich mich eben nach Atmung orientiert, wird wohl weiter so um die 4:50 sein pro Minute. Fühlte sich gut an. Also genoß ich einfach mal den Lauf, dass ich auch mal wieder so zügig laufen konnte, ohne abzukacken. Jetzt kommt ja auch wieder mein Laufwetter. Den ganzen Sommer über fühlte ich mich beim Laufen eher schlapp als geil und wollte immer wieder mal eine Gehpause einlegen. Jetzt gehts schon viel besser seit ein paar Tagen. Ich wollte eigentlich nur 7 km machen, aber nachdem es doch so gut lief, dachte ich mir, dann lauf ich doch 10 km und guck, wie lang ich brauche. Aber erst musste ich noch gucken, wie schnell ich wirklich war. Ich kannte ja meine Laufstrecken und wusste auch, dass ein bestimmter Bereich genau 2 km lang ist. Den erreichte ich auch nach genau 8 km und stoppte von hier die Zeit ab und siehe da und staune, ich war tatsächlich so schnell, wie es mir die Uhr anzeigte. Ich machte die Kilometer von 8 - 10 in 8:50, also 4:25 pro Kilometer. Ja spinn ich? So schnell kann ich doch gar nicht mehr laufen in meinem Trainingszustand, aber es war einfach so. Dann, nach 10 km sah ich wieder auf die Uhr und hatte die Strecke in 47:07 Minuten geschafft. Dabei waren doch die ersten 2 oder 3 Kilometer noch recht moderat. Ja, das war doch mal ein Lauf, davon träumt man doch. Also merken, vor dem nächsten 10er Wettkampf ein spannendes Fußballspiel des Lieblingsvereins angucken und losbrettern.

5 Kommentare 14.9.08 10:36, kommentieren

Scheiß Atom

Atomkraft ist ein Auslaufmodell. Trotzdem versucht die Atomlobby die Risiko-Technologie wieder hoffähig zu machen. In den nächsten Monaten sollen nach dem Atomkonsens ihre ältesten und gefährlichsten Reaktoren vom Netz gehen. Das wollen die Energiekonzerne mit allen Mitteln verhindern und längere Lauf­zeiten für ihre 17 Reaktoren durchsetzen.

Ihnen winken Milliarden­gewinne. Politik und Bürger/innen wollen sie mit Investitionen eines Teils der Gewinne in Erneuerbare Energien und „Sozialtarifen“ ködern. Jetzt müssen wir Bürger/innen aufstehen: Wir haben nicht so viel Geld und Lobbyeinfluss, aber wir haben die besseren Argumente.



1. Atomkraft macht Strom nicht billiger
Mit abgeschriebenen und hoch subventionierten Atomkraftwerken lässt sich in der Tat Strom billig erzeugen – für unter 2 Cent pro Kilowattstunde. Doch dieser Strom kommt nicht günstig beim Kunden an, sondern wird zu dem Preis verkauft, wie er sich an der Leipziger Strombörse bildet. Den Preis von derzeit etwa 7 bis 8 Cent bestimmen die Kraftwerke mit den höchsten Produktionskosten.

Die Differenz zwischen billig erzeugtem Atomstrom und dem Marktpreis füllt nur weiter die Konzernkassen. Jedes Jahr, in dem die 17 deutschen Atomreaktoren weiterlaufen, bringt den Unternehmen einen zusätzlichen Gewinn von rund 10 Milliarden Euro. Um die Zustimmung der Politik zur Laufzeitverlängerung zu erkaufen, wollen sie einem Teil davon für klimafreundliche Technologien einsetzen. Doch für eine größere Dynamik beim Ausbau Erneuerbarer Energien braucht es nicht in erster Linie mehr Geld, sondern weniger Blockaden durch die Konzerne – etwa beim Netzausbau für Offshore-Windanlagen.

Die Erzeugung von Atomstrom ist nur günstig, da wir Steuerzahler ihn subventionieren. Wir und nicht die Konzerne müssen im Falle eines Super-GAUs für Schäden aufkommen. Auf fünf Billionen Euro beziffert das Bundeswirtschaftsministerium die Kosten eines Unfalls – für den Löwenanteil davon müsste der Staat und damit wir alle aufkommen. Zudem flossen seit Betrieb der Atomkraft in Deutschland etwa 100 Milliarden Euro öffentlicher Geldmittel als Subventionen in die Atomkraft. Einige Beispiele: 20 Milliarden Euro Subventionen gingen in Forschungsreaktoren, 9 Milliarden in gescheiterte Projekte wie die Wiederarbeitungsanlage Wackersdorf und den Schnellen Brüter Kalkar. 23 Milliarden Euro Steuermittel entgingen der öffentlichen Hand, da die Energiekonzerne Gewinne steuerfrei als Rückstellungen für die „Entsorgung“ von alten Reaktoren verbuchen durften.



2. Atomkraft rettet nicht das Klima
Die Stromerzeugung ist alles andere als klimaneutral. Denn die Gewinnung von Uran ist äußerst energieaufwändig. Nach Berechnungen des Öko-Instituts entstehen 126 g CO2 pro Kilowattstunde Strom. Zum Vergleich: Ein modernes Gaskraftwerk mit Wärme-Auskopplung kommt auf 119 g CO2 pro Kilowattstunde, eine Windkraftanlagen auf 22 Gramm, die vor allem bei der Herstellung entstehen.

Auch als „Brückentechnologie“, bis Energie in ausreichendem Maße aus Erneuerbaren Quellen erzeugt wird, scheidet Atomenergie aus. Länger laufende Kraftwerke zementieren nur die Monopolmacht der Energiekonzerne, mit der sie Produzenten Erneuerbarer Energien behindern – etwa mit hohen Hürden beim Netzzugang.

Die ineffiziente und zentralistische Energieerzeugung der Konzerne ist das größte Hindernis, das einer dezentralen und flexiblen Energieerzeugung mit Erneuerbaren Energien entgegensteht. Nach einem Beschluss über eine Laufzeitverlängerung würden die Konzerne mit aller Macht versuchen, die Ausbaudynamik der Erneuerbaren Energien zu stoppen, um Stromüberkapazitäten zu verhindern. Die Energiewende wäre beendet, bevor sie richtig begonnen hat.



3. Auch ohne Atomkraft bleibt die Stromversorgung sicher
Für den Fall, dass Deutschland aus der Atomkraft wie beschlossen aussteigt und auf neue Kohlekraftwerke verzichtet, malt die Atomlobby eine „Stromlücke“ an die Wand. Doch eine Studie des Umweltbundesamts (UBA) zeigt: Wenn wir den Stromverbrauch bis 2020 um 11 Prozent senken, Erneuerbare Energien auf knapp 30 Prozent der Stromerzeugung ausbauen und 25 Prozent des Stroms in modernen Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung produzieren, ist die Versorgung gesichert. All dies ist zu erreichen, wenn der politische Wille vorhanden ist.

Mit Atomkraft ist die Abhängigkeit von Öl nicht zu bekämpfen – denn dieses wird nicht zur Stromerzeugung verwendet. Und die Abhängigkeit von Gasimporten lässt sich weit sinnvoller mit konsequenten Schritten zur energetischen Sanierung von Gebäuden verringern. Schließlich gehen etwa 85 Prozent unseres Gaskonsums in Wärme und Warmwasserbereitung.

4. Keine Renaissance der Atomenergie
Angeblich erfährt die Atomenergie weltweit eine Renaissance. Deutschland sei als einziges großes Industrieland nicht mit dabei. Doch dies ist nur Propaganda der Atomlobby. Laut der Internationaler Atomenergie Agentur (IAEA) waren 1990 weltweit 83 Atomkraftwerke im Bau, 1998 waren es 36, heute sind es noch 34. Laufend werden mehr Atomkraftwerke stillgelegt als neu in Betrieb genommen. In Europa gibt es eine ganze Reihe von Ländern, die ohne Atomenergie auskommen, wie Italien, Portugal, Dänemark, Norwegen, Polen, Österreich und Irland.

Mit der neuen Diskussion um die Atomkraft sind deren Gefahren kein Stück kleiner geworden:

1. Das Risiko wird größer
Die Atomkraftwerke, die in den nächsten Jahren abgeschaltet werden sollen, wurden in den 1970er Jahren gebaut, ihre Technik ist auf dem Stand der 1960er Jahre. Je älter die Kraftwerke werden, um so mehr häufen sich die Störfälle. Auch hat spätestens seit dem 11. September 2001 die Bedrohung durch Terroranschläge zugenommen. Gegen einen gezielten Flugzeugabsturz sind die Anlagen gar nicht oder nicht ausreichend geschützt.

2. Der Atommüll strahlt weiter
Jedes Jahr fallen in deutschen Atomreaktoren etwa 450 Tonnen radioaktiver Müll an. Für eine sichere Entsorgung über Millionen Jahre kann niemand garantieren. Welche gravierenden Probleme schon nach drei Jahrzehnten auftauchen, zeigen die vor kurzem bekannt gewordenen katastrophalen Zustände im Endlager Asse bei Salzgitter. In das Bergwerk tritt Wasser ein und droht die schwach- und mittelradioaktiven Rückstände ins Grundwasser und schließlich in die Umwelt zu schwemmen.



3. Der Schritt zur Atombombe ist klein
Immer mehr Länder verfügen mittlerweile über das Wissen und die Technik, „zivile“ Kernbrennstoffe oder Rückstände aus den Reaktoren für die Herstellung von Atomwaffen zu verwenden. Bei der Kernspaltung in Atomkraftwerken entsteht atomwaffenfähiges Plutonium und auch die Urananreicherung zur Herstellung von Brennstäben kann zur Erzeugung von waffenfähigem Material verwendet werden.

Die Gefahr eines Einsatzes der Atombomben steigt, je mehr Länder in Krisenregionen über diese Waffe verfügen. Nur wenn wir die Nutzung der Risikotechnik Atomenergie beenden, können wir glaubwürdig weltweit für einen Verzicht auf ihre zivile und militärische Nutzung werben.

