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Irgendwie

Irgendwie bewegt sich das Wetter ?berhaupt nicht, oder? Jeden Tag wieder das gleiche Wetter. Saukalt, Sonne, Eis auf den Stra?en. Aber man gew?hnt sich dran. Mittlerweile vergess ich auch zu frieren, wenn ich raus geh. Zu was die M?he? Sicher ist es eine sch?ne Landschaft und auf jeden Fall besser, als wenn immer Siffwetter w?re. Mal tauts, mal schneits drauf, dann regnets, immer Sauerei. Dann doch immer sch?n gefrorenen Boden. Mich w?rds auch echt nicht st?ren, wenn mein Laufbereich nicht so eingeschr?nkt w?re. Ich seh jeden Tag wieder die gleichen Schneebrocken, die am Stra?enrand liegen, die gleichen Eisplatten, die weder gr??er noch kleiner werden. Vielleicht sollte ich ihnen mal Namen geben? Hallo Erich, alte Eisplatte, wie gehts denn? Hei Horst, alles waagerecht? Es soll bald w?rmer werden, ups sorry, ich wollt dich nicht erschrecken
Ich k?nnte ja auch mal versuchen mit geschlossenen Augen zu laufen und zu erraten, wann ich auf Erich oder Horst treffe.
Ein andermal vielleicht.

Ich k?nnt noch was aus der Arbeit erz?hlen, heute kam ein Rundschreiben, dass ab sofort an allen Arbeitspl?tzen rauchverbot gilt!!
Ich bekomm seitdem das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht, ich find das nur noch stark. Das war mir schon lange ein Dorn im Auge, dass in dem kleinen Raum oben geraucht werden darf und die ganze Bude stinkt. Wenn du die Schicht ?bernimmst, musst du erstmal eine halbe Stunde das Fenster aufreissen und trotzdem stinkts noch. Das Nikotin wird schon von den W?nden abgesondert.
Danke Direktor

11,6 Km
1:06 h
GT-2100
-8?

1.2.06 15:26, kommentieren



Petze

G?hn - Es folgt der Wetterbericht: Kalt -7?, kein Wind, Sonne.

Ich hab w?hrend meinem Lauf ?berlegt, was ich denn schreiben k?nnte? Irgendwie fiel mir nix besonderes ein, aber man l?uft ja auch um etwas zu erleben.

Ich lief an der Wertach entlang, von dort nach Altdorf. Dort sah ich zwei Jugendliche planlos in der Gegend rumstehen. Die Beiden hielten mich an:
'Entschuldigung, wo gehts denn hier nach Kempten?'
'Ja, da vorne am Kreisverkehr rechts, dann auf die.....'
'Auf die B 12, oder? Ne, da wollen wir nicht hin, da ist ?berall Polizei'
'Wie jetzt? Keinen Bock auf Polizei?'
'N? eigentlich nicht, gibts ne andere Strecke?'
'Ja klar, da die Stra?e weiter, da kommt Ebenhofen, dann Ruderatshofen und so, seit ihr zu Fu? unterwegs?'
'Ja, sind wir'
'Und wieso habt ihr Bammel vor der Polizei, was habt ihr denn verbrochen?'
'Die suchen uns, wir sind aus dem Heim ausgebrochen'
'Na ihr seids ja drauf, die finden euch doch sowieso, da k?nnt ihr doch gleich zur?ck marschieren, hat doch keinen Zweck, ich kenn das doch'
'?hm, n?, danke, wir gehen dann los, da die Stra?e lang'
'Ja klar, viel Gl?ck, also bis Ruderatshofen und dann weiter fragen'
'Danke, Tsch?ss'
'B?dde'

Da marschierten sie also dahin, ich lief weiter. Aber schnurstracks zu so einem Telekomdingens, was fr?her mal Telefonzellen waren. Ich guckte das Telefon an und wusste mir nicht anders zu helfen, als den Notruf anzurufen.

'Polizeinotruf, wie kann ich ihnen helfen?'
'Die Polizei sucht doch zwei Jugendliche die aus dem Heim abgehauen sind?!?!'
'?hm, wei? nicht, kann sein, wo denn?'
'Ja, die marschieren jetzt gerade von Altdorf nach Ebenhofen und dann nach Ruderatshofen'
'Aha, das ist dann f?r die PI Marktoberdorf?'
'Ja genau die'
'Und wo sind sie jetzt?'
'Ich bin in Altdorf an so einem Telekomdingens, was fr?her Telefonzellen waren, hab kein Geld dabei, deshalb der Notruf'
'Ja gut, wir k?mmern uns darum, danke'
'B?dde'

Ich lief weiter nach H?rmanshofen, dann nochmal die Wertach entlang, um zu gucken, ob die Kameraden noch am Rumlatschen sind, da h?r ich Tat?tata in der Ferne, ein Polizeiauto v?llig unauff?llig auf dem Weg von Altdorf nach Ebenhofen. Naja, wie im Krimi.
In Ebenhofen angekommen sah ich beim Sparmarkt einen Mercedes auf der linken Seite stehen, da kams wohl zu einem Unfall, an der Kreuzung. ?berall lag der Mercedes herum, zumindest die Einzelteile. Der Herr hat erstmal seine Frau auf der R?ckbank zur Sau gemacht, weil sie aussteigen wollte. Da war auch keine Polizei, dann haben sie wohl tats?chlich den Unfall Unfall sein lassen und sind den Jugendlichen hinterher geeiert. Ich wei? es nicht. Mal gucken, ob morgen davon was in der Zeitung steht.
Nun wurde es aber Zeit, dass ich Heim komme, (Nein nicht INS Heim) ich muss schlie?lich noch duschen und dann in die Arbeit.
Na also, es gibt ja doch was zu erz?hlen

