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Mal Einträge nachholen

Hui, ich komm kaum dazu mein Tagebuch zu schreiben. Aber jetzt gehts wieder.
Wo bin ich gelaufen?
Ich lief bei Sonnenschein die Allee entlang, nach Villenotte und von dort gings nach Villars hoch. Das ist das Dorf, das mich so an Asterix erinnert. Aber trotz Sonne war es ganz sch?n kalt. Da gabs aber wieder rote B?ckchen.
Nach dem Intervalltraining lief ich heute recht locker vor mich hin und gef?hlsm??ig langsam.
Von Villars aus lief ich in Richtung Lantilly, hier geht es nochmal z?nftig den Berg hoch, was ich auch daran merkte, dass hier pl?tzlich immer mehr Schnee lag. Oben angekommen war ich dem kalten Wind ausgesetzt. Nicht gerade angenehm. Bald kam ich an eine Abzweigung, an der ein Schild stand, das mir sagte, dass es nach Semur zur?ck geht, also lief ich auch dort entlang.
Von nun an gings bergab, aber vom Feinsten. Ich hab gar nicht gewusst, dass ich soweit nach oben gelaufen bin. Denn ich lief 2 1/2 Kilometer nur bergab. Teilweise war es auch recht steil. Ich mag das einfach nicht, das scheppert immer gewaltig in die Knie rein, ausserdem ist man schwer mit Bremsen besch?ftigt.
Irgendwann wurde es doch mal flacher und schon bald kam ich in Semur an. Aber die Strecke war mir noch etwas zu kurz, deshalb lief ich noch ein paar Schleifchen durch Semur. Ich lief nochmal einen steilen Berg hinab, weil ich noch zu unserem Bach runter wollte. Ich lief noch den Bach etwas entlang und nun durfte ich an anderer Stelle die ganze Musik wieder hinauf traben. Soviel auf und ab hab ich Daheim im Allg?u normalerweise nicht, da ist es flacher. Stell dir vor
So, nachdem ich also den Berg auch noch bezwungen habe, bin ich nach Hause ins St?llchen um auf meinen Schatz zu warten.

12,8 Km
1:16 h
2. Kayano XI
Sonne, kalter Wind

1.12.05 18:00, kommentieren



Im Allgäu

Nun bin ich schon wieder bei mir Daheim im Allg?u.
Die Fahrt nach Hause war super. Wieso hab ich nicht schon immer die Route ?ber die Schweiz genommen?
Das ist so angenehm zu fahren. In Frankreich rollt man sch?n mit bis zu 150 Km/h dahin. (Ja, schimpft sch?n, ich wei?, dass da 130 Tempolimit ist) und dann gehts in die Schweiz, in Basel ist es etwas z?h, aber es geht doch ganz gut voran.
In der Schweiz rollt man richtig sch?n im Verkehr dahin. Meist so mit 100 - 120, wenn richtig Platz ist, dann fahr ich auch mal mit 140 (Ja, schimpft sch?n, ich wei?, dass da Tempolimit von 120 ist) Dann kommt man nach ?sterreich, tankt da 19 Cent billiger als in Deutschland und gurkt schwerf?llig durch Bregenz. Das ist der einzige Punkt, der sich staut. Der Rest vom Bodensee nach Hause krieg ich auch noch gebacken. Kurios, ich musste mich ?ber keinen einzigen Autofahrer aufregen.

So, aber ich bin ja gelaufen auch noch.
Ich warf meine Taschen ins Eck, schriebe eine 'Hallo ich bin da' Mail an meinen Hasenschatz und lief durch das winterliche Allg?u. Nun bin ich also wieder im Schnee.
Locker, leicht und l?chelnd (Spruch von meinem 'Freund' Dr. med. Ulrich Strunz) durch die Gegend, lief meine 10 Km Runde, da die ziemlich frei war, bis auf ein paar eisige Stellen.
Richtig flott war ich unterwegs, ab und zu war ein Kilometer unter 5 Minuten dabei, es l?uft gut, ich f?hl mich bestens.
Da das Laufen ja so gut ging, wurde es mal wieder nix mit den geplanten knapp 10 Km und h?ngte noch ein Schleifchen an, so dass ich im Dunkeln wieder Heim kam.
Ich hab das Wetter von Semur her?ber gebracht. In Frankreich hat es bei meiner Abfahrt zu regnen begonnen, nachdem es am Vortag sonnig und kalt war und nun regnet es auch hier.
Ich hatte auch nicht wirklich viel Zeit, ich musste noch einkaufen, dann durfte ich noch mit Hase telefonieren und nebenbei auch noch mit einer Hand kochen, das geht
Wisst ihr, was ich gegessen hab? Ihr werdet sabbern
Lachsfilets in einer Spinath?lle und das eingeschlagen im Bl?tterteigmantel. Das Ganze bestrichen mit Eigelb und im Ofen gebacken. G?ttlich, kann ich da nur sagen. Und das mit einer Hand am Telefon

1:17
14,4 Km
GT-2100
Sonnig, kalt

2 Kommentare 2.12.05 21:00, kommentieren

Nix los

Unspektakul?rer kann ein Lauf gar nicht sein, wie Heute. Aber es gibt nat?rlich immer was zu erz?hlen.
Heute gabs speziell hier in Bayern Blitzeis. Es regnete auf den gefrorenen Boden, das Wasser gefror dann sofort. Die Folge war, dass ganze Autobahnen gesperrt werden mussten und etliche Unf?lle auf den Stra?en passierten.
Aber ich lief ja erst nach der Arbeit, da war nix mehr mit Blitzeis.
Ich lief wieder meine 10 Km Runde, die ist nun mal ger?umt und sicher, bis auf ein paar glatte Stellen.
Ja, wie gesagt, nix los auf der Strecke. Ich kam Heim, schaltete den Fernseher an und kam genau p?nktlich um das 1:0 f?r Hannover gegen meine Dortmunder zu sehen. *grummel*
Am Ende stands 2:0 *grummel grummel*