Der Atomkonsens
All dies zeigt: Es gibt viele gute Gründe für einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atomkraft. Im Jahr 2000 einigte sich deshalb die rot-grüne Bundesregierung mit den Energiekonzernen auf eine Begrenzung der Laufzeiten der Atomkraftwerke – leider mit einem sehr weiten Zeithorizont. Bisher gingen nur die veralteten Kraftwerke Stade und Obrigheim vom Netz. Jetzt erst beginnt der „Atomkonsens“ zu greifen: Die Kraftwerke Biblis A und B, Neckarwestheim und Brunsbüttel sollen vom Netz gehen, weitere würden bald folgen. Deshalb machen die Energiekonzerne massiv Druck, die Laufzeiten der Anlagen zu verlängern und den Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben.

Spätestens von einer neuen Bundesregierung erhoffen sich die Unternehmen eine Neu­verhandlung der Laufzeiten. Politik und Bürger/innen wollen sie mit dem Versprechen ködern, einen Teil ihrer Gewinne für Erneuerbare Energien und niedrigere Stromkosten zu verwenden. Während Union und FDP die Position der Konzerne unter­stützen, hält die SPD noch am Atomkonsens fest. Hinter den Kulissen arbeitet die Atom­lobby in der Partei unter Hochdruck an einem Aufweichen dieser Position.



Den Ausstieg aus dem Ausstieg stoppen!
Jetzt müssen wir Bürger/innen aufstehen und deutlich machen, dass wir eine Verlängerung der Laufzeiten oder gar neue Kraftwerke nicht akzeptieren. Der breit getragene Widerstand gegen die Atomenergie hat zum – sicher ungenügenden – Ausstiegsbeschluss geführt. Ob sich die Politik jetzt eine Aufkündigung des Atomkonsenses traut, hängt vor allem vom öffentlichen Druck ab. Es liegt in unserer Hand, eine Renaissance der Atomkraft dauerhaft zu verhindern!



Quelle: Campact.de

3 Kommentare 13.9.08 09:47, kommentieren

Sensationell

Der Hammer
Heute in deutschlands dümmster Prollzeitung
Ihr wisst schon
Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht

Angelina Jolie stillt mit beiden Brüsten

Ausserdem fragt Blöd.de: Cremt hier Carla Bruni dem Sarky die Nase ein?

Ist doch stark oder? Ich wollt schon immer mal ein Foto sehn, wie eine Frau einem Mann die Nase mit Sonnencreme einschmiert.
Merke: Auch Präsidenten können sich die Nase verbrennen

7 Kommentare 5.8.08 23:17, kommentieren

Huber, Beavis and Butthead

Ist die Ähnlichkeit nicht verblüffend?

3 Kommentare 3.8.08 19:37, kommentieren

Einigkeit? Und Recht und Freiheit

Armes Deutschland.
Die Nationalhymne sollte geändert werden, denn 'Einigkeit' gehört in 'Chaos' geändert.
Schon gehört? Sicher! Das Bundesverfassungsgericht hat das Rauchverbot in zwei Bundesländern gekippt.
Es darf jetzt wieder in kleinen Kneipen bis 75m² geraucht werden, wenn keine zubereitete Speisen angeboten werden und nur Erwachsene Zutritt haben.
Wie LÄCHERLICH ist denn das? Was ist das bitte für ein blödes Geäffe? Das halt ich doch im Kopf nicht aus.
Es war ja schon zu blöd, als vor, hm, knapp 3 Jahren beschlossen wurde, dass ein Rauchverbot kommen solle. Was war? Nach ein paar Monaten fällt so einem Schlaubischlumpf ein, dass das ja gar nicht Bundessache ist und die Länder selbst entscheiden müssen. Europa lacht sich schlapp.
Nun kam das 'Jawohl, machma,' möglichst einheitlich solle das Rauchverbot und ganz, ganz schnell durchgesetzt werden. Die Ärmel wurden hochgekrempelt und jedes Bundesland hatte ihr eigenes Gesetz vorliegen, wann wo nicht mehr geraucht werden darf, oder wo doch, oder auch nicht. Die eventuellen Strafen sind natürlich auch völlig unterschiedlich. Das hat eine Spannbreite von ein paar Euro bis zu tausenden von Euros. Naja, Einigkeit eben.
Nun hat jedes Land natürlich auch seinen eigenen Termin zur Umsetzung fest gelegt. Denn der Fasching, der muss schon noch raucherfreundlich gestaltet werden.
Mittlerweile greift aber das Gesetz in ganz einig Deutschland..... Obwohl...... es wär ja nicht Deutschland, wenns nix zu klagen gäbe. Denn wenn man bescheuerte Wenn und Achs zulässt und jeden Hundsfurz eine Ausnahmeregelung gemacht wird, dann kommen sie hinterm Ofen vorgehopst und schon wird geklagt. So wie jetzt die Gastronomen in Berlin und Saarland. Sie bekamen Recht und jetzt wirds erst so richtig spassig. Ich sehe eine Flut von Klagen kommen von Gastronomen, weil ja jetzt jeder eine Ausnahme will.
Da wirds nicht langweilig auf den Gerichten.
Aber ich habs mir schon in dem Moment gedacht, als klar war, dass die Länder selbst ihr Gesetz zusammen schustern müssen.
Ich frag mich echt, warum zum Geier man Ausnahmen machen muss? Wieso ist in anderen Ländern nicht so ein Gescheiß? In Frankreich, Italien, Irland undundund wird ein Gesetz verabschiedet: So Leute, jetzt ist Feierabend mit Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden und sämtlichen Kneipen, Gaststätten, Hotels. PUNKT Es wird nicht gemurrt, es wird nicht geknurrt, es wird die Zigarettenpackung genommen und vor der Tür geraucht. PUNKT Aber nö, das geht ja in Deutschland nicht, Deutschland muss sich mal wieder in Europa lächerlich machen.
Stell dir mal vor, du bist Ausländer und guckst dir Deutschland an. Gehst nach Bayern, kriegst die Schaufel auf die Birne, wenn du die Zigaretten auspackst. Ausnahme: Bierzelt. HAAA Na gut, geh ich halt nach Baden Württemberg, da gibts ja abgetrennte Räume für Raucher. Stimmt doch?! Nicht immer? Wie oder was?
Er reist weiter ins nächste Bundesland und muss neben der Speisekarte erstmal das Gesetzbuch studieren, ob er in der Wirtschaft rauchen darf. Ist der Urlaub vorbei, hat er was zu erzählen Zuhause. Kopfschüttelnde Zuhörer sind das Ergebnis.
Ach ist das herrlich doof. Auch im schwarzverseuchten Bayern.
Da wird mal eben rumgeheult, dass auf der Wiesn doch kein Rauchverbot gemacht werden kann, weil das geht doch net. Winsel.
Gut, gibts halt ne Ausnahme.... für 2008. Achnöööö, dann nehmen wir doch 2009 auch noch mit. Nicht dass ich auch nur annähernd in Betracht ziehen würde einen Fuß aufs Oktoberfest zu setzen.
Ich wette hier und jetzt 5 Euro, dass auch 2010 in Bierzelten in Bayern gequalmt werden darf.
Ach, dann gibts ja noch die Raucherclubs. Supererfindung. Ich find das ja eher lustig mit den Raucherclubs. Da können sie sich ein Schild an die Tür pappen, dass das hier ein Club ist. Man kriegt einen Ausweis und schon ist die Fluppe an. Im blauen Dunst wird sich dann gegenseitig auf die Schulter gehauen, dass sie es dem Bundesland mit ihrer Genialität jetzt so richtig gezeigt haben.
In Kaufbeuren ist so ein Raucherclub, (Natürlich sinds vieleviele Clubs) jetzt im Sommer sind draussen aber Stühle und Tische aufgebaut. Soooo, jetzt frag ich mich aber, wie die rechtliche Situation nun ist. Darf man dort jeden bedienen? Auch Nichtraucher? Man würde sagen, klar, man muss ja nicht in die Kneipe rein gehen.
Dem entgegne ich, dass, wenn ich eine Gastronomie nutze, ich womöglich nach dem dritten Bier aufs Klo muss. Und wo ist die Toilette? Richtig: IN der Kneipe. Muss ich jetzt erst Mitglied im Raucherclub werden, damit ich auf die Toilette gehen darf? Und wieso wird mir dann zugemutet durch den Krebsduft zu waten? Müsste dann nicht eine seperate Toilette für Nichtraucher ausserhalb des Raucherclubs angeboten werden? Ich frag mich mal bei der Stadt durch, denn schließlich bin ich auch ein Deutscher.