12,9 km
1:12 h

2 Kommentare 2.2.06 15:03, kommentieren

111 Streaktage

Hm, jetzt isses wohl endlich so, dass ich nix zu erz?hlen hab.
Soll ich was vom Wetter erz?hlen? Es herrschte Sonnenschein, Minus 10?, aber da geht immer noch die 3/4 lange Hose.
Ja was erz?hl ich denn nun? Ich bin die Wertach entlang gelaufen. Oben am Wehr war der Flu? richtig zugefroren, da sind jetzt immer die Schlittschuhfahrer unterwegs.
Ich bin die Wertach weiter gelaufen und sah dort Fu?spuren auf dem Eis. Ziemlich beknackt, immer weiter auf dem Eis den Flu? hoch zu laufen, denn je weiter man hoch kommt umso d?nner wird ja das Eis. Ich war gespannt, wie weit die Fu?spuren f?hren. Mittlerweile war ich dort, wo schon L?cher im Eis waren und das Wasser raus guckte, aber die Fu?spuren f?hrten immer weiter. Die L?cher wurden gr??er und endlich sah ich, dass die Fu?spuren an Land gingen. W?r ja auch zu bl?d gewesen, wenn die Spuren an einem Wasserloch enden.
Weiter lief ich bis zur Br?cke, von dort nach Ebenhofen und winkte meinen Eltern, die wohl zum Einkaufen fuhren und mir bestimmt eine Menge Geschenke mitbringen.
Weiter gings nach Biessenhofen und nochmal die Wertach entlang, dort ist es momentan echt sch?n zu laufen.
Sp?ter lief ich noch in die Arbeit, mit meinem GPS-Ger?t. Von meiner Haust?r bis zur Stempeluhr sinds genau 1060 Meter. Gut, ein paar Werksangeh?rige haben ziemlich komisch geguckt, weil ich da im Laufschritt durchs Werk gesaust bin. Meinem neuen ChefChefChef bin ich auch begegnet, der wird sich auch gedacht haben, solche Arbeitnehmer brauchen wir, die es gar nicht erwarten k?nnen in die Arbeit zu kommen. Gibt bestimmt eine satte Lohnerh?hung. Aber eher wird wohl eine Werksanweisung kommen, dass es zu gef?hrlich ist, im Laufschritt durchs Werk zu sausen.

Es gab ja doch wieder was zu erz?hlen

12,3 Km
1:12 h
GT-2100

5 Kommentare 3.2.06 14:37, kommentieren

Die Ausreisser

Gestern hat mich Mutter noch angerufen und mir erz?hlt, was vorgestern abging.
Es war tats?chlich so, wie ichs geschrieben habe.
Die Polizei ist mit Blaulicht und tat?tata den beiden Ausreissern hinterher gebrettert, die kamen auch an dem Unfall in Ebenhofen vorbei, bei dem der Mercedes mit einem Golf zusammen stie?. Die werden ganz sch?n bl?d geguckt haben, als die Polizei einfach weiter fuhr.
Die beiden Ausreisser haben sie geschnappt, allerdings waren sie nicht mehr auf dem Weg nach Ruderatshofen unterwegs, sondern nach Marktoberdorf.
Da hab ich dem Steuerzahler ja eine Menge Kohle erspart. Stellt euch mal vor, die suchen da mit einer Hundertschaft die Gegend ab, vielleicht an einer v?llig falschen Stelle, setzen Hubschrauber mit W?rmebildkamera ein, im Radio wird halbst?ndlich nach ihnen gesucht.
Ich wei? doch, was das f?r ein Aufwand ist, schlie?lich war ich auch mal so ein Vagabund Aber ich war erst 5 Jahre alt und musste einfach mit. Mein Bruder war schuld. Aber unser Verschwinden war viel spektakul?rer. Was standen wir doch im Rampenlicht damals.
Vielleicht erz?hl ich mal die ganze Geschichte, das war schlie?lich auch eins meiner gr??ten Abenteuer.

Gelaufen bin ich auch, aber nur eine kleine Runde. Allerdings mit dem Laufen in die Arbeit kamen dann doch wieder ?ber 10 Km zusammen.
Das Wetter ?ndert sich langsam, heute war Hochnebel und -10? und tats?chlich, ich zog die lange Hose an
Ich hab auch meine Rennlaufschuhe heute angezogen. Die sind viel leichter und irgendwie muss man mit den Schuhen auch wohl schneller laufen. Ich war n?mlich ziemlich flott unterwegs.

Heut abend gehts nach Frankreich in die Hasenarme und was muss ich lesen? 12 Kantone der Schweiz haben das Tempo auf den Autobahnen auf 80 km/h gesenkt, um der Feinstaubbelastung entgegen zu wirken. Das wird ja ein geschnarche, bis ich da durch bin. Dann muss eben Frankreich mit 160 km/h durchfahren werden

10,5 km
57 Minuten
DS-Trainer X

2 Kommentare 4.2.06 12:53, kommentieren

Weit wars

Hase und ich haben jetzt wohl mit dem Marathontraining angefangen. Aber eigentlich ists ja noch ein paar Tage hin. Aber macht ja nix. Wir wollten heute lange laufen.
Bei Sonnenschein und Wind liefen wir raus aus Semur, in Richtung Westen. Wenn wir R?ckenwind hatten, dann war es richtig warm, so konnten wir schon mal den Fr?hling erahnen. Zudem zwitscherte auch noch ein Vogel, der nicht zum Winter geh?rt.
Wir liefen eine Strecke, die wir schon mal in etwa gelaufen sind, in das von uns genannte 'Neubaubgebiet'. Aber das ist nat?rlich ironisch gemeint. Wir liefen an einer Mauer vorbei und von unserem Standpunkt sah es so aus, als w?rden K?he auf einem Garagendach stehen, das sah total witzig aus. Denn hinter der Mauer war ein Misthaufen, auf dem standen die K?he und guckten. Von hier aus liefen wir nach Pouligny, irgendwie kam uns das bekannt vor, aber wir wussten nicht woher. Sind ja nur noch 4 km bis dahin. Noch gings Kerstin und mir gut, aber irgendwie kratzt das schon an der Psyche, wenn man dann umdreht und die gleiche Strecke in etwa nochmal zu laufen hat. Wir kamen in Pouligny an und jetzt wussten wir auch, woher wir das Dorf kannten. Hier kommt man durch, wenn man nach Avallon f?hrt. Aber das ist die Hauptstra?e nach Semur, es sind zwar nur 7 km, aber zuviel Verkehr.
So liefen wir also wieder zur?ck, aber irgendwie haben die das n?chste Dorf weg geschoben, das war pl?tzlich weiter weg als vorhin. Wir kamen wieder an den K?hen vorbei, auf dem Misthaufen stand jetzt aber nur noch eine Kuh, bestimmt die Queenkuh, oder so.
Ich munterte Hase immer wieder mal auf, wie weit wir es doch schon geschafft haben, dass wir schon bei 18 - 19 - 20 sind und das Semur dort vorne immer n?her kommt. Ich erz?hlte ihr, wie es so ist auf dem Marathon, dass man zwar jetzt gerade erst die H?lfte h?tte und so, aber man mu? sich da irgendwie durchhangeln und nicht an die Distanz denken. Alle 6 Minuten ist doch schon wieder ein Kilometer vorbei und 6 Minuten sind doch nicht lang.
Irgendwann kamen wir tats?chlich in Semur an und mussten noch eine Treppe hoch, das war fies nach 22 km. Wir liefen noch durch die Fu?g?ngerzone und auf dem k?rzesten Weg nach Hause.
23 km haben wir so fertig gebracht. Nun sind wir aber gleich die Treppe hoch und haben uns eine hei?e Multivitaminschorle gemacht und recht bald gegessen, wir hatten aber auch einen richtigen Kohldampf.
Bravo mein Schatz, ich bin stolz auf dich.