10 Km
54 Minuten

3.12.05 20:30, kommentieren

Jubiläum 50 Tage am Stück

Hurra, jetzt bin ich schon seit 50 Tagen jeden Tag gelaufen.
Wenn ich so zur?ck bl?ttere in diesem Tagebuch, dann ist das schon interessant, wie ich noch nach 5 Tagen daher geredet hab. N?, das w?r ja nix f?r mich, die t?gliche Lauferei. Ich brauch doch die Laufpausen dazwischen.
Naja, so kanns gehen. Ich werd jetzt auch nicht mehr aus freien St?cken damit aufh?ren.
Interessant ist es auch, dass ich das auch so locker wegstecke, dabei hab ich auch noch meine Wochen- und Monatskilometer um einiges gesteigert. Mir gehts einfach nur gut und das soll so bleiben.
Heute konnte ich erst nach 18 Uhr laufen, weil ich meine 12 Stunden Schicht hatte. Schade eigentlich, denn unter Tags war es recht mild, wir hatten F?hn und recht angenehme 8?. Aber als ich loslief waren es schon wieder knapp 0?. Bl?d war, dass es draussen durch den getauten Schnee spiegelglatt war, ich musste h?llisch aufpassen, dass ich mich nicht ausgerechnet an meinem Jubil?um aufs Fressbrett lege. Es war einer meiner schwersten L?ufe. Ich lief aus unserem Dorf hinaus und trabte nach Ebenhofen. Dort bog ich zu fr?h ab und tappte in eine matschige Pf?tze, das gab nasse Socken. Im Dunkeln stakselte ich mich durch die Baustelle. Endlich hatte ich die Meile geschafft, die ich ben?tigte um meine 50 Tage voll zu machen. Hier begegnete mir auch ein Neul?ufer. Ich glaub, der hat gerade erst mit seiner Karriere begonnen, was auch an seinem Outfit anzusehen war. Er trug Wanderstiefel mit dickem Profil, eine Jeans, Lederjacke und eine M?tze. Eigentlich h?tte ich gedacht, der muss schnell Heim und ist deshalb l?uferisch unterwegs, aber als ich an der Wertach entlang lief, weil ich mir dachte, da w?r es leichter mit dem Laufen, was es aber nicht war, weil dort der Weg total vereist war und wieder in Biessenhofen ankam, begegnete ich dem Mann wieder. Schwer atmend und mit seinen Stiefeln trampelnd lief er an mir vorbei nach Altdorf. Nun hatte ich die Nase voll von der Aufpasserei und beschlo? immer sch?n den Radweg zwischen Biessenhofen nach Ebenhofen und zur?ck zu laufen. Aber auf der Stra?e, da war es besser mit der Gl?tte. Autos waren ja auch Mangelware, so konnte ich einigerma?en entspannt laufen. Also lief ich die superspannende Strecke nach Ebenhofen, zur?ck nach Biessenhofen, nach Ebenhofen, nach Biessenhofen, nach Ebenhofen, nach Biessenhofen, halb nach Ebenhofen, nach Biessenhofen und Heim. Ein L?uferkollege begegnete mir auch noch, mit Stirnlampe, dicken Handschuhen und einer GESICHTSMASKE Ich hab gar nicht mitgekriegt, dass wir pl?tzlich 20? Minus hatten, muss ich Zuhause nochmal aufs Thermometer gucken Ich sagte laut servus, aber der Typ hatte es nicht n?tig zur?ck zu gr??en. So was macht mich sauer, ich drehte mich um und br?llte ihm nach 'DANN EBEN NICHT SERVUS!!!' Er zuckte kurz zusammen, lief aber stoisch weiter. Pfff.
Nun lief ich aber wirklich nach Hause, eierte durchs Dorf, weil es dort seltsamerweise glatter war und stellte nach einem Blick auf das Thermometer fest, dass es immer noch 0? waren.

12,6 Km
1:16:30

So richtig freuen konnte ich mich aber auch nicht ?ber meine 50 Tage, denn ausgerechnet heute musste mein Hase ihre Serie abbrechen, weil sie sich beim Intervalltraining letzte Woche mit mir vertreten hat und nun Schmerzen in der H?fte hat. Sie hat noch versucht wenigstens t?glich die Meile zu laufen, hatte aber alles keinen Zweck.
Nun ist ihr Streak also nach 238 Tagen vorbei. Schade. Als Nichtl?ufer, oder auch als Nichtt?glichl?ufer hat man vielleicht kein gro?es Verst?ndnis daf?r, aber es ist schon traurig, wenn man so eine Serie abbrechen muss. Seit 10. April ist Kerstin jeden Tag gelaufen.

6 Kommentare 5.12.05 06:05, kommentieren

Lockeres Läufchen

Bei recht angenehmen Wetter, so um die 5? hab ich am Nachmittag einen gem?tlichen Lauf gemacht und auch brav darauf geachtet, dass ich auch wirklich nicht wieder das Tempo steigere. Hat heute auch gut geklappt. Sch?n, wenn es nicht glatt ist und die Stra?en frei sind, da l?uft es sich richtig sch?n entspannt.
Die Beine waren nicht ganz so locker, ist ja auch klar, der letzte Lauf war ja gerade mal 19 Stunden her. Trotzdem wars nett. Ich bin heute kreuz und quer durch die Gemeinde getuckert, viel zu berichten gibts aber nicht.