5 Kommentare 1.8.08 06:09, kommentieren

Ein Hoch auf die Atomkraftwerke

Jawohl, die Atomkraftwerke leben hoch. Immer noch besser, als wenn sie hoch GEHEN.
Ach ist es nicht herrlich, wie meine Freunde von der CDU und der CSU so vehement um Laufzeitverlängerungen für die deutschen Atomkraftwerke winseln?
Ohne Atom geht nix. Wir müssen den Energiepreisanstieg bremsen, jawohl. Und was bietet sich da eher an, als das gute alte Atomkraftwerk? Die Kraftwerke sind abbezahlt und kosten den Unternehmer nix. Naja, fast nix. Alles was REW und EON und wie sie alle heissen an Strom durch Atomkraft produzieren, fließt schön sauber in die Unternehmerkasse.
Jetzt, wo die Spritpreise so schön hoch sind, da kommen sie erst recht wieder aus ihren Löchern geschossen und fordern und fordern. Denn man wär ja blöd, wenn man jetzt Atomkraft aufgäbe. Brauchma doch, Energie ist doch teuer, weisch? Und der Bundesbürger nickt und sagt 'Nieder mit den Kraftstoffpreisen, Atom macht Energie billig' Bullshit ist das, völliger Dünnschiß.
Was passiert denn mit der Kohle die die Energieunternehmen den Bundesbürgern abzocken? Ein anderes Wort kann man dafür nicht nennen. Es wird den Aktionären in den weit aufgerissenen Rachen geworfen. Es ist scheißegal, wie hoch die Energiepreise sind, es ist egal, wenn das Faß Öl wieder nur 10 Dollar kosten würde, eine KW/h würde um keinen einzigen Cent sinken. Das lustige ist, die Pappnasen von der Christlich asozialen Union sagen nicht mal das Gegenteil. Die Watschengesichter Huber und Beckstein sagen, dass dann die Energiepreise moderater steigen würden als wie bisher. Jaja, immer schön auf das Kleingeredete horchen.
Ja, Energie ist teuer, ich weiß. Die Spritpreise sind horrend hoch. Aber moment mal. Gibts jetzt eigentlich schon Autos, die mit Brennstäben fahren? Nicht? Was interessiert mich dann, ob ein Atomkraftwerk länger läuft? Mein Auto fährt mit Super, gibts an der JET.
Atom ist ja auch so viel sauberer als Kohlekraftwerke. Ja stimmt, im ersten Moment schon, solange der verbrauchte Atomdreck brav im Salzbergwerk begraben liegt. Bloß blöd, dass der ganze Scheiß gar nicht so sicher ist, wie sie uns glauben lassen wollen. Erschreckende Erkenntnisse kommen direkt aus dem Bergwerk. Der sicher geglaubte Atomkompost drängt an die Aussenwelt und das nicht in 10.000 Jahren, sondern womöglich schon in 40 Jahren. Tja, das wird interessant. Ich kann ja auch nur über diese Rücksichtslosigkeit den Kopf schütteln. Gehen davon aus, dass der Atommüll 10.000 Jahre sicher ist. Dann ist das Jahr 12.008 und der ganze Dreck weltweit drängt an die bis dahin wohl wieder frische Luft. Super mitgedacht.
Aber gut, dass Deutschland die sichersten Atomkraftwerke hat. Immerhin, gell? Wie sicher? Absolut sicher? Ziemlich sicher? Eigentlich sicher? Ich hab mal so einen Blödsinn gelesen, dass in 1000 Jahren nur ein Super GAU passieren kann. Auch wieder so eine lustige Zahl. Wann wäre denn so ein Ereignis angenehm? Och so in 200 Jahren kann ja mal was passieren, das juckt uns ja dann auch nicht sonderlich, da haben sich schon längst die Würmer an uns gütlich getan. Also auch egal.
Ich finds immer wieder gruselig, wenn ich am Atomkraftwerk in Schweinfurt vorbei fahre. Diese arrogante Erhabenheit, die so ein Kraftwerk ausstrahlt und das ich schon aus 40km sehe, macht mir ein äusserst mulmiges Gefühl.
Was die Politiker etwas in Verlegenheit bringt: Ja was ist denn los, wenn ein Flugzeug entführt wird und gezielt auf ein Atomkraftwerk geworfen wird? Ist dieses dann immer noch das Sicherste der Welt? Das Flugzeug prallt dann einfach vom Kraftwerk ab und zerschellt in der nahe gelegenen Wiese. Aber Flugzeugentführungen, sowas ist ja unvorstellbar, ist noch nie passiert und wurde noch nie als Waffe z.B. in Hochhäuser gesemmelt.
Ich finde es ja beeindruckend wie der Bürger schmerzfreier wird, was die Atomkraft angeht. Kürzlich noch war das ein sehr sensibles Thema. Sobald auch nur eine klitzekleine Meldung über ein Atomkraftwerk kommt, bekam man es mit der Angst zu tun. Doch jetzt können schnell mal 30.000 Liter radioaktives Kühlwasser in den Fluß laufen, da kann eine Trafostation brennen, es wird zur Kenntnis genommen und abgehakt. Kein Aufbegehren, nix.
Tschernobyl ist halt auch schon wieder 22 Jahre her. Hat man alles schon vergessen, was das für eine verheerende Katastrophe damals war und sowas kann zu jeder Minute irgendwo auf der Welt wieder passieren, auch in Deutschland.
Schließlich hat der Mensch diese Dinger gebaut, der Mensch überwacht diese Kraftwerke, der Mensch macht aber auch Fehler.
Ich freu mich immer über dieses Argument, dass doch andere Länder auch Atomkraftwerke haben, wenn da eins verreckt, sind wir auch fällig. Ja stimmt. Aber ich fände es immerhin etwas beruhigender, wenn man statt 200 Zeitbomben nur noch 184 davon hätte.
Und Deutschland kann Vorreiter sein und zeigen, dass es auch ohne Atom geht. Die Mittel dazu haben wir. Nirgends auf der Welt wird so in alternative Energien investiert wie in Deutschland und das ist die Energie der Zukunft nicht dieses bescheuerte Atom.

Kürzlich sprach die Erde mit dem Mars.
Sagt der Mars: Du was guckst du denn so betrübt?
Die Erde spricht: Ach, ich bin krank, ich hab Homo Sapiens
Muntert der Mars die Erde auf: Das ist nicht weiter schlimm, das geht bald wieder weg.

3 Kommentare 22.7.08 22:03, kommentieren

Fußballer sind Supersportler

Ne, natürlich nicht nur die Herrschaften der Bundesliga. Auch in der Kreisklasse gibts die Bewegungshelden, die dem Ball nachrennen.
Heut lauf ich so die Hasenrunde und lauf am Schluß noch am biessenhofener Sportplatz vorbei. Da gibts übrigens seit heute einen neuen Cache. Hab ich mir ausgedacht und gelegt. 'Werbung mach'
Nun denn. Fußball ist ja diiiieee Sportart von Deutschland.
Da war heut auch schwer was los. Die Rot-Gelben spielten gegen die ganz Blauen. Und ein paar Zuschauer gesellten sich auf die Tribüne des Sportplatzes. Ach was sag ich, heisst doch jetzt alles Arena. Also die Biessenhofener V-Markt Arena oder wie auch immer.
Überall standen Autos, möglichst nah am Sportplatz. So eine kleine Straße, wo man eigentlich gar nicht fahren darf, war voll mit Autos. Hui, da rührt sich was. Ich lief also an den 102 Sitzplätzen vorbei (Aufgabe A bei meinem Cache) und vorbei an der Schule. Dort oben ist ein sehr großer Parkplatz, eigentlich sinds ja sogar zwei. Aber dort oben war kein einziges Auto. Nix. Das heisst also, dass die Superfußballer, die Helden der Sportevolution mit dem Auto bis an die Kabine fahren um ja keinen Meter zuviel zu gehen.
Aber ich muss auch einwerfen, dass die Parkplätze dort oben auch mal rappelvoll sind, nämlich dann, wenn Handball ist und die Parkplätze sind ja gleich neben der Halle. Es ist dann aber auch wurscht, ob Parkplätze vorhanden sind, denn es wird dann im Parkverbot geparkt, weil es näher zur Turnhalle ist. Sonst müsste man 10 !!!!!!! Meter mehr gehen. Oder gar 15?
Mir fiel dann noch auf, dass auf den Tennisplätzen (Vier Stück, Aufgabe H in meinem Cache) seit Tagen nicht einmal gespielt wurde. Es liegt nämlich ein Tennisball vor dem Clubhaus und das schon seit Tagen.
Ja, es rührt sich was im Dorf. Wie heisst doch die Initiative von AOK? Deutschland bewegt sich. Das finden die Einwohner Klasse, denn dann müssen sie selber sich nicht bewegen.
Übrigens soll ja in Deutschland jeder vierte Bürger regelmäßig 'joggen' Tja, hm. Unsere Gemeinde hat rund 6000 Einwohner, das wären dann 1250 Einwohner, denen ich auf meinen regelmäßigen Laufrunden ständig begegne. Aber wahrscheinlich bin ich beim Laufen mit meinen Gedanken so versunken, dass ich die 1250 Läuer überhaupt nicht wahr nehme, denn wenn es hoch kommt, entdecke ich bei einem 10 km Lauf um die Gemeinde 5 Läufer. Für die 10 km brauch ich weniger als eine Stunde, Rechne ich jetzt großzügig, dann wären das in einer Woche 800 Begegnungen, wenn ich durchlaufen würde und jeder Läufer nur einmal die Woche laufen würde. Aber dabei müsste ich auch in der Nacht um 3 laufen. Und da ists doch eher ruhig auf der biessenhofener Läuferautobahn.
Ja wo laufen sie denn?

3 Kommentare 20.7.08 20:43, kommentieren

Raten

Heut ergab sich folgendes Gespräch in unserm Dorfedeka.
Ich traf dort den Martin, also den Chef vom Edeka. :
Servus Martin, gehts wieder?
Martin hatte nämlich ziemliche Blutdruckschwierigkeiten. Sein Blutdruck stieg in kürzester Zeit auf über 200. Er wurde sogar mal bewusstlos deswegen. Alles nicht so toll.
Martin meinte, es gehe ihm wieder ganz gut, langsam aber sicher sei er wieder auf dem Weg, dass er der Alte wird.

Und wie es bei mir läuft?

Ja, ich bin in Freiburg neue Marathonbestzeit gelaufen in 3:36, ich wollt unter 3:30 laufen, aber passt schon.

Hej, das ist ja super, respekt, sauber, stark. Ich schau mal , dass ich im Herbst vielleicht mal wieder einen Marathon lauf, bis dahin gehts wieder gut, hoffentlich. Momentan ist es so, dass es gar nicht so gut läuft, aber ist ja klar, ich bin ja 4 Monate gar nicht mehr gelaufen.

Ja, das wird scho wieder, das geht dann ganz schnell

Und wieviel läufst du so in der Woche?

Ja, ich lauf so um die 80 km in der Woche. Kommt schon mal vor, dass es über 100 km werden, aber ich glaub 80 km ist so die Grenze wo es mir richtig gut geht.

Ach, 80 km? So viel? Soviel lauf ich nicht. Also jetzt ja sowieso nicht.
Ich lauf halt so 3-4 mal die Woche und mal 10, mal 15 mal 20 km, das werden so 50 km in der Woche sein. Wie ich Zeit hab nach der Arbeit.
Aber wenn du 80 km läufst, dann wirst du nicht Intervalle trainieren, oder wie das Zeug heisst und schnelle Läufe und was es so gibt?

Doch, doch, ich mach schon Intervalle und Tempoläufe, sonst wird man kaum schneller.

Ich weiß nicht, ich hab da nie so Lust drauf schnell zu laufen, Intervalle hab ich noch nicht probiert. Hin und wieder lauf ich mal a bissal schneller. Kommt auch drauf an wie ich Zeit hab. Soll ja auch vorallem Spaß machen die Lauferei.