23 km
2:23 h

3 Kommentare 6.2.06 11:38, kommentieren

Kurz wars

Heuten haben Hase und ich nur kurz gemacht. Wir hatten noch Nachwehen von Gestern.
Mit viel Auaaua sind wir gleich nach 200 Metern bergauf gelaufen. Zu so einem Tierfutterh?ndler, der so eine sch?ne Weihnachtsbeleuchtung hat. So mit Rentieren und so.
Wenn ich so beil?ufig auf den Kalender guck, dann seh ich da den 6. Februar stehen. Reichlich bescheuert find ich das. Weihnachtsbeleuchtung geh?rt sp?testens am 7. Januar in den Keller und bleibt dort bis zum 1. Advent.
Endlich haben wir den Berg erklommen, hatten das Semur vor uns ausgebreitet, gings auch schon wieder mit 17% nach unten. Da wenn du mal ins Rollen kommst is nix mehr mit bremsen, dann gehts dahin. Deshalb hoppelten wir auch sch?n langsam den Berg runter. Mit meinen Wackelschuhen federte das auch besser und schepperte nicht so in die Knie rein. Unten angekommen liefen wir am Flu? entlang, dannn die Trippeltreppe mit 128 Stufen nach oben, durch die Fu?g?ngerzone zur?ck. Zuhause angekommen waren mir aber die 3,3 km noch zu wenig. Also lie? ich Hase hier alleine und h?ngte noch schnell eine Schleife an, so dass ich wenigstens auf 5,1 km kam.

5,1 km
32 min
Wackelschuhe
Le temp: 4? PLUS

1 Kommentar 7.2.06 11:24, kommentieren

Intervalltraining

Ich will ja schlie?lich beim n?chsten Rennen was reissen. Deshalb f?ngt jetzt auch wieder das Intervalltraining an.
Was das ist? Ganz verschieden. Im Prinzip l?uft man eine bestimmte L?nge sehr schnell, danach wird eine festgelegte Strecke getrabt und das wiederholt sich ein paar mal.
Heute wollte ich so 10 - 12 mal 1000 Meter laufen, mit jeweils 400 Metern Trabpause dazwischen. Aber auf der Allee alleine hin und her zu rennen, das war mir dann doch zu ?de.
Also losgelaufen und nach 2 Minuten wieder umgedreht. Batterien vom GPS- Empf?nger waren leer.
Neue Batterien rein und nun gings.
Ich hab mich dann bis zur Allee hoch eingelaufen und hab den ersten schnellen Kilometer begonnen. Eigentlich war geplant 5 Minuten pro Kilometer zu ben?tigen, aber ich blieb doch jedesmal darunter. Nach dem Kilometer bin ich brav getrabt f?r 400 Meter und hab wieder Schwung genommen. Nach und nach kam ich in Villenotte vorbei, dann nach Juilly weiter nach Souhey. Dort noch aus dem Dorf raus und schlie?lich nach dem 6. Intervall umgedreht. Zur?ck gings wieder auf gleicher Strecke, die Intervalle f?hlten sich gut an und irgendwie wurde jeder Kilometer noch ein St?ck schneller. Bald machte ich den km in 4:45. Bei der Allee angekommen erkannte ich am fernen Horizont eine Gestalt, die wohl auch lief, das spornte noch mal an, denn den L?ufer wollte ich mir noch krallen. Beim 12. Intervall hab ich ordentlich Gas gegeben und statt dem einen km hab ich einen 2000 Meter Intervall hingelegt, sonst h?tt ich den 'Konkurrenten' nicht eingeholt. Ich lief mit 4:30 er Tempo an dem L?ufer vorbei und begr?sste ihn mit einem locker flockigen 'Bonjour', macht mir ?berhaupt nix aus so schnell zu laufen, sollte mein L?cheln ausdr?cken und sauste davon und wurde bestimmt bewundert. Vielleicht auch nicht, vielleicht war ich nur so ein Angeberarsch f?r ihn
Nun beendete ich mein Training und lief langsam nach Hause.
Was ich so gar nicht recht gemerkt habe ist, dass durch das Abstoppen der Kilometer einiges an Strecke zusammen kommt und ich am Ende 19,5 Kilometer zur?ck gelegt hab
Es hat sich richtig gut angef?hlt, das schnelle laufen. Aber mir tun dann auch ein bisschen die F??e weh.