1:06:30 h
11,2 Km

5.12.05 21:30, kommentieren

Nikolausi - Intervalli

Heute gabs vor dem Nikolauslauf am Sonntag noch ein kleines Intervalltraining. Ich konnte dazu endlich mal wieder meine Trainingsschuhe aus dem Schrank holen. Die trag ich nur zu Intervalltraining und zu Wettk?mpfen bis Halbmarathon. F?r den Marathon zieh ich die nicht an, daf?r sind mir die Schuhe zu wenig ged?mpft.
F?r mein Training heute lief ich langsam nach Ebenhofen. Dort f?hrt eine Landwirtschaftsstra?e nach Immenhofen und auf der Querstra?e, die etwa 1100 Meter lang ist, hab ich meine Intervalle abgerissen.
Nach 2 ? Km warm laufen, hab ich Gummi gegeben und rannte die ersten 1000 Meter in 4:18 Minuten. Dann trabte ich so um die 400 Meter und guckte, dass mein Puls sch?n herunter kommt? Ach, hatte ich noch gar nicht erw?hnt, dass ich heute ausnahmsweise den Pulsmesser mitgenommen habe? Das ist ja sehr interessant, was da so drauf steht. Bei den schnellen Kilometern kam ich bis auf 175. D?rfte so 95% vom Max.Puls sein. Bei den Trabpausen kam ich knapp an die 140 heran. Ich lief die Strecke in 4:09 zur?ck, trabte aus und wiederholte das Ganze noch mal in 4:17 und 4:12. Anschlie?end trippelte ich im gem?chlichen Tempo wieder nach Hause. Unterwegs traf ich noch Nachbarn von mir, die wollte wissen, wie viel ich denn so abgenommen hab? 12 Kilo?
'?hm, n?, eher so 28 Kilo.' Da guckten sie erstmal und waren mehr als erstaunt.
'Ja wie ich das denn geschafft h?tte? Nur durch Jogging?'
'N?, nicht nur durch Laufen, sondern auch mit anderer Ern?hrung, ich ess halt die Sachen von fr?her nicht mehr, auch aus dem Grund, weil es mir einfach nicht mehr schmeckt.'
'Ja, was isst man denn da so? Wenig wahrscheinlich?'
'N?, ich futter eigentlich schon sehr viel in mich rein, macht ja auch nix, ich kann gar nicht soviel essen um wieder zuzunehmen.'
'Ja, ich tu mir verdammt schwer, weil ich wenigstens 5 Kilo abnehmen sollte, das ist gar nicht so leicht,' meinte der Nachbar. Worauf ich ihm etwas Bewegung verordnete, er kann ja spazieren gehen und das ?ber l?ngere Strecken, dann wird?s scho werden.
Da es nicht so warm war, hab ich mich bald verabschiedet und bin den Rest nach Hause gelaufen.

1:02 h
11,3 Km

3 Kommentare 6.12.05 17:03, kommentieren

Jetzt mal kürzer treten

Jetzt werd ich mich mal ein bisschen schonen bis zum Sonntag. Dann ist doch in Marktoberdorf der Nikolauslauf ?ber 10 Km und da will ich schon eine recht ordentliche Zeit hinlegen, so eine kleine pers?nliche Bestzeit Deshalb laufe ich jetzt die restlichen Tage etwas weniger, damit ich sch?n erholt an den Start gehen kann. Nat?rlich lauf ich trotzdem jeden Tag.
Heute bin ich bei Schneefall mit einer Stofftasche mit leeren Dosen und Flaschen zum Container gelaufen, hab das Zeuch entsorgt, wieder Heim, im laufen die Tasche im Garten ?ber den Wasserhahn gelegt und auf der anderen Seite des Gartens wieder hinaus auf die Stra?e. Gut, dass wir keinen Zaun mehr haben.
Nun lief ich eine lockere Runde nach Ebenhofen, Altdorf und ?ber H?rmanshofen zur?ck nach Hause. Die Stra?en waren aber trotz Schneefall sch?n frei.
Schweren Herzens bin ich dann aber auch schon wieder Heim.

7,8 Km
44:30 Min.

1 Kommentar 8.12.05 09:22, kommentieren

Streaktage 54 und 55

Ich schreib heute f?r 2 Tage. Die L?ufe sind so kurz, dass es sich ja gar nicht lohnt zu schreiben. Es ist ja auch f?r den Leser langweilig, wenn ich nix zu berichten hab und ich trotzdem was schreib. Es ist auch nix prickelndes geschehen.
Eins fand ich gestern aber lustig. Ich lief am Gockelwagen vorbei, nickte dem gelangweilten H?hnchenverk?ufer zu und lief weiter. Nach 6 Km kam ich wieder am Gockelwagen vorbei, nickte ihm zu, diesmal nickte er aber nicht zur?ck, sondern guckte nur komisch.

Heute war auch nix geboten auf den Allg?uer Radwegen. Meine Tante hab ich getroffen, durch sie hab ich erfahren, dass mein Onkel auch mitl?uft. Onkel war mal mein Vorbild, als ich anfing Wettk?mpfe zu laufen und tr?umte davon solche Zeiten auf den Halbmarathon zu laufen. Er lief damals Zeiten von 1:50 glaub ich, das war f?r mich damals noch unfassbar schnell. Bei meinem allerersten Wettkampf hat er mich auch ?berholt. Ich hatte echt denn vollen Respekt vor seiner Leistung. Was heisst ?hatte?? Den hab ich immer noch. Schlie?lich ist mein Onkel mittlerweile 68 Jahre alt und fit wie ein ganzes Regal Turnschuhe.

Heute bekomm ich in Bavi?re Besuch aus France.
Bonjour Mademoiselle Hasi, comment ca va ? Und sie sagt dann bestimmt : Salut Charly. Tr?s bien, merci.

Boah, wat kann ich franz?sisch.

