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Intervall und Sturz

Ne, is noch kein Frühling
Heut wars ja wieder supernett.
Ich wollt los und laufen, aber der Schnee kam waagerecht daher. Also noch ein bisschen warten.
Später wars besser, es taute. Allerdings nicht lange.
Ich lief also drauf los und plante eigentlich ein nettes Intervalltraining, 4x 2000 Meter in je 9 Minuten.
Der erste Intervall war schon nicht einfach, auf Schnee ist das auch gar nicht so der Bringer. Trotzdem lief ich die geplanten 9 Minuten.
Ich trabte aus und trabte so und trabte um mich selbst und SSSSsssssttttt, lag ich auf der Fresse. Das Tauen hat nicht lang angedauert, nun fror alles wieder zusammen und ich habs mir aus nächster Nähe ansehen dürfen Naja, nun hab ich mal wieder ein offenes Knie, aber das wächst wieder zu.
Ich ließ mich nicht aufhalten und lief den 2. Intervall. Nun gings einigermaßen, ich versuchte schön im Schnee zu bleiben, denn die feuchten Stellen waren nun Spiegelglatt.
Mir kam ein älterer Läufer entgegen, den ich warnte, dass es dort hinten sauglatt wäre. Er bedankte sich und lief seines Weges.
In Bertoldshofen drehte ich um und machte noch einen Intervall, aber dann war nix mehr los mit schnell laufen, das war zu gefährlich. Auf meinem Weg zurück traf ich wieder den Läufer, den ich gewarnt hab. Er blieb stehen und ich redete mit ihm. Er war so 55-60 Jahre alt und ist superfit, da brauchst du keine Brille. Wir redeten so, ob wir denn in Kempten laufen am 2.4. Jawohl machen wir. Er fragt mich, wie schnell ich denn den Halbmarathon schaffe, ich sagte nicht ohne Stolze 1:37 h. Er guckte mich 4 Sekunden lang an und meinte dann: 'Nicht schneller'? BOING! öhm, nö, aber in Kempten will ich mich verbessern, was läufst du denn so?
Letztes Jahr hatte ich eine 1:25 h, aber das geht dieses Jahr nicht bei dem Winter, da geht nicht viel mit Tempotraining BOING BOING BOING
Jaja, seh ich auch so.
Wir tauschten uns noch ein bisschen aus und kamen zu dem Schluß, dass Hamburg ziemlich toll war von der Stimmung und dass es schade ist, dass in Füssen der Anstieg zum Alatsee ausfällt. Mein Lauffreund plante auch den Rennsteiglauf über 74 km und den Davos Supermarathon über 78 km. Das sind doch mal Pläne oder? Bald verabschiedeten wir uns voneinander und man sieht sich in Kempten.
1:25 werd ich nieeeeemals schaffen

16,6 km
1:31 h
GT-2100
-5°

3 Kommentare 1.3.06 22:42, kommentieren



Nööö

Nicht dass ihr meint, ich würd den Herren von gestern beneiden. Beneiden ist wohl das falsche Wort, ich neide eigentlich nicht. Ich find es schon toll, wenn einer mit 57 eine 1:25:57 hinlegt auf den Halbmarathon. Ich hab gestern noch ein bisschen in die Ergebnisliste geguckt.
Ich find das eher motivierend, wenn ich so sehe, was noch alles machbar ist. Von 1:25 träum ich gar nicht erst, aber die 1:30 könnten schon irgendwann fällig sein, aber dieses Jahr wirds schwer, eben, weil das Training einfach murks ist bei dem Winter. Aber irgendwann greif ich die 1:30 an.

Ich hab heute mit Freude zur Kenntnis genommen, dass gestern mein Tagebuch 61 mal angeklickt wurde und heute schon 40 mal. Das freut mich, dann weiß ich auch, dass es sich lohnt zu schreiben. Danke an alle Leser und Kommentierer

Gelaufen bin ich heute sehr wenig. Gleich heute Früh, als ich von der Arbeit heim bin, hab ich meine 2 km gemacht. Also nahm ich mir heute mal den Luxus heraus nicht mehr zu laufen. Es tut mir sicher gut, wenn ich mal einen faulen Tag einlege. Einen Kilometer hab ich noch gemacht, weil ich ja heut Abend wieder in die Arbeit gelaufen bin, so sinds doch noch 3 km geworden.