19,5 km
1:43 h

1 Kommentar 8.2.06 10:55, kommentieren

Rase Hase

Heut erz?hl ich mal lieber, wie mein Hase gelaufen ist.
Wir liefen eine Runde ?ber die Allee, Villenotte, St. Ephrone, Pont und zur?ck nach Semur. Die Strecke hat 10,8 km.
Los gings den Berg hinauf zur Allee. Kerstin ist am Anfang immer recht flott unterwegs und trotz kalten Muckis und Berg hatten wir den ersten km in 6:03 min geschafft. Die Allee gings entlang und ich sag noch zu Hase, dass sie heute wohl ganz sch?n flott unterwegs ist.
Ja, gell? Meint sie. Bald war der 2. km vorbei und ich sagte ihr, dass wir nur 5:21 min gebraucht haben.
Hase meinte, sch?n, aber das Tempo halt ich nicht durch.
Ja klar, dann machst eben langsamer, wie du meinst.
Nach der Allee liefen wir leicht bergauf durch Villenotte und bogen auf die Stra?e nach St. Ephrone ab. Immer noch leicht bergauf piepte die Uhr und erkl?rte den 3. km f?r erledigt. 5:44 min, auch nicht schlecht, da es ja bergauf ging. Hase wurde nicht langsamer, im Gegenteil. Ihr gings jetzt richtig gut und beim 4. km sagte ich ihr staunend, dass sie den in 5:28 gemacht hat. Da strahlte sie und konnts nicht glauben, aber jetzt merkte ich, dass sie noch ein bisschen anzog mit dem Tempo, bei Gegenwind lief sie den 5. km in 5:27. Das entlockte mir ein 'Uii', Hase war jetzt sehr konzentriert und ich lie? sie laufen, aber immer noch wurde sie schneller. Ich passte auf den Verkehr auf, dass sie sich nicht drum k?mmern musste und versuchte auch den Wind von ihr abzuhalten. Wieder piepte es, km 6 in sagenhaften 5:13 min. Hase war mehr als erstaunt und gab noch mehr Gas, hier konnten wir es auch gut laufen lassen und so schnell kannst gar nicht gucken, da war schon km 7 vorbei, schon wieder ein bisschen schneller. Ich rief ihr die Zeit von 5:11 zu. Hase nickte erfreut. Ich h?rte auf den Atem von Kerstin und passte auf, dass sie im Rhytmus blieb. Zwei Schritte einatmen, zwei Schritte ausatmen. So konnte ich entweder ein bisschen schneller machen oder langsamer. Jetzt war auch schon der 8. km vorbei und immer noch mit 5:13. Hase meinte, dass die Zeiten gleich vorbei sind, weil es ja jetzt dann von Pont ?ber 1 km bergauf geht, dahinter lockt aber schon Semur.
Kerstin lief ?ber die Stra?e auf den Radweg und lie? sich von dem H?gel nicht beeindrucken. Mutig lief sie in Todesverachtung den Berg hoch, atmete schwer und k?mpfte sich nach oben. Ich tippte, dass wir f?r den km weit ?ber 6 min. brauchen w?rden, aber ich wurde ?berrascht, den 9. km schaffte sie in 5:51 und schon waren wir fast oben. Jetzt kam der letzte km und Hase gab jetzt noch wirklich alles und lief volle M?hre den Berg hinab, lang w?rde sie aber nicht mehr aushalten, daher rief ich ihr den Countdown zu: Noch 800 Meter, noch 600, 500, 300, 150, gleich hast es, noch 50 PIEP geschafft. Den letzten km noch in 4:52!!! Und mit einer Gesamtzeit von 54:30 min auf die 10 km.
Wir Beide waren sehr stolz auf die Zeit und blieben erstmal stehen. Es sei angemerkt, dass Hase niemals stehen bleibt, heute aber schon. Langsam trabten wir grinsend nach Hause und redeten immer wieder von der tollen Zeit.
Sie sagte dann auch, dass sie bergauf am liebsten noch das Fr?hst?ck aus dem Gesicht fallen lassen wollte, aber es blieb zum Gl?ck doch drin.
Nun hat Hase eine 10 km Zeit vorzuweisen und die war ?berhaupt nicht geplant und im schweren Gel?nde. Bei einem Wettkampf w?rde sie bestimmt locker unter 53 Minuten bleiben.
Bravo Hase
Ich bin dein stolzer Hasenmann

10,8 km
1 Stunde
GT-2100
Bedeckt 4?

7 Kommentare 9.2.06 11:32, kommentieren

Hunderunde

Gestern hab ich ein lockeres L?ufchen gemacht. Naja, das heisst, ich wollt eins machen, aber dann hab ich mich f?r die Hunderunde entschieden. Das heisst, dass ich aus Semur raus laufe und dann gehts 2 km lang nur bergauf und das nicht zu knapp.
Jeder Berg hat mal ein Ende und dieser wurde bezwungen. Ich konnte jetzt wieder umdrehen und den Berg runter tigern, oder meinen geliebten Hund begr?ssen.
Ihr erinnert euch? Das war das Schatzi, das mir vor 5 Wochen die Krallen oder seine Z?hne in meine Wade gebohrt hat. Ich lief dann auch wirklich von hinten nach Villars und kam dem Hof des Grauens n?her. Und je n?her ich kam umso mehr Schi? bekam ich. Ich guckte in den Hof hinein, lief gaaaaanz au?en, aber den Hund konnte ich nicht entdecken. Vielleicht ist er wirklich weg. Ich lief an dem Hof vorbei und immer wieder drehte ich mich um, ob der Hund mir nicht doch hinterher saust. Aber n?, die Sorge war nicht n?tig.
Nun konnte ich entspannt nach Hause laufen, aus Villars hinaus, nach Villenotte, die Allee entlang und nach Hause.

10,6 km
1:02 h
Kayano XI

1 Kommentar 10.2.06 20:24, kommentieren

Scheiß Streak

Ich hab rechts jetzt zwei Links gesetzt, auf denen man meine/unsere besonderen L?ufe nochmal nachlesen kann, oder meine/unsere Wettk?mpfe. da dr?ben ----->

Nun aber zum 'Lauf'

Ich bin gestern morgen aus Frankreich losgefahren. Es hatte -2? und ich ?berlegte noch, ob ich nicht jetzt noch schnell laufen sollte, denn in Bayern isses ziemlich beknackt das Wetter, aber ich wohn ja im Ostallg?u, nicht in Ostbayern, wird schon nicht so schlimm sein.
Ich fuhr die Autobahn entlang, an der Grenze zur Schweiz war der Fr?hling da, 4? Plus und Sonnenschein. Mensch Charly, du k?nntest doch jetzt in Basel das Auto abstellen und hier laufen. Aber n?, ich fuhr weiter. In der Schweiz auch kein Schnee weit und breit. Ich ?berfuhr die Grenze nach ?sterreich, es schneite ein klein bisschen, nix dramatisches. In Lindau kam ich nach Deutschland und als wenn das Wetter die Grenzen kennt, lag ab hier der Schnee herum. Nun war nix mehr mit z?gig Heim fahren, es schneite immer heftiger, der Schnee t?rmte sich am Stra?enrand immer h?her.
Vom Bodensee aus gehts irgendwann vor Isny einen Berg hoch. Hier standen ein paar Lastwagen, die flei?ig Kies unter den Laster streuten. Mit 50 Sachen gings weiter, auch auf der folgenden Autobahn wars nicht viel schneller.
Die letzten 25 km waren dann wieder einigerma?en zu fahren und nach 7 Stunden kam ich Zuhause an.