14,2 Km warens in diesen zwei Tagen

1 Kommentar 9.12.05 16:52, kommentieren

Ein turbulentes Wochenende

Aus Freiburg ruft mich am Freitag abend Hase an, dass sie schlechte Nachrichten hat, sie hat auf der Fahrt zu mir einen Unfall gehabt. Auf der Autobahn kam der Verkehr pl?tzlich ins Stocken, sie fuhr trotz heftiger Bremsung dem Vordermann ins Auto, ihr wiederum knallte ein anderes Auto in den Kofferraum. Das kuriose war, dass einfach alle weiter gefahren sind, also ist Hase auch weiter gefahren, zwar mit viel Geklapper, aber bis Freiburg hat sie es geschafft.
Ihr ist zum Gl?ck nix passiert, aber das Hasenauto ist ziemlich ramponiert.
Bei ihrem Arzt hat sie mich Zuhause angerufen und erz?hlte mir von ihrem Pech. Also hab ich schnell meine Zahnb?rste eingepackt und hab mich auf den Weg nach Freiburg gemacht. Nach knapp 3 1/2 Stunden war ich endlich dort und konnte meine arme Kerstin in den Arm nehmen und tr?sten.
Wir konnten f?r die Nacht bei Freunden von Kerstin unterkommen, die sie noch von ihrer Studienzeit kennt. Das war so lieb.
Am Samstag haben wir das Hasenauto zur Werkstatt gebracht und einiges in der Gegend herum telefoniert. Bei der Polizei, bei der Versicherung, beim Toyotareparierer.
Am Nachmittag sind wir dann zu mir ins Allg?u gefahren.
Als wir ankamen bin ich schnell in meine Schuhe und hab noch eine kleine Runde von 5,3 Km gemacht. Ich hab noch gekocht und anschlie?end haben wir es uns gem?tlich gemacht und sind bald ziemlich m?de ins Bett gefallen.

2 Kommentare 12.12.05 11:41, kommentieren

10 Km beim Nikolauslauf in Marktoberdorf

Es ist Sonntag, es ist kalt, es ist sonnig und es steht ein 10 Km Wettkampf in Marktoberdorf an.
Am Vormittag trafen wir uns mit Alpi und Lotusbl?te in einem Cafe und plauderten.
Gegen 12:30 haben wir uns fein gemacht f?r den Lauf und sind zum Startbereich. Um 13 Uhr war der Kinderlauf. Dort haben etwa 750 Kinder mitgemacht. Sie liefen 800 Meter ohne Wettkampfcharakter. Die Meisten mit Strassenschuhen und Jeans. Im Ziel gab es vom Nikolaus f?r jeden 'Finisher' ein Geschenk. Das war ein Gewusel.
Nun lief ich mich warm und oft wurde ich auf meine 3/4 Hose angesprochen, obs mir nicht kalt w?re. N?, geht scho und beim Lauf bin ich froh, wenn ich nix langes anhab.
Ich traf viele bekannte Gesichter und einige davon wollte ich gern im Ziel hinter mir haben. Meine Eltern guckten zu, mein gro?er Bruder mit Familie war zugegen, ich traf Arbeitskollegen, Leute aus den umliegenden D?rfern, ehemalige Schulkameraden.
Um 13:40 war der Start und knapp 300 Leute warteten auf den Startschu?. Als es krachte lief die Meute los und ich ?rgerte mich schon wieder dar?ber, dass vor mir wieder mal langsame L?ufer waren, die den Weg blockierten, aber ich keilte mich da schon durch Ich hab echt keine Lust bei so einem kurzen Lauf soviele Sekunden zu verlieren und ich den R?cksichtsvollen mache. Nach ein paar hundert Metern lockerte sich das Feld und bald versuchte ich meinen Rhytmus zu finden. Nach einem Kilometer stoppte ich meine Uhr bei 45 Sekunden. Super, ich bin den Kilometer mit 90 Km/h gelaufen. Respekt. Nein, bei irgendeinem resoluten Einsatz beim Start bin ich wohl an die Stoppuhr gesto?en, worauf diese abschaltete. Nun wusste ich nat?rlich nicht, wie schnell ich war. Ich lief weiter und dachte mir, dass ich doch bald beim 2 Km Schild gewesen sein m?sste, das hab ich ?bersehen, immer noch kein Anhaltspunkt wie schnell ich war. Am Stra?enrand stand Hase mit meinen Eltern und Lotusbl?te, die mich anfeuerten, ich konnte jetzt noch die Hand heben, aber schon hier sparte ich mir die Kr?fte, die ich f?r ein L?cheln einsetzen m?sste.
Bald war die erste Runde geschafft, man lief durch ein Spalier von vielen Leuten und wurde lautstark angefeuert. Los ging es in die 2. Runde und mittlerweile hab ich auch das Schild f?r den 3. Kilometer gefunden, ab jetzt konnte ich wenigstens die Kilometerzeiten in Erfahrung bringen.
Nun hie? es auch auf den K?rper zu h?ren, bzw. nicht auf ihn zu h?ren, denn er protestierte schon etwas gegen das Tempo und meinte, ich solle langsamer machen, aber nix gibts, ich lief ?ber diese Stimme hinweg. Ich lief wieder an meinem Fanblock vorbei, aber schon hier hatte ich nicht mehr die Energie ?brig um zu winken. Bald ging es wieder durch das Zuschauerspalier, auf gehts in die letzte Runde. Ich lief schon seit einer Weile nah hinter einem L?ufer her, damit ich bei Gegenwind in seinem Windschatten laufen konnte, diesen ?berholte ich dann nach 8,5 Km und holte noch ein paar K?rnchen aus mir raus. Meine Mutter rief mir zuvor noch zu, dass die Gabi hinter mir ist, ich nahm mir n?mlich vor sie zu schlagen. Gabi ist aus dem Nachbardorf und ziemlich flott drauf. Ich bewunderte immer ihren schwebenden Laufstil. Nat?rlich spornte mich das zus?tzlich noch an. Auf dem letzten Kilometer lief ich auf der letzten Rille und holte nochmal alles aus mir heraus und ?berholte noch ein paar L?ufer. Ich lief mit Vollgas in einer irren pers?nlichen Bestzeit von 43:19 ins Ziel ein. Das hie?, dass ich meine offizielle Bestzeit um 3 Minuten verbessert hab, damit hab ich nicht gerechnet, ich wollte eigentlich nur die 45 Minuten knacken. Um so mehr freu ich mich, dass es so gut lief.
Erstmal Luft holen. Hase war sofort im Ziel und war sehr sehr stolz auf mich. Zur Belohnung gab es ein paar sch?ne K?sse. Meine Eltern waren auch bald da und im Ziel gab es viel zu reden. Auch Erich, alias Alpi kam nach ganz tollen 49 Minuten ins Ziel. Ein richtig guter gegl?ckter Lauf war das.
Bald mussten wir uns aber wieder verabschieden, denn schlie?lich mussten wir noch ein bisschen nach Frankreich fahren. Also fuhren wir zun?chst zu mir Heim um zu duschen und haben bald den Weg in den Hasenstall eingeschlagen.