Ja, mach das mal, das bringt auf jeden Fall was, wenn man solche Trainingseinheiten einbaut.

Wir wünschten uns dann noch alles gute für die weiteren Laufvorhaben......

Sooooo, der Martin hat keine Ahnung von Forerunner, systematischen Training, Trainingsplänen usw. usw.
Aber er hat schon den einen oder andern Marathon absolviert.
Und welche Zeiten läuft er denn wohl so?
Ihr dürft raten und wenn ich aus dem Elsaß am Samstag wieder zurück komme, gibts die Antwort darauf. Bis dahin haben Kerstin und ich kein Internet oder Telefon.

5 Kommentare 6.5.08 23:11, kommentieren

Frühling

Hallo Frühling
Lang nicht mehr gesehen. Müsste so 9-10 Monate her sein. Wie gehts denn altes Haus? Uns gehts allen gut.
Ich finds schön, dass du mal wieder vorbei schaust, das ist aber auch bitter nötig nach dem harten Winter. Ja, war ironisch gemeint, du hast mich erwischt. Aber nichtsdestotrotz ist es schön dich wieder zu sehen.
Es ist einfach immer wieder wunderbar, wenn du warme Luft mitbringst, so wie heute die 16°. Das hellt auch sofort die Laune auf.
Ich bin vorhin zu dir raus gegangen, um im Laden noch Butter zu kaufen. Ich mach die Tür auf und schon hast du mich begrüßt. Und du hast auch eine Menge Vögel mitgebracht, die in den Bäumen voller Lebenslust zwitschern. Genau das mag ich so an dir, diese laue Luft, die Vögel, der Sonnenschein und der leichte Wind der mir um die Nase weht. Da eilt man dann nicht durch die Straßen und will möglichst schnell wieder Zuhause sein. Nein, man sieht sich um, schlendert gemütlich die Gassen entlang und schaut sich das alljährliche Wunder der Natur an.
Die Bäume wollen schon grün werden. Zum Teil schaffen sie es schon. War das in Montbard ein Kirschbaum, der in voller rosa Blüte stand und die Tristigkeit der Stadt vergessen lässt, solange man diesen Baum ansieht? Das Gras ist schon am wachsen und sieht nicht mehr so niedergewalzt aus und schmutzig. Nein, ein richtig leuchtendes Grün ist schon zu sehen. Du wirst lachen, aber wir haben heute schon einen Mann den Rasen mähen sehen, vielleicht hat er ja zum Geburtstage einen neuen Rasenmäher bekommen und musste ihn schnell mal ausprobieren.
Was ich noch sehen konnte, das sind lauter verschiedene Blumen, die sich schon aus dem Boden getraut haben. Sogar der Löwenzahn wackelt schon gelbleuchtend im Wind. Und überall hört man schon die Trompetenkäfer.
Ja, jetzt bist du da und wirst den Winter verdrängen. Die Schneeschaufeln werden wieder in der Hütte verstaut und der Wintermantel in den Schrank gestellt.
Heute Mittag waren wir auch in unserem Wald. Es war nämlich das letzte mal dass wir die Mittagspause in diesem Wald bei Montbard machen konnte. Das war das ideale Wetter, dass wir uns schön von unserem Wald und dem Eremiten verabschieden konnten. Noch einmal die Eremitendusche beguckt, seinen Whirlpool, den Garten, den See mit dem überschwemmten Boot darin, der Bach mit dem viel zu klaren Wasser und die hübsche kleine Steinbrücke.
Bitte? Wie? Du bleibst nicht lange? Ja aber warum denn nicht?
Hm, ich weiß dass es dir leid tut, deswegen brauchst du nicht so bedröppelt auf den Boden schauen.
Tja, wieso soll das Wetter denn schlecht werden am Wochenende? Wir wollen doch alle, dass du bleibst. Du weisst aber schon, dass wir am Wochenende einen Halbmarathon laufen wollen? Da können wir keinen Regen und Windböen bis 50km/h gebrauchen?! Aber wenn du meinst, du bist noch etwas zu schwach, dann leg dich ruhig noch ein bisschen hin und komm dann umso kräftiger wieder zurück, wenn der Winter sein Pulver verschossen hat. Wir werden voller Sehnsucht auf dich warten. Aber danke schön, dass du uns schon mal daran erinnert hast, wie schön du bist.
Bis bald

1 Kommentar 14.3.08 14:30, kommentieren

Wieder da

Hallo verehrte Leserschaft.
Dann schreib ich nach 3 Wochen mal wieder was.
Irgendwie fehlte mir die Muse dazu. Sowas kommt vor.
Tja, wo fang ich denn an?
Am kommenden Sonntag ist Halbmarathon hier im Burgund. Der soll richtig vermessen sein. Aber ob das so stimmt? Naja, wir sind da recht skeptisch, was die Streckenlängen in Frankreich angeht und das aus gutem Grund. Da kommts schon mal vor, dass ein Halbmarathon mal eben über 22 km lang ist. Die Zeit ist natürlich für die Katz. Wir waren ja vor eineinhalb Jahren stinksauer deswegen in Dijon. Wir waren ja soooo fit und dann ist dieser HM über einen Kilometer zu lang. Irre, waren wir angepisst.
Aber das juckt uns alles nicht mehr, wenn wir am Sonntag einfach mal ne neue Bestzeit raus hauen, nicht wahr? Obs hinhaut, weiss ich nicht. Denn der HM soll auch nicht unbedingt der Flachste der Welt sein. Wir werden sehen. Auf jeden Fall sind wir topfit, Hase und ich.
Meine Trainings krieg ich prima hin. Alles läuft Bestens. Schön zu sehen, wie wir immer fitter und schneller werden im Training.
Die langen Läufe über 30 km kriegen wir auch prima gebacken.
Am vergangenen Donnerstag hab ich einen prima Lauf von Montbard nach Semur gehabt. Das waren auch 30 km. Die ganze Zeit bin ich mit Rückenwind und Sonne im Gesicht gelaufen. Ich hab schon befürchtet, dass ich Anfang März einen Sonnenbrand bekomme. Aber ich hab keinen. Wenn man jetzt denkt, das ist ja nett mit Rückenwind. Naja, vielleicht. Aber es ist auch so, dass man dabei ganz schön ins schwitzen kommt, wenn kein Lüftchen mich abkühlt. Soooo einfach ist das dann doch nicht.
Es ist einfach eine schöne Strecke so hintenrum auf der Landstraße, mit wenig Verkehr. Die Wiesen hier im Burgund sind so richtig kitschig grün, wie in der Kerrygold Werbung. Alles wächst und blüht schon. Hier ist eindeutig schon der Frühling eingezogen.
Ich hab gehört, dass im Allgäu Schnee liegt. Na sowas. Brauchen wir nicht hier.
Einfach zu laufen ist der 30 km Lauf auch nicht, weil es kaum mal 100 Meter gibt, die flach sind. Immerzu gehts hoch, wieder runter, wieder hoch. Immer schön in Wellen auf und nieder. Das letzte Stück in Semur ist dann noch richtig heftig. Da sind dann noch ein paar richtige Steigungen drin, die einem noch die letzten Körner raus ziehen. Aber schließlich kommt man zufrieden am Hasenstall an.

Die Intervalle und Tempoläufe gehen mir auch ganz gut von der Hand. Kürzlich musste ich einen 11 km Tempolauf machen in einer 4:40er Zeit. Fiel mir recht leicht, dabei hab ich es verpasst nach 11 km aufzuhören. Naja, dann wurden es eben 12 km. Es fühlte sich auch noch gut an. Das sollte theoretisch auch mein Marathontempo sein, aber das lass ich lieber bleiben. 12 km in dem Tempo laufen ist eine Sache, aber 42 km? Ne, darauf will ich es nicht ankommen lassen. Das hört sich nicht sehr lustig an.