Jetzt aber wirklich zum Lauf

Hatte ich schon erw?hnt, dass es schneit?
Normalerweise bleibt man doch bei dem Wetter hinter dem Ofen sitzen, aber n?, ich bin ja ein T?glich-L?ufer, da gibts gar nix zu ?berlegen, es muss noch gelaufen werden. (Vielleicht h?tt ich ja in Basel laufen sollen?) Aber zur?ck fahren w?r auch bl?d.
So nahm ich (h?rt h?rt) die lange Hose an, schnallte ein Leuchtband um, damit ich besser gesehen werde (schaut schaut) und bin mutig ins Schneegest?ber gelaufen. Ich lief nach Altdorf und musste mich hier schon auf dem Radweg durch die Schneeverwehungen keilen. In Altdorf war dann doch schon ger?umt, aber jeder Schritt war schwer zu laufen. Von Altdorf nach Ebenhofen ging ich den Autofahrern bestimmt auch auf den Nerv, was hat der Trottel auch bei dem Wetter zu laufen? Soll doch hinterm Ofen sitzen bleiben. Manche Autofahrer sahen mich schon arg genervt an, mussten sie doch langsamer fahren, wenn zudem noch Gegenverkehr war. Aber ich lief wirklich ganz brav in den Schneeverwehungen um ja nicht im Wege zu stehen. In Ebenhofen konnte ich doch endlich ein bisschen locker laufen, in dem Bewusstsein, dass hinter mir ein Auto fuhr, das sich nicht traute mich zu ?berholen Was muss der Trottel auch auf der Stra?e laufen? Wieso l?uft der ?berhaupt bei dem Wetter? Soll doch lieber hinterm Ofen.......
Weiter auf den Weg nach Biessenhofen, da war jetzt mal ?berhaupt nix ger?umt und weil der Wind von der Seite kam, gabs wieder lustige Schneeverwehungen, die ich aber nicht unbedingt sofort erkannte und in einige davon sch?n hinein lief. Aber ich lie? mich doch nicht aufhalten von so ein bisschen Schnee.
Auf dem restlichen Radweg war nun wieder ger?umt und der letzte Kilometer lief sch?n locker. Trotzdem taten mir jetzt die Haxen weh.
Es waren nur 5 km, aber das musste echt mal reichen.
W?rde ich nicht t?glich laufen, dann wisst ihr ja, wo ich mich ansonsten aufgehalten h?tte, hinterm Ofen
Die Schuhe sind jetzt auch wieder sch?n sauber

5,1 km
30,5 min
GT- 2100

1 Kommentar 11.2.06 06:01, kommentieren

Es taut

Strahlender Sonnenschein und ein Meter Schnee.
Sch?n frei waren die Stra?en schon wieder. Es taute fr?hlich vor sich hin.
Da setze ich doch gerne die Sonnenbrille auf und die Laufschuhe an. Nach Apfeltrang lief ich wieder mal. Dort bin ich weitestgehend ungest?rt und kann in die Landschaft gucken. Ist ja auch mal was anderes, als immer auf die F??e zu glotzen, was f?r Hindernisse einem im Weg stehen.
In Apfeltrang sah ich ein Auto, der Fahrer band einen Schlitten hinten an die Anh?ngerkupplung, setzte seinen Junior drauf und bretterte die Stra?e hoch. Oben angekommen, kuppelte er den Schlitten ab, setzte Junior ins Auto, dann gings wieder nach unten. Dann wieder Schlitten angebunden und Sohnemann hinterhergezogen. Das konnte ich ein paar mal beobachten. Lustig, so langs keinen ?berschl?gt
Ich lief wieder zur?ck nach Hause. Nach 10 km kam ich an und rannte ins Haus. Nun wechselte ich die Schuhe und verschwand wieder aus dem Haus und lief noch eine Runde um die Wertach herum, danach gings endg?ltig nach Hause, Fu?ball gucken. Achja, zuvor hab ich noch die Olympischen Spiele geschaut. Die erste Goldmedaille ging nach Nesselwang, in unser Ostallg?u. Der Michi Greis hat im 20 km Biathlon gewonnen, vor Bj?rndalen. Super oder?
Wieso ich die Schuhe gewechselt habe? Damit die auch wieder sauber werden. Bei meinen Schuhen hing noch ?berall die Semurer Allee dran und im Schnee bekomm ich die wieder sauber.
In und zur Arbeit bin ich ja auch noch gelaufen und hab noch andere Schuhe angehabt. Insgesamt vier verschieden Paare heute. Auch ein Rekord

Ich hab jetzt noch Lust mit meinem Wissen zu protzen.
Man h?rt immer wieder von der Olympiade. Aber das ist falsch. Es sind momentan die Olympischen Winterspiele in Turin. Die Olympiade ist die Zeitangabe zwischen den Olympischen Spielen. Also, wenn das Feuer in Turin ausgeht, dann beginnt die Olympiade bis zu den Olympischen Winterspielen 2010.

Noch ein Klugschi?: Man h?rt auch immer von 'Olympioniken' F?lschlicherweise wird immer suggeriert, dass alle Teilnehmer bei den Olympischen Spielen Olympioniken w?ren, aber dem ist nicht so. Es d?rfen nur Olympioniken genannt werden, die einen Wettbewerb gewonnen haben. Das leitet sich auch aus dem Wort heraus. Olymp und Nike, die alte Siegesg?ttin.

So, jetzt gehts mir besser

1:17
13,5 Km
Kayano X
Kayano X das zweite Paar
Kayano XI
DS-Trainer

4 Kommentare 12.2.06 12:07, kommentieren

Patchworklauf

Man kann auch ?fters am Tag laufen, Hauptsache man l?uft wenigstens einmal die 1,6 km am St?ck, um einen regul?ren Streaklauf gemacht zu haben.
So was lustiges hab ich am gestrigen Sonntag gemacht. Da ich 12 Stunden arbeiten musste und danach auch noch Fu?ball im Fernsehen kam, musste ich mir was einfallen lassen.

Ich lief in der Fr?h in die Arbeit, das ist ein knapper Kilometer.
Dann lief ich am Vormittag zur Kl?ranlage hinunter und wieder hoch, das sind nochmal 800 Meter.
Am Nachmittag bin ich nochmal da runter gelaufen, Schl?ssel vergessen, wieder hoch, wieder zur?ck und wieder hoch. Alles in Allem so knappe 2 km, aber immer noch nicht 1,6 km am St?ck, also die Regeln des Streakrunnings noch nicht erf?llt.
Am Feierabend bin ich nach Hause gelaufen, das waren nochmal 900 Meter, aber ich musste ja sofort Heim und Fu?ball schaun. Wieder nix mit der Meile.
Aber dann kam der Halbzeitpfiff und ich rannte los nach Ebenhofen, drehte dort an der Br?cke um und kam genau zur 2. Halbzeit wieder Daheim an. So lief ich noch beim 6. Lauf des Tages 2,7 km und durfte jetzt fr?hlich rechnen, wieviel ich denn nun gelaufen bin.
Es waren 7,3 km, grob gesch?tzt.