3 Kommentare 12.12.05 12:10, kommentieren

Brems mich doch Jemand

Heute w?rde es doch bestimmt nicht so gut gehen, nach dem harten Wettkampf vom Vortag. Ich sp?rte meine Waden, ein leichtes Zwicken.
Ich lief trotzdem bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die ersten 500 Meter waren nicht so fl?ssig, die Waden muckten schon ein bisschen auf, aber dann war da ?berhaupt nix mehr zu sp?ren. Ich lief pauschal mal die Allee hinunter, dann kann ich ja mal gucken, wie es mir so geht. Am Ende der Allee angekommen, schlappte ich nach St. Ephroine. Keine Ahnung ob das so geschrieben wird. Meine Beine liefen echt super, deshalb hab ich auch beschlossen, dass es gern ?ber 10 Km sein d?rfen. Im gem?chlichen Tempo bin ich bis zum Lac de Pont gelaufen und von dort ?ber die lange Kuppe nach Semur zur?ck. Das war mir nach knapp 10,5 Km noch zuwenig, mir gings einfach gut, es lief hervorragend, also nutzte ich das sch?ne Wetter noch aus und lief ?ber ein Wohngebiet wieder zur Allee hoch. Dort den Weg zur?ck und wieder kam ich Zuhause an. Ich ?berlegte, ob ich nicht noch die 14 Km voll mache und lief noch eine kleine Schleife, aber da ich wiederum Zuhause 14,2 Km hatte, wollte ich die 15 voll machen, aber auch die traf ich nicht genau. Kurz kam mir der Gedanke, dass ich jetzt einfach noch mehr lauf, aber dann hab ich mich gezwungen aufzuh?ren. Bald kommt ja schon wieder Hase nach Hause.

15,2 Km
1:28 h
GT-2100
Sonnig 0?

12.12.05 22:00, kommentieren

Mich bremst immer noch niemand?

Heute lief ich in Richtung Westen. Fragt mich aber bitte nicht welche D?rfer ich angelaufen hab, ich wollte es mir merken, aber das funktionierte nicht so recht
Ich lief aus Semur hinaus und dann eben eine Runde, die ich schon mal mit Kerstin zusammen gedreht hab. Auf einer geschlungenen, kaum befahrenen Landstra?e kam ich an den D?rfern vorbei. Mal gings hoch, dann wieder nach unten, wieder hoch, steil nach unten. Das macht schon spa? wenn man nicht so recht wei? was als n?chstes kommt.
Es war heute wieder etwa bei 0? und es ging auch ein recht kalter Wind, aber wenn ich so denke, dass es in der Allg?uer Heimat so kalt ist, dass man mit den Z?hnen klappern muss, dass gleich dieselben ausgebissen werden bei -10?, dann bin ich doch froh ?ber die Temperaturen hier.
Ich lief auf dem R?ckweg an einer Pferdekoppel vorbei und lief bald auf der Hauptstra?e von der Autobahn nach Semur. Die Stra?e ist neu asphaltiert, der Seitenstreifen ist gro?z?gig ausgelegt und richtig kuschelig weich. Es war richtig sch?n darauf zu laufen, wie auf Pferde?pfel, ich wei? wovon ich rede
Nun lief ich wieder nach Semur hinein, einen Berg hinunter, bei dem ich das Gef?hl hatte, dass mir die Kniescheiben in den Oberschenkel ger?ttelt werden. Ich kam unten an unserem Bach an und dieser Bach f?hrt momentan ziemlich wenig Wasser, da gucken ?berall die Steine heraus. Kerstin will ja da momentan nicht hinunter, weil sie dort jede Stelle mit Laufen verbindet und das kann sie momentan ?berhaupt nicht gebrauchen.
Nun lief ich wieder einen deftig steilen Berg hinauf und kam Zuhause an.
Naja, nachdem ich die Distanz wieder falsch eingesch?tzt hab und zu sp?t umdrehte, kam ich wieder ?ber 15 Km. Aber das macht nix.