Die Intervalle wurden in letzter Zeit auch immer länger. Letzte Woche 3x2800 Meter, diesen Samstag waren es 3x3600 Meter und das sollte ich in einer 4:28er Pace laufen. Ich hab mir aber gedacht, das lauf ich lieber in 4:30er Pace, das muss reichen.
So liefen Kerstin und ich zunächst ein Stück zusammen und dann bog ich in die Prärie ab. Hase meinte, da is flach. Na gut.
Also gab ich Gas und lief zunächst im flachen meine Pace von 4:30. Dann, öhm, gings bergauf. Ich dachte an Hase und an ihre Definition von flach. Das war auch für einen Allgäuer nicht flach. Es ging so 1,5 km stetig leicht bergauf und aus der 4:30er Pace wurde letztlich eine 4:36er Pace, wobei es ja noch ein kurzes Stück bergab ging.
Ich kam dann in Cernois an. Und dort oben fand ich die Traumstrecke für meine Intervalle. Ziemlich flach gings dahin. Nach meiner Trabpause von 1200 Metern gab ich wieder Zunder und lief in das nächste Kaff rüber. Nach 2 km kam ich dort an und drehte wieder um. Ich hatte nach 2000 Metern eine Durchschnittspace von 4:28, also voll im Soll, aber ich fühlte mich prima, also gab ich noch ein bisschen mehr Stoff und sah, dass sich die Pace verbesserte über 4:27, 4:26 zu 4:25. Aber ich dachte mir, ich will die 4:24 sehen, die ich auch schaffte und ganz am Schluß erreichte ich sogar noch die 4:23.
Aus dem letzten Loch pfeifend fiel ich dann in den Gehschritt und gab wieder komische Geräusche von mir.
Nun trabte ich wieder in Richtung Heimat um schließlich den letzten Intervall zu machen. Auch der lief super. Gut, es ging jetzt etwas bergab, was ich vorher bergauf laufen musste und schaffte diese 3600 Meter in einer 4:21er Pace.
Nu reichte es aber und trabte 2 km zurück in den Hasenstall. Super liefs.
Nun gabs gestern in Flavigny einen Regenerationslauf für mich und einen langen Lauf für Kerstin.
Wie erklär ich denn das Flavigny? Kann man nicht erklären, man muss es einfach sehen. Von weitem schon sieht man auf einem Felsplateau dieses putzige Village. Der Kirchturm sticht genau in der Mitte des Dorfes nach oben. Ringsrum fällt das Terrain ab, überall sieht man die Weite des Burgunds und Wälder soweit das Auge reicht.
Das Dorf ist zurecht eine prima Kulisse gewesen für den Film 'Chocolat' mit Jonny Depp. Ausserdem sind in dem Dorf alle Leute unheimlich freundlich. Statt einfach Bonjour zu sagen, neigen die Leute den Kopf und sagen Bonjouuuur Monsieur und lächeln einen an. Nett hier. Einfach nur putzig.
In Flavigny wird auch der bekannte Anisschnaps hergestellt. Und weil Sonntag war, hatten auch die Mönche in dem hier anwesenden Kloster wohl Ausgang. Ich finds ja immer geil, wie die Mönche ihre Freizeit verbringen. Manche schlendern mit ihrer Kutte einfach durch Flavigny und grinsen selig vor sich hin, andere fahren mit nem klapprigen Fahrrad durch die Gassen, dann gibt es auch tatsächlich laufende Mönche so richtig mit Laufschuhen, aber die Kutte wird dabei natürlich nicht ausgezogen. Ob es sich dabei um eine Adidas-Funktionskutte handelt, das wage ich jetzt mal zu bezweifeln.
Ausserdem wird auf dem naheliegenden Fußballplatz jeden Sonntag Fußball gespielt. Mönche gegen Mönche. Man kann sie gut unterscheiden, denn die Hälfte hat ein grünes Leibchen über der Kutte an. Das sieht so geil aus, wie die hinter dem Ball her sausen und dabei immer leicht die Kutte hoch halten. Echt zum wegschmeissen.
Ich hab gestern auch noch einen Multicache in Flavigny gesucht. Dabei musste ich ein paar Stationen ansteuern und sah dabei natürlich Plätze, die man sonst übersehen würde. So kam ich auch an der Chocolaterie vorbei. Das ist das Gebäude aus dem Film. Man erkannte zwar noch, dass das Schaufenster das Gleiche ist, aber sonst hätt ich das Haus nicht mehr erkannt. Das Schaufenster hatte übrigens 40 kleine Fenster. Wieso ich das weiß? Weils eine Aufgabe des Caches war um die neuen Koordinaten auszurechnen.
Ich hab auch alle Aufgaben gut lösen können und stand am Schluß an einem Abhang, den man nach unten laufen konnte. Ziemlich schnell fand ich dann auch den Cache und verewigte mich in dem Logbuch. Der Cache liegt dort schon seit dem 1.Januar und ich war der Erste der ihn gefunden hat. Diese Franzosen sind einfach noch ein bisschen hinten dran, was das Geocachen angeht, das müssen wir noch ein bisschen üben. Wenn ein Holländer und ich nicht wären, dann gäbs ja im ganzen Burgund kaum Caches. Naja, vielleicht kommts ja noch, das Cachefieber in Frankreich.
Danach bin ich wieder zurück zum Auto gegangen und bin Heim gefahren und gerade 15 Minuten nachdem ich im Ställchen war, kam auch schon Hase Heim von ihren 29 km.

So, nun warten wir auf den kommenden Sonntag und unseren Halbmarathon. Morgen noch einen Tempolauf über 6 km in 4:23er Pace und dann heisst es erholen.

5 Kommentare 10.3.08 10:22, kommentieren

Du glaubst es nicht

Mein Duellant der Uli ist mit seiner Laune ziemlich im Keller. Er schlägt sich jetzt schon seit so 2 Wochen mit einem fiesen Virus herum, davor hat es die Kinder erwischt und nun ist die Frau auch noch dran. Das zehrt ganz schön am Gemüt, wenn man so lange nicht raus kann um zu sporteln.
Das geht einem auch unglaublich auf den Geist, wenn man so einen schicken Trainingsplan hat, man hochmotiviert ist und dann kommt einem so ein depperter Virus in die Quere. Man will doch einfach nur schön laufen und dann liegt man flach und kann nix machen.
Ich kanns nachfühlen.
Uli, nochmal gute Besserung. Alles wird gut

Bei mir hingegen läuft alles Bestens.
Ich finds faszinierend, wie ich ungläubig auf meinen Trainingsplan starre, der Victor mir mal eben sagt, dass ich den Marathon unter 3:19 Stunden schaffen werde und ich jede Woche ein brutaleres Training aufgepackt bekomme.
Öfters erwische ich mich dabei, wie ich den Plan ansehe und mit aufgestütztem Kopf diesen schüttle, weil ich der Meinung bin, dass ich keine einzige Vorgabe schaffen werde, bis auf die Regenarationsläufe und die langsamen Dauerläufe. Aber wie prügelt er mich an den restlichen 3 Trainingstagen durch die Woche?
Da wäre am Dienstag ein lockeres, schönes, herrliches Läufchen von 13 km im 6:04er Tempo. Mei ist das schöööön so langsam zu laufen. Aber schon am Mittwoch gehts weiter. Jawohl, 32 km und das soll mit einer Pace von 5:26 erledigt werden. Öhm, ich war ja letzte Woche so erledigt nach den läppischen 30 km, dass ich mich nur noch nach Hause schleppte. Dieses mal war mir das so Wurschtegal wie nochwas.
Ich hab einen Geocache ausgesucht mit 8 Aufgaben, verteilt auf 26 km. Ich musste dafür von Kaufbeuren aus die Dampflokrunde entlang laufen. Unterwegs musste ich hin und wieder stehen bleiben um einbetonierte Brückenpfeiler zu zählen oder Postleitzahlen notieren. Aufschreiben, wann dieses Wegkreuz renoviert wurde und bei welchem Bahnkilometerschild der Wendepunkt war usw. Dann gabs immer wieder was zu rechnen und so verging die Zeit auch richtig schnell. Als der offizielle Radweg zu Ende war, musste ich umdrehen und hab dann gemerkt, dass es zuvor so 5 km nur bergauf gegangen ist. Hab ich gar nicht so gemerkt. An einer Brücke musste ich an einem Schild unten an der Straße ablesen, wie weit es nach Kaufbeuren ist. Problem: Kurzsichtig. Gut dass in dem Moment eine Frau mit 3 Kindern vorbei gelaufen ist. Ich rief ihr zu, sie solle mir doch bitte sagen, wie weit es nach KF ist, das steht da auf dem Schild.
14 km. Danke. Notiert, gerechnet, weiter gelaufen.
Die Strecke selbst wäre aber zu kurz gewesen, also entschloss ich mich noch einen andern Cache zu heben, der in Stöttwang an einer Keltenmauer liegt. Hach, da geh ich doch schnell hin und gut is. Aaaaaaber!!! So leicht ist das dann doch nicht. Ich musste bergauf in den Wald, ich musste quer durch den Wald, ich musste über Matsch und Wurzeln bis ich endlich beim Cache angelangt bin. Schnell gefunden und hinten wieder runter gekraxelt. Na da hab ich mir ja was gutes getan. Ich hatte erst 20 km und langsam ist auch schon die Sonne am Horizont verduftet. Das hieß auch, dass es kalt wurde.
Jammer net, dann läufst halt schneller. Also lief ich die bolzengerade Strecke in Richtung Mauerstetten, bewunderte noch in der heranziehenden Dunkelheit das Geothermiekraftwerk in der Nähe des Dorfes und lief nach einer kleinen Kurve wieder bolzengerade weiter. Tja, da war halt mal ne Bahnlinie, da isses nicht so kurvig.
Es wurde dunkler und dunkler, aber Kaufbeuren kam auch immer näher. Das Tempo konnte ich prima halten, sogar noch schneller werden, wie es verlangt wird und nach 32 km und der letzten Aufgabe war ich wieder in Kaufbeuren angelangt.
Ich hatte nun alle Rechnungen aber keine Lust mehr den Cache zu suchen. Es war ja auch schon zappenduster.
Ich finds beeindruckend, den Lauf hab ich total locker weg gesteckt. Gar kein Vergleich zu letzter Woche. Na bitte, geht doch.
Gestern hab ich dann den Cache und noch vier weitere gehoben und geloggt. Man kriegt ein sehr geschultes Auge dafür, wo die Caches versteckt werden. Meist ist auch der erste Gedanke richtig, wenn man vor Ort steht und das Suchen anfängt. Aber das ist natürlich nicht immer so.
Diese Woche war ich auch mal in Kempten und hab 12 Caches gefunden. Man hat ja sonst nix zu tun.
Da hab ich ja einiges gefunden.
Ich hab jetzt hier in meiner Nähe im Wald auch einen Cache versteckt und was erblicken meine entzündeten Augen? Der Wald ist jetzt zum großen Teil weg. Einfach abgesägt. Voller Sorge hab ich dem Treiben ein bisschen zugeschaut und die Sägemaschine im Blick behalten, der 15 Meter von meinem Versteck die Bäume auf den Laster wuchtete. Aber mein Cache liegt noch. Muss ich in Sicherheit bringen.
Ähm, ich bin abgeschweift, nicht wahr?