1 Kommentar 13.2.06 21:17, kommentieren

Petra

Gestern hab ich Kerstin angerufen und dabei hat sie mir gesagt, dass die Petra gestorben ist.
Es gibt Situationen, von denen man sagt, dass es einem den Teppichboden unter den F??en wegzieht und das war so ein Moment. Minutenlang schwiegen wir uns an und waren betroffen und traurig. Kerstin kannte die Petra nicht, aber sie wusste trotzdem irgendwie, dass Petra eine tolle Frau war.
Ich durfte Petra im Sommer 2004 in Ehrwald und in F?ssen beim K?nig Ludwig Marathon im gleichen Jahr kennen lernen. Sie war eine Frau, die man sofort ins Herz schlie?t und nicht mehr heraus l?sst. Ihre fr?hliche, herzliche, positive Art zog einen magisch an und Leute mit schlechter Laune h?tten nur in ihr strahlendes Gesicht blicken m?ssen und der Tag war gerettet.
Ich stelle jetzt nicht solche Fragen wie: 'Warum musste ausgerechnet sie von uns gehen' oder ?hnliches, wenn man einfach nicht begreifen kann, wie ungerecht das Leben ist.
Petra war noch nicht mal 40 Jahre alt und ist mit unserem Eric verheiratet. In Eigenleistung bauten sie sich im Laufe der Zeit ihr Haus, indem sie alt werden wollten. An Pl?nen f?r die Zukunft mangelte es den Beiden auch nicht, sind doch Beide leidenschaftliche L?ufer und haben viele sch?ne und abenteuerliche L?ufe unternommen, wie z.B. den Marathon de Sables. Oder als Eric den Swiss Jura Marathon mitgemacht hat, mit 323 km und vielen H?henmetern, war es Petra, die freiwillig die Organisation unterst?tzte und an den Verpflegungsstellen die L?ufer versorgte um sich am Abend wieder um Eric zu k?mmern. Die Beiden waren einfach ein nettes, sympathisches Traumpaar.
Im vergangenen Jahr telefonierte ich noch kurz ?ber Erics Handy mit Petra, als wir gem?tlich im Bierzelt sa?en und uns vom K?nig Ludwig Marathon erholten. Petra war krank, doch ich sah sie dennoch strahlen. Sie vermittelte uns, macht euch keine Sorgen, ich bin krank, aber das wird wieder. Freut euch ?ber den bew?ltigten Marathon und lasst es euch gut gehen, ich freu mich mit euch. Trinkt f?r mich einen mit.
Ein paar Wochen sp?ter erfuhr ich, dass die Krankheit als Krebs diagnostiziert wurde, schon damals war ich einfach nur entsetzt und dr?ckte die Daumen, aber alles w?rde gut gehen, Petra kann doch eine Krankheit nicht unterkriegen, daf?r ist sie viel zu stark.
Ich traute mich aber nie mehr den Eric zu fragen, wie es denn der Petra ginge, ich hatte Angst, dass sich ihr Zustand verschlechtert h?tte. Aber wenn ich Eric so schreiben sah, dann klang nie Missmut oder Pessimismus auf, im Gegenteil, er schmiedete fleissig weiter an seinen Laufpl?nen. Sicher war es auch im Sinne von Petra, die sehr gut wusste, was Laufen f?r eine Leidenschaft ist. Daher hoffte ich, dass Petra sich erholen w?rde und den Kampf gegen diese Krankheit gewinnt. Am vergangenen Samstag gegen 19 Uhr hat sie diesen Kampf verloren und ging von uns.

Danke, dass ich Petra kennen lernen durfte.
Sie hat nur einen kurzen Teil in meinem Leben ausgemacht, aber einen gro?en Platz in meinem Herzen bekommen.

Ich bin traurig

3 Kommentare 14.2.06 06:04, kommentieren

Das Schienbein

Am Montag bin ich nur 2,3 km gelaufen, mir tat eine Sehne am Schienbein ein bisschen weh, aber es war kein streakgef?hrdendes Aua, es tat halt etwas weh. Ich hab die Strecke direkt von der Arbeit nach Hause gemacht und wollt eigentlich sp?ter nochmal laufen, weil es ja auch wirklich zu sch?n war, bei diesem herrlichen sonnigen Wetter raus zu gehen. Ich erz?hlte Hase, dass mir das Schienbein weh tut und sie meinte, dann l?ufst halt net, hast doch schon deine Meile hinter dir, das bringt doch nix, dann tuts noch mehr weh und dann wirds doppelt bitter. Recht hat sie, mein schlauer Hase. Um ja nicht in Gefahr zu kommen, doch noch zu laufen, hab ich direkt meine ganzen Laufklamotten gepackt und in die Waschmaschine gestopft, Thema erledigt.

15.2.06 05:34, kommentieren

Das Schienbein?

Es ist schon komisch, am Vormittag hab ich das Schienbein noch gesp?rt, aber irgendwann dann pl?tzlich war das weg, einfach futsch.
Naja, mir wars recht, ich lief nach Hause, machte aber trotzdem noch eine Schleife, nach 2,4 km war ich Daheim.
Ich schaute mir den Lauf zur Goldmedaille von Sven Fischer im Biathlonsprint ?ber 10 km an und fieberte schwer mit.
Anschlie?end stieg ich in meine Laufklamotten und lief hinaus ins Tauwetter. Leicht bew?lkt war es, aber wir hatten 3 Grad Plus!!! Ich wusste gar nicht mehr, dass das Thermometer so weit nach oben geht.
Mir wars auch schnell zu warm in meinen Klamotten und zog M?tze und Handschuhe aus. In den B?umen h?rte ich schon den einen oder anderen Fr?hlingsvolgel tschilpen. Die Sonne hatte auch schon Kraft. Der Winter neigt sich dem Ende zu.
Ich konnte auch endlich mal wieder meine 10 km Runde laufen, bis auf ein paar Stellen war sie gut zu belaufen.
Die 10 km waren mir aber noch zu wenig, deshalb lief ich noch eine Schleife dazu.
Vom Schienbein h?rte ich immer noch keinerlei Protest. Komisch.