15,5 Km
1:31:25
Kayano XI
0?
Bergig

13.12.05 20:09, kommentieren

Streaktag Nummer 60

Schon ist der 60. Streaktag vorbei.
Und 'mon lapin' mein Hase darf auch bald wieder laufen, das freut mich. Ihre H?fte wird immer besser, auch wenn noch was zu sp?ren ist, bald ist es ausgestanden.
Ich bin heute bei angenehmen 2? eine Runde gelaufen, die ich schon mal gemacht habe.
Die Allee ging es nach Villenotte hinab, von dort gehts zu dem mittlerweile altbekannten Villars hinauf. Immer sch?n im lockeren Schritt den Berg hinauf. Oben angekommen lief ich nach rechts weiter, dort kommt eine Kreuzung und ich wusste sogar noch, dass auf dem Wegweiser 'Les Laumes' drauf steht, obwohl ich da noch gar nie war und auch diesmal nicht hinlaufe, sondern nach rechts den Berg hinauf, auf der anderen Seite wieder hinab und schon bin ich in Montigny l?s Semur. Dieses Kaff ist echt der Hit, hier und da sind nagelneue H?user, aber es gibt auch reichlich Bruchbuden. Da h?ngt ein Hoftor nur an einer Angel und droht in den n?chsten 2 Minuten umzufallen, etliche Dachst?hle sind in dem Dorf schon eingebrochen und notd?rftig mit Folie abgedeckt, in den H?fen brechen die Mauern zusammen und alles ist v?llig verwarlost. Die H?user sind nicht etwa verlassen, dort wohnen die Leute immer noch.
Von dem tollen Anblick 'ergriffen', machte ich mich auf den Weg zur?ck nach Semur und lief dazu die Hauptstrasse hinab. 2 Km lang f?hrt die Strasse sanft nach Villenotte hinunter, das macht Laune.
Nun kam bald die Allee und den Rest des Weges kennen wir ja mittlerweile auswendig

Wenn man rechts auf meine Zusatzseiten guckt, dann sieht man, dass ich nur noch 173 Km laufen 'muss' um die 3000 Jahreskilometer zu schaffen.

1:25:40
15,3 Km
GT-2100
2? bedeckt
Bergig

4 Kommentare 14.12.05 22:20, kommentieren

Kein Bier auf Hawaii - Kein Tee in Flèe

Ein ruhiges Herbstwetter erwartete mich heute bei meinem Lauf, den ich heute etwas k?rzer gestalten wollte.
Ich lief planlos in Richtung Lac de Pont, also ?ber die langgezogene Kuppe hin?ber zu dem See. In Pont geht der Weg nach links ab in Richtung Fl?e, diese Route hab ich schon mal genommen und bin dann irgendwann vor Fl?e umgedreht. Irgendwie hing immer ein kleiner Hauch von Mhytos ?ber dem Dorf mit dem lustigen Namen, schon seit Monaten fragte ich mich, wie es wohl dort sei, aber ich lauf ja heute nur kurz, das wird also wieder nix .
So lief ich die Stra?e oberhalb des Sees durch Pont hoch, irgendwann kommt ein D?rfchen, nat?rlich mit eingest?rztem Dachstuhl und Plastikplane dar?ber, aber Hauptsache es gibt Austern an Weihnachten
Nun w?re es schon wieder an der Zeit umzudrehen, aber ich lief aus diesem Dorf hinaus und weiter in Richtung Fl?e. Bald kam ich zu einer Abzweigung, wo es links zu diesem omin?sen Dorf geht, oder aber zur Autobahn Lyon - Paris. Was tun? Die Autobahn lass ich diesmal besser aus, ich werde umdrehen, wobei das Schild sagte, dass es ja nur noch 1,5 Km nach Fl?e sind, also lief ich weiter.
Nun ging es nach unten, kurz darauf machte ich gro?e Augen, weil die Strecke wieder nach oben f?hrte. Na egal, ich bin ja hart im nehmen Oben angekommen begr?sste mich ein Friedhof, mitten in einem Feld, sonst nix, gar nix, nur dieser Friedhof ohne Kapelle oder so, der aber sehr gepflegt war. Daneben war ein Landwirt, der seinen Traktor auf dem Feld reparierte.
Nun m?sste eigentlich epochale Musik erklingen, ein Sonnenstrahl aus dem Himmel kommen und das Dorf beleuchten, das ich nun unten im Tal erblickte. Ich sah zum ersten mal Fl?e. Aber hier geht es ganz weit den Berg hinab, ich sollte doch umdrehen, doch die Neugier war st?rker, es zog mich hinab in dieses Dorf, der heilige Gral des laufenden Charlys, eine historische Reise w?rde ihr Ende finden. STOPP Nun is aber gut es ist nur ein Dorf. Ich kam nach 600 Metern bergablauf in Fl?e an, dieses Dorf, das ich ewig gesucht..... ja ich h?r ja schon auf
Nun stand ich also in Fl?e und blieb stehen. Hier war das Rathaus mit einer Wasserpumpe davor, geschm?ckt mit Weihnachtsschmuck, dort ein Tannenbaum an der Stra?e mit Weihnachtsschmuck, hier ein Buswarteh?uschen mit Weihnachtsschmuck ringsrum, eine Kreuzung mit 3 Abzweigungen, die mir sagten, dass es noch viele D?rfer zu erforschen gibt, aber heute nicht mehr. Was aber v?llig fehlte, das waren Menschen. Ich sah nicht eine einzige Person in diesem Dorf, nichts. Kein Ger?usch, kein Hund, nix. Das war schon ein bisschen komisch.
Nun lief ich wieder zur?ck und nahm den Berg in Angriff, den ich aber locker hoch lief, genauso wie die restlichen Steigungen bis nach Hause. Ich kam oben am Berg an und blickte nochmal nach Fl?e hinab. Weiter lief ich und traf einen Landwirt neben einem Friedhof, der seinen Traktor reparierte. Das war dann auch die letzte Person bis zum See zur?ck, die ich erblickte. Sch?n fl?ssig und locker laufend erreichte ich nach 16,3 Km den Hasenstall.
Das war wieder nix mit einem k?rzeren Lauf, aber wenns mir doch so gut geht