Vorhin war Intervalltraining angesagt.
Ich machte das Fenster von meinem Trainingsplan auf um zu gucken, wie genau ich laufen soll. 5x1600 Meter in 4:16 er Pace. Öhm. Schnell. Schaff ich nicht. Geht net. Vergiss es.
Rein in meine DS-Trainer und erstmal eingelaufen. Nach 1500 Metern bin ich losgebrettert und schaffte den ersten Intervall nur in 4:20 er Pace. Bisserl hüftsteif der junge Mann?!
Nuja den zweiten machte ich in 4:21, aber mit Gegenwind. Ich glaub, das passte dann auch. Beim dritten Intervall musste ich aufpassen, dass es mich nicht hinbretterte, weils doch ein bisschen glatt war. Aber ich habs geschafft in 4:11. Hööööö, geht doch?! Nun kam der vierte Intervall. Ich musste ein paar Sekunden wegen so nem dummen Laster anhalten, der wohlgemerkt auf dem Radweg von hinten daher kam. Ausserdem gings bergauf. Nagut, 3 Höhenmeter. Und Gegenwind war auch stellenweise. Trotzdem schaffte ich eine 4:17 er Pace. Pfeifend bremste ich ab und gab komische Geräusche von mir. Hui, Ah, Umpf, spuck, röchel, pfeif, pustpustpust, kröch, hurghs. Dann sah ich, dass der Herr von der 'Gartengestaltung Lolacher' in Kreen in seinem Garten stand, die Astschere in der Hand, regungslos und sah mich völlig entgeistert an. Huch, den hab ich gar nicht gesehen, sonst hätt ich intelligentere Geräusche von mir gegeben.
Ich lächelte nett, dass er weiß, dass ich nix tu und trabte wieder los.
Nun kam bald der letzte Intervall und jetzt dacht ich mir, da gibst jetzt nochmal alles. Und so schaffte ich den Intervall auch noch in 4:12er Pace. Hui, geht doch. Stolz wie Bolle (Wer zum Geier ist eigentlich Bolle???) lief ich nun nach Hause, dehnen, duschen, Kekse futtern. (Ohne Testosteron)
Sonntag ist Tempolauf

13 Kommentare 15.2.08 16:25, kommentieren

Bretterbreez

Ne, nicht Butterbreze.
Sodale, heut fass ich mich ein bisschen kürzer.
Heut stand am Vormittag der Tempolauf auf dem Programm. Sagte ich bereits 'Ächz'?
Fällt mir echt schwer in der Früh zu laufen und dann auch noch schnell. Naja, *Ächz* eben.
Das Wetter war super. Sonne, kalt, ein bisschen Ostwind. Ostwind fühlt sich immer so kalt an.
Da fällt mir ein, mein Arbeitskollege sagte gestern zum Thema Ostwind. Naja, aus dem Osten ist noch nie was gutes rüber gekommen. Ähem. Räusper.
Nundenn. Ich lief also erstmal 1,5 km durch Biessenhofen. Dann gab ich Gas und lief mit Ostwind im Rücken nach Ebenhofen (War ich da nicht kürzlich schon mal? Die Strecke kam mir so bekannt vor) Bald hatte ich meine Pace von 4:40 erreicht und hab auch sehr genau geguckt, dass ich nicht schneller lauf. Sonst gehts mir wie letzte Woche, dass die letzten 900 Meter zur Hölle wurden.
In Ebenhofen hab ichs ja geschickt hingekriegt. Es war die Kirche zu Ende. Überall Kirchenbesucher und der Charly, der an ihnen vorbei rannte. Na da hab ich aber Publikum gehabt. Das gibt Zunder. Kurz darauf war ich aus Ebenhofen draussen und lief nach Marktoberdorf. Das Tempo immer noch brav bei 4:40 gehalten. Dann nach links in Richtung Altdorf und nach etwa 6 km merkte ich, dass ich überzogen habe. Ich hab den Ostwind abbekommen, es ging auch manchmal leicht bergauf, wenn auch nur völlig unwesentlich, aber trotzdem lief ich eben auf einem recht schmalen Grat zwischen Erfolg und Verderben (Boah, wie dramatisch, nicht wahr?) Trotz Wind kam ich dennoch auf 4:44 Minuten bei diesem Kilometer.
In Altdorf wieder nach Ebenhofen gelaufen und nach 7,5 km kam wieder so eine Phase wo es recht zäh ging. Aber auch die ging vorbei. Nun noch am Wertachufer entlang nach Biessenhofen und beissen. Nett war, dass ich 4 Läufer angetroffen habe. Da kann man dann schon mal mit rausgestreckter Brust entgegen laufen.
Bewundert mich, ich bin sauschnell und macht mir gar nix aus. Ich bin ja eigentlich am auslaufen, pah, ich mach nen Regenerationslauf in 4:40er Tempo. Niemand kommt mir hinterher, denkt nicht mal darüber nach.
Natürlich grüßte ich auch am vorbei laufen als Erstes um zu zeigen, dass ich trotz meine weltrekordverdächtigem Tempo einer von ihnen bin. Ein Held in Menschengestalt.
(Kann es sein, dass es bei Aldi neuerdings Testosteronkekse gibt???) Ich sollt echt mal wieder runter kommen.
Nundenn, weil ich mich wunderweise aus dem Tal der Schlappheit erhoben habe, liefen die letzten 2 km einfach nur super. Den vorletzten Kilometer lief ich noch in 4:40, aber dann den letzten Kilometer in 4:31 Minuten, das musste noch sein und komisch, ich fands plötzlich schade, dass der Tempolauf zu Ende war. So glei. Letzte Woche auf der Allee in Frankreich schleppte ich mich noch die letzten 900 Meter im 4:53 er Tempo zum Rennende und war erledigt.
Heute aber lief ich die 10 km in 46:38 Minuten und das mitten im Training, mitten in der Marathonvorbereitung, 2 Tage nach den heftigen Intervallen, vier Tage nach den schweren 30 km.
Achdoch, da könnt was gehen in Freiburg.
Ich nehm dann jetzt noch einen Keks und freu mich wieder auf meinen lauffreien Tag. Nehmt euch doch auch einen. Aber vooorsicht. Its cool man.

6 Kommentare 10.2.08 14:54, kommentieren

Schrubb schrubb

Hallooo ersma
Ich hause wieder im Allgäu. Wer meint, hier läge immer so viel Schnee im Winter, der irrt. Es liegt nüx rum. Ist mir egal, ich brauch keinen Schnee.
Ist nicht so glatt zurzeit, weisch?
Auf der Heimfahrt von Frankreich hab ich noch 5 Caches gefunden. Bescheuert, nicht wahr? Alle Nase lang in der Schweiz an einer Raststätte halten und Cache suchen. Ich finds lustig. Sogar zur Pfänderbahn in Bregenz bin ich gefahren, um noch schnell nen Cache zu loggen, aber der wurde vom Vorgänger verkehrt herum ins Geländer gesteckt, damit konnte ich ihn nicht erreichen.
Achja, Nachtrag: die 12 Caches in Frankreich hab ich schließlich doch noch alle gefunden. Ging auch recht zügig.
Die Schwarzbrenner waren auch nicht da. Bestimmt besoffen auf der Couch.

Reden wir halt übers Laufen.
Es sind jetzt noch knapp 2 Monate bis zum Marathon in Freiburg und der Vicplan, der besorgts mir jetzt aber so richtig. Puh. Die kurzen Intervalle krieg ich nicht mehr hin. Die langen schon noch. Auch die Tempoläufe krieg ich gebacken, aber mehr geht jetzt nicht mehr. Ich merk richtig, wie mich der Plan an die Grenzen bringt. Macht nix, dann weiß ich wenigstens, dass ich für den Marathon in Freiburg dann alles getan hab um vorbereitet zu sein. Was dann dabei raus spring, das sehen wir dann. Der Plan sagt mir jetzt sogar eine 3:18 voraus, da kann ich nicht mal mehr drüber lachen, das geht einfach nicht. Punkt.
Letzte Woche hab ich den langen Lauf auch noch prima hingekriegt. Das hat so richtig Spaß gemacht. Diese Woche wars nicht ganz so toll. Ich hatte schwer mit dem lästigen Gegenwind zu kämpfen und das mir dann auch die Kräfte geraubt. Gings mir bis km 20 noch ziemlich bei meiner Vorgabepace von 5:28, gings ab da immer zäher voran mit mir. Die Pace konnt ich aber halten. Wär ja noch schöner.
Ich hab auch nix zu trinken dabei gehabt. Hielt ich wohl nicht für nötig. Naja, nach 25,5 km kam ich Zuhause an und hab mich schnell an den Wasserhahn gestürzt. Schnell 2 Tassen Wasser getrunken und dann bin ich gleich wieder raus in den Wind um die restlichen 4,5 km noch anzuhängen. Das war eine richtig harte mentale Prüfung für mich. Wär doch so einfach gewesen, einfach aufs Sofa sitzen und Feierabend zu machen. Aber nein, ich lief stur wieder raus und hielt meine Nase in den stürmischen Westwind. Einmal noch an der Wertach entlang und bei einem kleinen Buckel kurz vor Ebenhofen musste ich nochmal eine Gehpause einlegen. Ich war so unglaublich fertig, das kenn ich so gar nicht. Ich rappelte mich dann wieder in den Laufschritt und legte die letzten 2,5 km bei Rückenwind zurück. Ich fand sogar die letzten 50 Meter brutal und dachte, ich komm nicht mehr an.
Aber wie immer kam ich denn doch an.
Ich durfte meine Beine in den Ruhetag schicken und bekam gestern am Freitag ein Intervalltraining aufgebrummt. Eigentlich sollte ich 12x600 Meter Intervalle laufen. Alles in 3:53 er Pace. Und das auch noch auf fast nüchternem Magen und kurz nach dem Aufstehen vor der Spätschicht. Ich komm doch am Morgen eh nicht aus dem Quark und dann Intervalle? Die Zeit wurde auch noch knapp. Na egal. Ich lief mich ein und fetzte dann von Biessenhofen nach Ebenhofen, nach Biessenhofen, nach Ebenhofen, nach Biessenhofen...... immer schön am flachen Radweg entlang. Alle 600 Meter gabs eine Geh/Trabpause für mich. Die ersten Intervalle gingen recht zäh, aber mit der Zeit wurde es doch besser. Ich hab die Zeiten aber echt nicht geschafft. Ein paar davon waren unter 4:00 Minuten Pace, aber ein paar knapp darüber. Nach 10 Intervallen hatte ich 1. keine Lust und 2. keine Zeit mehr. Die Arbeit rief.
Heute gabs nun die Belohnung in Form von einem Regenerationslauf. Hach ist das herrlich mit 6:45er Pace durch die Gegend zu schlappen. Mir ist das mittlerweile auch völlig schnurz, ob mich andere Läufer so durch die Gegend schleichen sehen. Man sieht sich an der Startlinie, da werden die Zeiten gemessen
Lustig, unterwegs traf ich einen, den kannte ich noch von der Schule, hab ihn in letzter Zeit auch recht selten gesehen.
'Ja Charlyyyyyyy, servus. Wie gehts denn? Immer noch schwer am Laufen? Trainierst auf irgendwas? Gestern bist ja richtig gerannt von Ebenhofen nach Biessenhofen, respekt, respekt, sauber, sauber'
Aha, ich werde erkannt, wenn ich schnell laufe. Schön.
So lief ich weiter und suchte bei meinem Lauf auch schöne Stellen, wo ich einen Cache verstecken kann. Die Heubrücke würde sich anbieten?! Ich find das ulkig, wie ich die ganze Zeit drüber nachdenk, wo ich Caches verstecken kann. Das wird ja zur Manie?! Ne, soweit sind wir noch nicht.
Ich lief also weiter noch ein Stück die Wertach entlang und traf meine Tante und meine Cousine schön dynamisch mit Nordic Walking Stöcken. Da können sich die durchschnittlichen Stockenten mal ne Scheibe abschneiden, wie das richtig funktioniert. Da werden Meter gemacht, da geht was voran, da wird der Stock eingesetzt und nicht unmotiviert hinterher gezogen.
Wir plauderten noch ein bisschen über meine Laufziele, dass ich es mir heute verdient habe schön langsam zu laufen und dass es uns allen prächtig geht.
Nach 10 km war ich Daheim und machte mich auch schon wieder für die Arbeit fertig. So a Stress.
Morgen gibts am Vormittag wieder einen Tempolauf. 10 km in 4:40er Pace. Mannomann. Wieder Vormittags, wieder kurz nach dem Aufstehen, wieder halb nüchtern.
Gruselig, nicht wahr? Find ich auch.