15,1 km
1:24 h
Kayano XI

Die Petra bekommt von uns ein Blumengesteck aufs Grab, das die Uschi aus M?nchen organisiert. Ich hab auch schon ?berlegt, ob es nicht machbar w?re zur Beerdigung zu fahren mit Volkmar am morgigen Donnerstag, aber es geht nicht.

15.2.06 05:48, kommentieren

Wasn Chaos?

Was hat jetzt der Charly da f?r ein Chaos angestellt?

Ich hab das Netz durchst?bert und meine Laufberichte die da durch die Gegend schwirren hier rein gebaut, deshalb schauts jetzt ein bisschen chaotisch aus. Es gibt also viel zu lesen.

Auf den Hamburg Marathon Bericht bin ich schon ein bisschen stolz

1 Kommentar 15.2.06 10:53, kommentieren

Intervall

Heute mal kein Warmduscherintervall, sondern ein ordentlich zackiges Training.
Ich lief mich 3 km warm und lief dann 5x1000 Meter Intervalle mit je 400 Metern Trabpause. Den 1. km durfte ich volle Pulle gegen den Wind laufen, ich musste immer in den Boden glotzen, damit es mir nicht die M?tze vom Kopf haut. Aber den km hab ich doch in 4.46 geschafft. Ganz sch?n heavy. Den zweiten konnte ich aber mit R?ckenwind laufen, aber so richtig Zeit macht man da nicht gut, ich lief so in 4:20. Dann wieder traben und dann nochmal drei Intervalle nachgeschoben, in 4:18 - 4:28, je nach Wind. Danach noch knapp 2 Kilometer langsam nach Hause laufen.
Es hatte heute 5? Plus und es regnete vor meinem Lauf. Da gabs den doppelten Effekt, dass die Schneemassen schmolzen, die sich zu den Regenpf?tzen gesellten. Es gab richtig viel Wasser auf den Wegen. Manchen konnte ich ausweichen, aber andere waren ?ber die ganze Stra?enbreite verteilt, da musst du durch und schnell hatte ich kalte und supernasse F??e. Nicht angenehm, aber ich hab mich schnell daran gew?hnt.

13,5 km
1:12:40
DS-Trainer

Jetzt im Moment ist die Beerdigung von der Petra.
Sie hat sich einen blauen Sarg gew?nscht.
Eric hat uns ein paar Bilder gezeigt. Das ist so ein trauriger Anblick, der blaue Sarg, die vielen, vielen Blumen, ein Bild von der Petra und darunter ihre gelben Laufschuhe.
Da musste ich wieder ganz sch?n schlucken, bei diesen Bildern.
Machs gut Petra. Irgendwann kommen wir alle nach und dann organisieren wir dort, wo immer wir dann auch sein werden, einen ordentlichen Marathon. Wir werden alle l?cheln, denn dort gibt es keine Schmerzen.

3 Kommentare 16.2.06 16:50, kommentieren

Langes Wochenende

Habt ihr mich vermisst? Klar habt ihr das, gebts doch zu.
Ich kam einfach nicht dazu etwas zu schreiben, mittlerweile sind 1500 km vergangen und jetzt kann ich die letzten Tage mal zu Papier (Papier?) bringen.
Am Freitag lief ich noch eine kleine Runde von 8 km, bevor ich nach Freiburg gefahren bin, damit ich mich dort mit Hase treffe. Wir haben es fast geschafft gemeinsam anzukommen.
Wir futterten im Caf?haus etwas, anschlie?end fuhren wir gemeinsam weiter nach Schweinfurt zu Kerstins Eltern.
Richtig flott kamen wir voran und schon um kurz nach 0 Uhr waren wir da. Etwas erledigt kippten wir ins Bett.
Am n?chsten Tag liefen wir ?ber 10 km, anschlie?end machten wir uns fein, denn heute war die Geburtstagfeier von Hasenmutter in einem schicken Hotel.
Sch?n war die Feier, Renate war gl?cklich, dass die Feier so sch?n war.
Das Essen war lecker. Zun?chst gab es Lachs Carpacchio ( Ich hab keine Ahnung ob das richtig geschrieben ist)
danach eine getr?ffelte Kartoffelcremesuppe. Hase fragte, ob das Schokostreusel w?ren auf der Suppe. Entr?stet guckte ich sie an: 'Neeeeeee, das sind Tr?ffel Ui.
Danach gab es eine leckere Ente, mit Gem?se, Schupfnudeln, Gem?se, R?sti.
Als Dessert noch einen warmen Apfelkuchen mit Walnusseis. Sp?ter noch K?se.
Zum Menu gabs Rot- und Wei?wein. Es wurde immer wieder nachgeschenkt. Es war unm?glich zu erahnen, wieviel der Einzelne getrunken hat, aber nachdem der Wein so gut war, wehrt ich mich nie gegen das Einschenken. Gem?? dem Kopfweh am n?chsten Tag war es wohl nicht wenig
Um 1 wurden wir nach Hause gefahren von dem gelungenen Fest.

Sonntags in aller Herrgottsfr?h um 12 oder so, standen wir auf, Fr?hst?ckten wir. Als Aperitiv gabs Aspirin.
Sp?ter musste nat?rlich noch gelaufen werden. Dazu haben wir die Ha?berge erkoren. So ein sch?ner Wald, da sind wir auch schon im letzten August gelaufen. Das wird bestimmt sch?n.
Das Wetter war angenehm mit 8 Grad. Also fuhren wir wohlgemut in den Wald. Doch was sahen wir? Nirgends Schnee und Eis, nur auf dem Weg alles zu. Aber das wird doch nur ein St?ck sein, danach wirds bestimmt besser und gut zu laufen. So trabten wir dahin, aber der Weg wurde absolut nicht besser. Jeder vierte Schritt war sinnlos, weil wir immer wieder auf dem musigen Eis hin und her und zur?ck gerutscht sind. Das war ja mal kaum anstrengend. Zun?chst musste ich aber Hase noch gratulieren, weil sie nach 1,6 km wieder 50 Tage am St?ck gelaufen ist. Und das an einem Sonntag im Februar.
Weiter liefen wir mit zunehmend schwereren Beinen, aber immer noch mit ziemlich guter Laune dahin. Auch wenn wir ein Tempo von ?ber 7 min pro km hatten, uns konnte nix ersch?ttern.
Irgendwann kamen wir an einer Stra?e an und dort fragten wir uns durch, ob man denn nicht auf der Stra?e irgendwie an unserem Ausgangspunkt raus kommen w?rden, aber es sah schlecht aus. Eine Dame meinte zu mir, als sie mich in kurzer Hose sah: 'Frierts eana net mit deene nackade Beee?'
'N? ist doch warm, ist doch Fr?hling'
So mussten wir nun weiter ?ber Eis und Schnee durch den Wald k?mpfen. Bergauf wars besonders interessant, weil da kaum noch ein vorw?rts kommen war. Hase hatte mittlerweile die Faxen richtig dicke, aber wir hatten ja noch 4 km vor uns. So d?mpelten und keilten wir uns vorw?rts in die Botanik, in der Hoffnung, dass bald das Auto da st?nde, aber das zog sich immer l?nger hinaus.
Kerstin sp?rte schon die Muskeln im R?cken von der Anstrengung in dem Gel?nde und auch ich sp?rte etliches an mir. Die Scheinbeine schmerzten, die Waden sowieso, aber wir mussten ja zur?ck kommen.
Irgendwann ist dieser wundersch?ne lockere Lauf doch zu Ende gegangen. Nach genau 11 km kamen wir endlich endlich am Auto an und sch?ttelten dennoch grinsend den Kopf. So haben wir uns das nicht vorgestellt. Eigentlich wollten wir einen sch?nen l?ngeren Lauf machen, aber dieser Lauf war mal ein richtig heftiges Training. Uns reichte es.