16,3 Km
1:34:45 h
3? bedeckt
Kayano XI

2 Kommentare 15.12.05 21:05, kommentieren

Schmuddelwetter

Ich kann nicht behaupten, dass ich heute mit HURRA ins Freie gegangen bin. Was f?r ein Schmuddelwetter. Es geht ein heftiger Wind und der kalte Regen kommt fast waagerecht daher. Aber was ein Streaker sein will, der l?sst sich auch von so einem Wetter nicht beeindrucken. Der Trick ist, dass ich lieber gar nicht lang ?berlegt hab, sondern die Schuhe angezogen hab und hinaus bin. *brrrrr* Sofort hat mich der Wind erwischt.
Ich lief gleich mal zur Allee hinauf, dem Wind entgegen bis zum Anfang der Allee. Ich lief dann bis zum Ende hinunter und traf dabei sogar zwei Laufkollegen. Na also, es gibt noch mehr Unersch?tterliche. Mit R?ckenwind war es mir fast schon zu warm, aber das ?nderte sich nat?rlich, als ich umdrehte und frontal in den Wind lief. Die Schirmm?tze tief im Gesicht lief ich die Allee wieder hoch. Was sah ich da pl?tzlich auf dem Boden? Eine Stoppuhr, wie sie in der Leichtahtletik benutzt werden. Ich hob sie auf, sie lief auch. Ich guckte mich um, aber weit und breit niemand zu sehen. Naja, nahm ich sie eben mit und beobachtete die wenigen Leute, ob sie suchend durch die Allee schlenderten, aber n?.
Ich bog in eine andere Stra?e ein, die ich noch nicht erforscht hatte und kam am Sportgel?nde an. Dort fand ich eine Laufbahn und drehte dort im Matsch eine Runde, lief dr?ben ins Stadion ein und guckte mich da noch um und lief weiter. Ich kam am Neubaugebiet an und sah mir dort die H?user an, dann drehte ich wieder um, damit ich die Allee nochmal in Angriff nehmen konnte. Vielleicht ist ja jetzt jemand suchend unterwegs, aber nachdem ich wieder keinen Erfolg hatte, nahm ich den Heimweg in Angriff und kam v?llig durchn?sst aber grinsend Daheim an.

13,7 Km
1:19:15
GT-2100
5? Regen, Wind

16.12.05 16:50, kommentieren

Das Allgäu hat mich wieder

Ja, jetzt bin ich wieder f?r eine Woche Hasenlos.
Die Fahrt nach Hause war ja auch net schlecht. In Semur war strahlend blauer Himmel, keine Wolke. Nach 200 Km fand ich mich im Schneegest?ber wieder. Die Stra?en waren aber noch einigerma?en frei. Dann scheinte wieder die Sonne bis Basel, kaum aus Basel drau?en, schneite es oberheftig und die Stra?en waren bedeckt. Es dauerte nicht lange, da schleuderte 300 Meter vor mir ein Auto in die Leitplanke und blieb mit den Lichtern in meine Fahrtrichtung stehen. Da stand er gar nicht gut, aber er konnte die Fahrbahn frei machen.
Zwischen Z?rich und Winterthur (Wer f?hrt im Winter auch nach Winterthur?) war die Stra?e spiegelglatt, man konnte nur noch 20-30 Km/h fahren. Dann gings wieder besser. Trotzdem musste man sich doch arg konzentrieren aufs Fahren.
Irgendwann kam ich in ?sterreich an, tankte voll und fuhr gleich weiter. Das letzte St?ck bis nach Hause schaffte ich dann auch noch.
Zuhause konnte ich noch zusehen, wie Bayern gegen meine Dortmunder gewonnen hat mit 2:1, aber he, wir hatten eine Mannschaft, die im Schnitt 22,9 Jahre alt war, da haben wir uns super gehalten, da w?r noch mehr drin gewesen. Die Spieler wurden von den Fans begeistert gefeiert und das trotz Niederlage. Ja, man darf verlieren, aber man muss gek?mpft haben und das Beste gegeben haben.

Nat?rlich bin ich auch noch gelaufen. Und es gab eine Premiere. Ich zog eine lange Hose zum Laufen an und noch eine Jacke. Es war n?mlich wirklich kalt und windig. Die Stra?en waren zwar recht glatt, aber was solls, pass ich eben besser auf. So lief ich nach Altdorf, nach Ebenhofen und zur?ck nach Biessenhofen und diese Runde machte ich noch ein zweites Mal. Das war mir wohl am sicheresten. Manche Teile waren wirklich sehr glatt, aber ich war ja heute schon ge?bt im konzentrieren
Da mir die Zeit knapp wurde, bin ich nach diesen zwei Runden auch wieder nach Hause. Duschen und essen kann ich ja in der Arbeit

?brigens: Hase ist heute wieder gelaufen, nach ?ber 2 Wochen Laufpause. Wo ist der Tusch?
Ich freu mich f?r meinen Hasenschatz.