Hase ist momentan in England in Birmingham. Arbeiten und so. Danach gehts nach Italien für einen Tag. Auch arbeiten.
Gestern hab ich mit ihr telefoniert. Mit Internetkontakt ist nicht viel los jetzt am Wochenende. Aber da müssen wir durch.
Gestern war das so ein typisches Gespräch von der Insel. Echt wie im Film. Kerstin rief von einer original roten englischen Telefonzelle aus an, im Hintergrund spielte die ganze Zeit ein Dudelsackspieler. So richtig mit Schottenrock und so. Ob er was drunter angehabt hat, das wollten wir nicht so genau wissen. Ich hab Kerstin gesagt, sie soll ihm doch von mir ein bisschen Geld geben aus Deutschland. Das wird ihm auch nicht so oft passieren
Zwischendrin wurde es dann so richtig laut, weil lauter Chinesen an der Telefonzelle vorbei marschierten mit tschingpeng Krachbumm. Die feiern momentan ihr neues Jahr. Und mit schepperpeng wurde es wieder leiser. Woraufhin der Dudelsackspieler wieder weiter dudeln konnte.
Grüße an alle, ihr gehts gut.

2 Kommentare 9.2.08 14:58, kommentieren

Helau

Helau, Allaaf, mir egal

Lang nix mehr hören lassen, nicht wahr?
Was gibts zu sagen? Ich bin hier seit über einer Woche bei Hase in Frankreich und wir lassen es uns gut gehen. Dabei wird täglich über unsere Traningspläne gefachsimpelt.
Meinen Plan halte ich momentan wunderbar ein und es geht mir auch noch gut dabei. Noch bin ich nicht am Anschlag und soweit will ich es auch nicht kommen lassen.
Gut, die Wochen sind schon nicht soooo einfach mit dem langen Lauf, der gar nicht so langsam gelaufen werden soll, ich aber dennoch noch eine Spur schneller machen.
Dazu kommt noch eine heftige Intervalleinheit und noch ein Wettkampfspezifischer Lauf. Da freust du dich aber, wenn du mal einen lauffreien Tag hast und weisst es auch zu geniessen.
Letzte Woche zum Beispiel:
Ein langer Lauf über 21 km in 5:10 er Pace, hab ich in 5:03 gemacht. Ja mei, lief ja gut.
Dann am Freitag Intervalle am Armancon entlang. 10x800 Meter in 4:02er Pace. Hab ich aber nur im 4:04er Schnitt geschafft. Mir hats echt gereicht. Wahrscheinlich hätt ich die Vorgabe auch geschafft, wenn die Strecke wirklich flach gewesen wäre und nicht bergauf und bergab geführt und dazu der Belag noch besser gewesen wäre. Aber gejammert wird nicht.
Zwei Tage später gabs schon wieder Wettkampfspezifisches Tempo. 10km in 4:42 er Pace. Dafür lief ich die Allee entlang und ich dachte mir, dass das nicht unbedingt mein Tag ist. Es lief nicht wirklich gut. Dann gings nach Juilly rüber, dazu musste noch ein Hügel erklommen werden. Nach dem Hügel gings mir immer noch nicht so toll, aber so nach 4 km wurde es doch besser und von Kilometer zu Kilometer lief es besser. Die Vorgabe hab ich dann doch geschafft.
Am Dienstag hab ich wieder einen langen Lauf gemacht, der richtig schön war. Von Semur aus lief ich 'hintenrum' nach Montbard.
Schöne Straßen, wenig Verkehr, weil dieser 'vornerum' statt fand. Das war richtig schön zu laufen. Was mich auch überhaupt nicht stört ist, wenn eine Straße 3 km lang nur geradeaus geht. Keine Kurve, nur Hügel. Und dazu die Seitenstreifen die ich abspule. Die Aussicht wurde auch immer besser, so eine typisch schöne burgunder Aussicht auf kleine Bäche, große Hügel und mächtige weiße Stiere mit der ganzen Familie. Und noch dazu eine himmlische Ruhe, so dass ich ein Auto schon 2 Minuten vorher hören konnte.
Nach 25 km kam in Montbard an, das war erstens viel zu früh und die Strecke war auch zu kurz. Also lief ich noch am Kanal entlang und machte den 27. Kilometer zum Spaß noch in 4:46 Minuten. Dann umgedreht und nach 29 km kam ich bei Kerstin in der Arbeit an. Zusammen fuhren wir dann nach Hause.

Dann kommt noch das Geocachen dazu. Gestern machte ich eine Cachetour nach Montreal..... Was is? Wohin? Neeeiiiiinnn, nicht das in Kanada. Auch hier gibts ein Montreal.
Dort verstreut gibts 12 Caches, die ich eigentlich finden wollte. 9 davon haben das Thema 'Waschhaus' In jedem Dorf gibts so ein Waschhaus, mal in gutem, mal in schlechtem Zustand.
So klapperte ich ein paar Dörfer ab. Die ersten 2 fand ich einwandfrei, aber den Dritten nicht, ich hab eine halbe Stunde gesucht. Nix.
Dann eben der nächste Cache. Aber das gestaltete sich auch schwierig, weil ich Publikum hatte. Das war kurios. Da stand ein Wagen mit riesengroßen Fässern, darunter ein Feuer und vier Dorfbewohner, die bei der ganzen Sache involviert waren. Ich konnte mir da keinen Reim drauf machen. Sah irgendwie aus wie Schwarzbrennen im großen Stil. Es roch auch nach Alkohol, aber auch irgendwie undefnierbar. Zunächst nahmen die keine Notiz von mir, aber nachdem ich schon 20 Minuten lang eine Wand angestarrt hab, wurde immer öfter zu mir geschaut. Ich starrte weiter an die Wand. Gefunden hab ich aber nix. Bevor ich auch noch zuviel Aufmerksamkeit erregte und womöglich noch gedacht wird, ich bin ein Schwarzbrennpolizist, bin ich wieder verschwunden.
Dieses Waschhaus wurde übrigens im Jahre 2006 in Zusammenarbeit mit Hassfurt in den Hassbergen renoviert. Mal so erwähn.
Dann legte ich noch einen Cachezwischenstopp an einem Zeltplatz ein. Auch nix gefunden, weil ich an der falschen Stelle suchte. Pffff. Ich hab die Serie, oder?
Aber dann konnte ich doch noch zwei schnelle Caches finden. Dazu musste ich eben noch nach Montreal.
Schöne Ortschaft, die müssen wir uns mal genauer ansehen. Durch enge Gassen fuhr ich bis ganz nach oben und im Friedhof fand ich den Cache. Der wurde dort abgelegt, weil man eine Suuuperaussicht hatte. Hach isses schön im Burgund.
Nu bin ich aber schnell nach Hause, schließlich kommt Hase bald von der Arbeit und ich wollte ihr doch noch was schönes mit Fenchel und Möhren kochen.