Am Montag standen wir auf, h?pften gleich direkt in die Laufklamotten und liefen hinaus. Was war das doch f?r eine Erleichterung auf richtigem Asphalt zu laufen. Die ersten Schritte gingen richtig schwer und wir jammerten uns gegenseitig voll, was uns alles vom gestrigen Abenteuerlauf weh tat.
Wir liefen sch?n gem?tlich nach Oberlauringen, bei bedecktem Himmel, aber umgeben von Fr?hlingsv?geln. Dort drehten wir um und liefen die Strecke wieder zur?ck. Wir hatten ja noch einiges vor heute, schlie?lich mussten wir noch nach Frankreich fahren. Trotzdem machten wir 9,4 km.
So duschten wir, haben noch sch?n gefr?hst?ckt und uns bald schon leider von den Haseneltern verabschiedet. Das war ein richtig sch?nes Wochenende im Frankenland.
Wir fuhren nach Freiburg und haben dort noch ein bisschen die Stadt angeguckt, etwas eingekauft und noch etwas gegessen, bevor wir uns auf den Weg nach Frankreich, ins Hasenst?llchen machten. Um 21 Uhr waren wir Daheim und wieder kippten wir ins Bett.

4 Kommentare 21.2.06 14:49, kommentieren

Alles wieder normal

Sch?n dass ihr uns vermisst habt.
Jetzt hat sich alles wieder normalisiert, Hase sitzt in der Arbeit, ich bin der Hausmann. Nein, ich sitz nicht mit Kittelsch?rze rum, auf der steht 'Hier kocht der Chef'
Wir haben einen lockeren Lauf in Semur, um Semur und um Semur herum gemacht. Sch?n, dass es jetzt wieder l?nger hell ist, so liefen wir um halb 6 Abends los, wo noch vor 5 Wochen bereits alles duster war. Ich freu mich so richtig auf den Fr?hling, auf die kurzen Laufklamotten, auf den Wind, der mir an den behaarten Beinen entlang streicht, auf die vielen Fu?g?nger, die weniger oder mehr oder ?berhaupt nicht freundlich zur?ck gr??en. Kann ja nicht jeder so gute Laune haben wie Hase und ich. Dabei ist es doch so einfach gl?cklich zu sein. Ein paar Asics an die F??e und einen Weg vor der Nase.
Die Mehrzahl der Menschen, gerade in Europa meinen immer, je mehr man besitzt umso gl?cklicher ist man, aber je mehr diese Leute besitzen, umso ungl?cklicher werden sie. Es sind immer noch die kleinen Dinge, die gro?es Gl?ck versprechen. Ich freu mich doch schon ?ber einen Fr?hlingsvogel, der mir beim Laufen die Ohren vollzwitschert und der kostet nix. Gut, diesen Vogel kann man nicht besitzen, aber zu was auch, er ist ja immer wieder f?r uns da, er braucht nicht besessen zu werden. Auch kostet es nix, von Kerstin geliebt zu werden, oder sie zu lieben. Das kann nicht gekauft werden.
Wartet mal ab, wenn die B?ume ausschlagen, dann werd ich ja noch gef?hlsdusseliger.
Bin ich jetzt abgeschweift? Eine Stunde sind wir gelaufen, sch?n entspannt und danach gabs Nudeln, die der Hausmann ohne Kittelsch?rze schon mal gekocht hat, w?hrend Hase in der Arbeit sa?

1:00:30
9,4 km
Kayano XI

1 Kommentar 22.2.06 11:28, kommentieren

St.Ephrone Runde

Gegen Abend sind wir die St.Ephrone Runde gelaufen, das ist die Strecke, auf der Hase k?rzlich 54:30 auf 10 km gelaufen ist. Aber diesmal sind wir die Runde gem?tlich gelaufen. Schlie?lich waren die letzten Tage recht heftig, was das Laufen angeht. Das Gerutsche durch die Ha?berge merken wir immer noch in den Beinen.
Also laufen wir lieber ruhig durch die Gegend und haben die Runde in entgegengesetzter Richtung gemacht, also zun?chst ?ber die Kuppe nach Pont, dann nach St. Ephrone und Villenotte. Anschlie?end die verwaiste Allee und wieder nach Hause.
Zu Hause angekommen trafen wir die Nachbarin mit der kleinen Tochter auf dem Arm, die uns mal geholfen haben, als wir den Hausschl?ssel in die Allee warfen. Erst gabs Bussi links und rechts und Hase hat gefragt, ob sie nicht morgen vorbei kommen wollen, denn Hase hat Geburtstag. Sie kommen gerne vorbei. Also darf ich gleich die Kittelsch?rze raus kramen und das St?llchen auf Vordermann bringen.
Unter uns ist eine Mieterin eingezogen. Nach unserem Nudelmahl sind wir noch runter und haben hallo gesagt. Zun?chst gabs Bussi links und rechts und eine Vorstellung von uns. Schlie?lich gingen wir wieder hinauf und Hase bekam auch von mir Bussi links und rechts und dazu noch ein paar mitten ins Gesicht.

1:04:30
10,7 km
DS-Trainer

2 Kommentare 23.2.06 08:42, kommentieren