10,1 Km
1 Stunde
GT-2100
Arschglatt, Arschkalt -5?, nicht auf den Arsch gefallen

7 Kommentare 17.12.05 23:45, kommentieren

100 Wochenkilometer

Ein neuer Meilenstein in der Laufkarriere des Charly E.
Auch wenn das Wetter gar f?rchterlich war, ich wollte heute noch unbedingt 14 Km abreissen.
Es war kalt mit -4?, es ging ein Wind, der Schnee kam recht waagerecht daher. All das hat mich nicht schrecken k?nnen. Nat?rlich w?r ich lieber hinterm Ofen sitzen geblieben, aber sowas gibts nicht f?r mich.
Ich zog mir wieder eine lange Hose an und eine Jacke und schon war ich draussen. Schauderhaft, der Schnee und Matsch lag auf der Stra?e, aber es ging zu laufen. Gut, man muss ja nicht auf den Gehwegen laufen, wenn die nicht ordentlich ger?umt sind, da lauf ich lieber auf der Stra?e.
Ich lief nach H?rmanshofen und hier sind zwei Spezialisten, die Krieg mit ihrer Schneeschaufel haben, auf jeden Fall nutzen sie diese nicht. Ich hab mir schon ein paar mal gedacht, die m?sste man mal verpfeifen, weil das jeden Winter das gleiche Drama ist. Mittlerweile isses mir Wurscht, ich lauf auf der Stra?e.
Raus gings aus H?rmanshofen in Richtung Bertoldshofen. Hier war die Stra?e ger?umt und es herrscht immer sehr wenig Verkehr. Gut zu laufen im Winter. So stemmte ich mich gegen den Wind und nahm mein Schicksal hin. In Hausen, ein Kaff vor Bertoldshofen, traf ich doch tats?chlich einen Laufkollegen. Es gibt also noch mehr von der beknackten Sorte . Den Rest lief ich nach Bertoldshofen und drehte an der Bundesstra?e wieder um.
Nun hat sich die Anstrengung gelohnt, denn ab jetzt hatte ich R?ckenwind. Ich lief meinen Spuren nach und stellte fest, dass ich nun etwas gr??ere Schritte machte. Klar, ist ja eben R?ckenwind. Wieder in H?rmanshofen angekommen kam ich an eine freie Stra?e. Ich gab jetzt ziemlich Gas und lief ein paar hundert Meter richtig schnell, das muss nach der Eierei schon sein. Genau in diesem Bereich traf ich auch wieder auf den Laufkollegen, der wieder in die andere Richtung lief. Wieder ein 'servus' und nun lief ich nach Hause. Da ich an der Haust?re angekommen erst 99,6 Wochenkilometer hatte, musste ich noch 200 Meter weiter laufen und wieder zur?ck um diese Marke zu ?berspringen.
Fazit aus der Woche: Die 100 Km haben mich jetzt auch nicht fertig gemacht, ich f?hl mich immer noch gut. Das soll aber nicht heissen, dass ich jetzt immer ?ber 100 Km mache.

14 Km
1:18
GT-2100
100,1 Wochenkilometer
-4? Schneefall

1 Kommentar 18.12.05 19:42, kommentieren

Es ist Winter

Ja eindeutig, es ist Winter im Allg?u.
Heute war ein sch?nes ruhiges Winterwetter. Wenn kein Wind geht, dann ist es auch bei 0? richtig angenehm. Wenn jetzt der Boden nicht ganz so rutschig w?re, dann w?rs perfekt.
So muss man sch?n aufpassen, dass man sich nicht auf einer Eisplatte auf die Nase legt.
Ich lief heute nach Marktoberdorf hin?ber, drehte dort einen kleinen Kreis und lief wieder zur?ck.
Eigentlich wollte ich so wie gestern so um die 10 Km machen, aber dann lie? ich mich doch wieder hinreissen. In meiner Heimat angekommen, konnte ich es mal wieder nicht lassen, noch eine Schleife anzuh?ngen. Dann mach ich eben weniger, wenn das Wetter schlechter ist
Ich brauch jetzt noch knapp 95 Kilometer um die 3000 f?r dieses Jahr voll zu machen.

1:14
13,4 Km

2 Kommentare 20.12.05 21:10, kommentieren

Ein Wintertraum

Heute hatten wir ein Wetter, das f?r die Allg?uer Postkarten herhalten muss. Alles ist zugeschneit, alles ist kalt, die Sonne scheint von einem blauen Himmel und an den H?usern h?ngen Eiszapfen. Ein Tag, um die coole Sonnenbrille aufzuziehen
Daher bin ich heute zum Holdersberg hinauf und nach Apfeltrang gelaufen. Von hier oben sieht man die ganze allg?uer Bergkette vor sich. Links der Auerberg, im Hintergrund der Tegelberg, Breitenberg bis nach rechts zum Gr?nten, alles klar zu sehen. Von hier oben sieht man auch einige D?rfer und Marktoberdorf, die verschneit unter mir liegen. So lief ich nun also nach Apfeltrang hoch und drehte von dort wieder um.
Nun hatte ich wirklich die ganze Bergpracht vor mir und geno? den sch?nen Winterlauf.
Irgendwann kam ich wieder Zuhause an und drehte noch ein Schleifchen an der Wertach entlang. Das ist ja auch sch?n idyllisch dort im Winter. Nach dieser kleinen Abschweifung legte ich nun den Weg zur?ck nach Hause und lief einer Sonne entgegen, die blutrot unterging und damit den k?rzesten Tag des Jahres beendete.

12,4 Km
1:10 h

1 Kommentar 21.12.05 21:53, kommentieren

Schnee

Heute hats wieder etwas Schnee hergeworfen.
Ist doch braktisch, so sieht man die Eisblatten nicht auf den Radwegen
Nein, es ging fast alles gut heute. Und im Neuschnee l?uft man wunderbar wie auf einem Tebbich. Aber irgendwann kommt bestimmt der b?se Schneebflugfahrer und macht alles zunichte.
Ausser, dass mir st?ndig die Schneeflocken in die Augen fielen und ich mit ziemlich kleinen Schweins?uglein durch die Gegend lief, wars ein sch?ner Lauf.
Ich kam auch noch bei meinen Eltern vorbei und guckte uralte Familienfotos breit grinsend an. Ach, ich war schon immer ein fescher Bub. Aber a bissal mager war er schon, der kleine Charly
Im Dunkeln lief ich die letzten 3 Km nach Hause, aber am Ortsschild von Biessenhofen drehte ich nochmal um und lief noch mal einen Kilometer. War ja klar, dass ich mich durch den Bonuskilometer daf?r entschieden habe, dass ich den Schnee aus der N?he ansehen muss. *Batsch*, legte ich mich auf die Nase, weil ich ?ber ein Dreckst?ck (Kein Schimpfwort) gefallen bin. Aber nix bassiert, ausser dass ich den Ellbogen ein bisschen verschrammt habe. Ich stand wieder auf, klobfte mir den Schnee ab und lief weiter auf dem wei?en Tebbich nach Hause.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass man beim Schreiben kaum den Buchstaben P benutzt?
Ich bin daf?r, dass dieser Buchstabe gel?scht wird, den braucht kein Mensch

11,15 Km
1:04 h

3 Kommentare 22.12.05 21:21, kommentieren