3 Kommentare 31.1.08 11:20, kommentieren

Wuuuussscccccccchhhhhh

Ich laufe ja nach dem Traningsplan nach Victor Röthlin
Ja, ich sag ja schon nix mehr
Gestern durfte ich 32 km in 5:29er Pace laufen, nachdem mir die Prognose schon wieder erhöht wurde. Letzte Woche durfte ich noch 30 km in 5:31 er Pace laufen.
Ich sag nur ächz. Aber wat solls, Plan ist Plan und Schnitzel ist Schnitzel.
Also nach der Frühschicht die Schuhe geschnürt und dabei nicht mal die DS-Trainer angezogen, sondern die schweren Kayanos. (Für Nichtexperten, schwere Schuhe, statt leichte Schuhe) Nur wusste ich nicht wohin ich laufe.
So lief ich erstmal nach Bertoldshofen und war eine Spur schneller als vorgegeben. Ich lief so in 5:25er Pace vor mich hin. Charly, Charly du bist zu schnell und du sollst doch die zweite Hälfte schneller laufen, als die erste, wie willst du das denn anstellen? Kommt ja noch hinzu, dass ich erst 2 Tage zuvor einen Tempolauf gemacht hab und vor 6 Tagen den letzten langen Lauf. Aber ich fühlte mich gut. So lief ich eben weiter in dem Tempo.
Nach Bertoldshofen entschied ich mich für den Weg nach Rieder. Da kommt dann auch mal so ein schöner knackiger Berg. Ich lief auf den Berg zu und hörte schon lange hinter mir ein Mofa andackeln. Nicht frisiert mit sturen 25 km/h.
Mööööööö. Er überholte mich kurz vor dem Berg und der Typ schaute mich im Rückspiegel die ganze Zeit an. Hab ihm wohl gefallen. Was weiß ich.
Jetzt waren wir am Berg und das Mofa änderte sein Geräusch vom hohen Mööööööööööö in immer tiefer werdendes Mööööööööö. Das fand ich irgendwie witzig, weil die Karre immer noch langsamer wurde. Einmal konnte sich das Mofa noch berappeln, als der Typ vom zweiten in den ersten Gang schaltete, aber auch in dem Gang wurde es sehr schwer für Supermofa. Dann fing der Besitzer an in die Pedale zu treten und das Mofa machte möö möö möö möö, bei jedem Wipperer. Gerade so mit ach und krach schaffte es das Mofa auf die Bergkuppe und das Möööööööö wurde wieder höher und höher, denn dahinter gings auch leicht bergab. Die Belohung waren dann wohl 32 km/h. Herzlichen Glückwunsch, das hat er sich aber verdient.
Nun war ich also in Rieder und lief auf dem Radweg nach Stötten. Dort wollte ich umdrehen und dann nach MOD laufen. Aber nach 2 km in die Richtung, war der Weg so vereist, dass ich früher umgedreht bin. Also die Richtung nach Marktoberdorf eingeschlagen und schon war ich an der Hälfte. Dank des Berges hatte ich genau eine Durchschnittspace von 5:29 geschafft.
Nun kam die zweite Hälfte, mit dem Weg durch Marktoberdorf und aus Marktoberdorf wieder heraus, nach Altdorf und so weiter bis ich über Umwegen in die Heimat zurück kam.
Das faszinierende war, dass ich auf der zweiten Hälfte tatsächlich schneller war und es sich auch gut anfühlte. Kilometer für Kilometer spulte ich ab, ohne dass ich sonderlich Kräfte verlor. Mir solls recht sein. So legte ich die zweiten 16 km in einer Durchschnittspace von 5:19 zurück.
Puh. Da war ich dann insgesamt pro km 5 Sekunden schneller, als vorgegeben. Ich würde sagen, es läuft nicht schlecht.
Allerdings taten mir am Abend ganz schön die Gräten weh.
In der Nacht schlief ich wie ein Brett und am Morgen sollte ich ja schon wiiiieeeeder laufen. 13 km in 5:58 er Pace. Ich hab echt überlegt, ob ich überhaupt laufen soll, denn mir steckt doch der Lauf von gestern noch in den Knochen?! Aber wenn schon Trainingsplan, dann richtig, nicht wahr? Ich zog aus in die weite Welt und lief meinen Lauf. Und was soll ich sagen? Es lief prima. Schon nach ein paar hundert Metern war es mir, als flöge ich am Edeka vorbei. Das Tempo fühlte sich prima an und genoß es so 'langsam' laufen zu dürfen.
Puh, mir gehts blendend, ich bin erschüttert
So, nu erhol ich mich aber schön, morgen gehts schließlich in den Wald, Cache suchen. Das wird auch wieder so eine Nachtgeschichte, die nicht einfach werden wird.
Apropos Cache. Ich hab jetzt in Hörmanshofen noch einen Cache versteckt. Hier, den da Ihr habt die Möglichkeit der FTF zu sein. Also der First time Finder. Also ranhalten und GPS angeschalten.
Am Freitag krieg ich dann das nächste Intervalltraining aufgebrummt. 17x400 Meter. Da isses dann auch nicht mehr weit bis zur Kotzgrenze

7 Kommentare 16.1.08 15:59, kommentieren

Wat sind wir Mitteilungsbedürftig

Schon wieder ein Eintrag?
Mir ist halt nach plaudern.
Mein gelobter Trainingsplan von vicsystem.com, von einem jungen dynamischen Topathleten. Sagte ich das schon? hat ja die Eigenschaft, dass er sich immer anpasst, wenn man die Vorgaben in den Trainings erfüllt (oder auch nicht)
Krieg ich die Zeiten gebacken, werd ich mit schnelleren Zeiten und Prognosen belohnt. Wenn ich es nicht hinkriege, revidiert sich die Prognose nach unten.
Aber weil ich ja so topfit bin und brav meine Vorgaben übertreffe, krieg ich einen Keks und schnellere Prognosen. Das heisst nicht nur, dass ich die Intervalle schneller erledige, die Tempoläufe und auch die langen Läufe, die nicht LSD heissen beim jungen Victor, sondern auch, dass ich die regenerativen Läufe auch wirklich superlangsam mache. So hab ich es doch tatsächlich geschafft die vorgegebene Pace von 6:30 zu überbieten und bin 11 km in 6:45 gelaufen. Da bin ich fei scho beeindruckt von meiner Langsamkeit.
So, die Belohnung ließ auch nicht lange auf sich warten, denn statt einer Prognose von anfänglich 3:28 über 3:26, letzte Woche bei 3:22, will mir der Vicplan erzählen, dass ich den Marathon im April in 3:20:25 schaffe. Öhm. Scho recht.
Ich werds mit Sicherheit nicht auf die Zeit anlegen, weil mir das einfach utopisch vorkommt. Ich weiß, mit welchem Tempo ich den Lauf angehen will und daran rüttle ich auch nicht. Sollte ich die geplante Pace bis km 28 halten können, dann kann ich ja noch eine Schippe drauf legen..... Aber da läuft noch viel Wasser die Dreisam entlang und grau ist aller Marathons Theorie, die Praxis kann ganz anders aussehen.
Ich hatte schon mal so eine bittere Lehrstunde erlebt. Das war bei meinem zweiten Marathon und ich traf einen gewissen Peter Greif mit seinem Apothekerstand. Ich gesellte mich hinzu und ließ mir den Fettanteil messen und noch eine Prognose stellen für den Marathon. Dafür kassierte er natürlich 3 € von mir. Für was eigentlich? Redete mir ein, dass ich den Marathon in 3:46 schaffe, obwohl ich mir die ganze Zeit vorgenommen habe in 3:55 zu laufen. Du schaffst es, TSCHAKA!!! So nahm das Drama seinen Lauf, ich nahm mir vom Ooo Greif die Zeiten zu Herzen und lief ins Verderben und mit Krämpfen ins Ziel mit 4:25 Stunden. Ziemlich bescheuert von mir, einen Tag vor dem Marathon sich auf sowas einzulassen.
Sagen wir mal so, die 3 € hätte ich mir sparen können.
Hmmm, andererseits spare ich mir dadurch die 120€ die ein Greif Trainingsplan kostet.
Vielleicht hatte ich aber auch nur zuwenig Gelchips genommen, oder in der Vorbereitung kein Panaceo oder Lyprinol oder Greif Müsli oder Ackerschachtelhalmkonzentrat oder Greif Riegel oder Greif Energy Booster oder Guarana oder Amazonas MACAderGeheimtipp oder Performance Riegel oder Recovery Drink oder Proteinplus oder........
Aber bestimmt liegt es daran, dass es damals noch keine 'Der Renner, Kompressionsstrümpfe' gab.

8 Kommentare 15.1.08 06:42, kommentieren

Harte Woche

Das war jetzt so ziemlich die härteste Trainingswoche, die ich bisher in meiner Läuferkarriere gemacht hab. Und weitere werden folgen. Öhm.
Ich bin ja schön öfters mal über 100 km in der Woche gelaufen, aber damals eben meist so im Wohlfühltempo.
Diese Woche hatte ich 91 km zu bewältigen, aber da war
1. ein langer Lauf dabei mit 30 km im 5:31 er Tempo
Natürlich war ich schneller. Soll ich doch nicht.
2. Ein Intervalltraining mit 3x3600 Metern in 4:32 er Pace.
Das hab ich ziemlich gut hinbekommen, wobei ich da auch eine Spur schneller war. Aber bei Intervall darf ich ja schneller.
3. War gestern noch ein Tempolauf angesagt, im Marathonspezifischen Renntempo.
Zunächst einlaufen, dann 9000 Meter in 4:44 er Pace, schließlich noch eine halbe Stunde auslaufen.
Wieder hab ich das Tempo nicht getroffen, ich war schneller. Den letzten Kilometer hab ich sogar in 4:31 hingekriegt. Wobei ich noch die Luft hatte um einen unangeleinten Hund zu animieren, doch ein Stück mit mir mitzulaufen, nachdem er eh schon von Frauchen abgehauen ist und neben mir herlief. Allerdings hat das Frauchen gar nicht gepasst. Schade, dass der Hund so gut auf sie hört. Ich hätts witzig gefunden, wenn ich mit dem Hund abgehauen wäre.
Nach den 9 km musste ich aber erstmal eine Gehpause machen, bevor ich wieder in leichten Trab gefallen bin um die halbe Stunde noch auszulaufen.
4. War ich ja diese Woche bei diesem Cacheabenteuer, was mich nach dem harten Intervalltraining noch völlig erledigt hat.
Aber summasummarum war die Woche doch ziemlich geil, obwohl sie so hart war. Ich freu mich schon auf die nächste Woche, die wieder hart und geil werden wird. Wahrscheinlich wird die auch noch ein bisschen feucht, weil ein kleiner Wetterumschwung vorausgesagt ist.
Kann mich alles nicht schrecken, ich will die 3:30 in Freiburg unterbieten und wenn es so gut läuft wie jetzt, bin ich doch vollauf zufrieden.

Ich hab übrigens noch ein Duell mit Uli aus Buchloe am Start.
Die Waffen sind gewählt. Die Distanzen heissen 10 km, Halbmarathon und Marathon.
Das ist auch ein Duell der Trainingspläne. Hier das Trainingsplansystem von Victor Röthlin, Spitzensportler und bester deutschsprachiger Marathonläufer aus der Schweiz, auf der anderen Seite ein Plan von einem, der mal einigermaßen schnell war auf die Marathondistanz und jetzt lieber sein Säckel füllt mit allerlei Unsinn, was man sich Oral einführen kann. Ich nenn den Peter Greif nur noch Onlineapotheker.
Unglaublich, was der einem mittlerweile alles andrehen will.
Es gibt Laufklamotten, die sensationell billig sein sollen, es aber nicht sind und Trainingsplänen, die noch nach uralten Mustern angelegt sind. Die Entwicklung im Laufsport geht in seinen Plänen spurlos vorbei. Da gibts seit Jahr und Tag seine 35 km Läufe mit Endbeschleunigung. Egal für welches Niveau man trainiert. Ob für 3 Stunden oder für 4:30, mach die 35 km und jamma nich.
Aber ich kann nicht bestreiten, dass die Pläne von Greif schnell machen. Allerdings landen auch überproportionell viele Läufer anschließend im Krankenstand.
Wir werden sehen

2 Kommentare 14.1.08 07:35, kommentieren