Das Wetter verspricht ganz 'toll' zu werden, Unwetter, Schnee, Regen. Alles mögliche kommt da auf uns zu. Ich hab mir erst kürzlich überlegt, wo ich laufen könnte, wenn das Wetter fürchterlich wäre. So kam ich nach ein paar Überlegungen auf die Idee, dass ich doch am Abend, oder am Wochenende in einem Parkhaus laufen könnte.
Ich musste selber über die Idee lachen, aber ganz doof ist es doch wohl nicht, oder?
Es gibt übrigens auch einen Parkhausmarathon, irgendwo bei Duisburg. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Ja, als Läufer wird man wohl mit der Zeit immer schräger

3 km
18 min
GT- 2100

2.3.06 20:54, kommentieren

Dem Wetter ein Schnippchen schlagen

Was bin ich doch raffiniert?!?!
Ich hörte in der vergangenen Nacht mit grausen den Wetterbericht. Hui, Sturm, Unwetter und viele Meter Schnee waren vorausgesagt, das wird ungemütlich.
Also lässt sich der Streakrunner was einfallen, um dem Drama zu entgehen.
Nach der Arbeit in der Früh um 4 bin ich nach Hause gelaufen, hab mich in richtige Laufklamotten geworfen und bin hinaus in den leichten Schneefall. Glatt war es ein bisschen, aber es ging zu laufen. Ich hab schön aufgepasst, dass ich den Autofahrern nicht im Wege steh, denn die rechnen wohl nicht wirklich damit, dass da einer in der Früh durch die Gegend rennt. Gut, in Frankreich soll sowas schon mal vorkommen
Zur Sicherheit hab ich auch so ne kleine Lampe mitgenommen, dass ich gesehene werde, wenns nötig ist.
So lief ich durch die Gegend, dann kam mir ein Schneepflug entgegen. Schnee lag kaum, aber geräumt hat er trotzdem vorsichtshalber, da flogen die Funken an der Schneeschaufel.
Wenn mir ein Auto entgegen kam, oder von hinten ankam, hab ich immer die Straßenseite gewechselt, man weiß ja nie. Ich persönlich seh ja so früh nach dem Aufstehen auch noch nicht so viel.
Der Schneefall wurde stärker, aber ich war schon fast Zuhause, da hab ich dem Wetter doch mal so richtig ein Schnippchen geschlagen, nicht wahr? So stieg ich noch in die Dusche und schlief schließlich schnell ein.
Am Mittag klingelte der Wecker, ich zog den Rollo auf und mich hätts ja fast wieder rückwärts ins Bett gehauen. Ich konnte es nicht fassen, was ich da zu sehen bekam.
Die Sonne scheinte, die Straßen waren frei und es hatte 4° Plus. Gut, es ging Wind, aber so hab ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Wo ist das Schneechaos hin?
Ich glaub den Meteorologen jetzt gar nix mehr, so!

10,1 km
1Stunde und ne halbe Minute
Kayano XI

4 Kommentare 3.3.06 20:48, kommentieren

Schnee Schnee Schnee

Es ist zum verzweifeln.
Es schneit und schneit. Ich sitz hier und musste schon dreimal zugucken, wie die Nachbarn Schnee räumen, das strengt ganz schön an.
Aber ich bin heut auch wieder gleich in der Früh um 4 gelaufen. Da war noch nicht sooo viel Schnee, zuvor hats geregnet. Der Schnee war noch recht griffig, aber oft genug bin ich auch in knöcheltiefe Pfützen gerannt.
Man konnte richtig zugucken, wie der Schnee immer höher wurde. Meine eigenen Fußspuren waren ruckzuck wieder zugeschneit.
Ich lief von der Arbeit nach Hause, warf meine Tasche ins Eck, legte die Laufklamotten an und war eine Minute später schon wieder draußen. Nach Ebenhofen bin ich gelaufen, dort durch die verschiedenen Straßen, die heute noch keinen Schneepflug gesehen haben.
Die Zeitungsfrau schob ihr schweres Fahrrad den Berg hoch, hatte aber dennoch gute Laune
Viel Spaß machte der Lauf nicht und ich hatte auch schon völlig durchnäßte Füße. So lief ich nach Hause und machte mich schön fürs Bettchen.
Es schneit noch die nächsten Tage. Der Spruch 'Das kann ja heiter werden' ist wohl nicht angebracht.
Unglaublich, wie mir der Winter zum Hals raus hängt. Ich denk mir, es geht euch ähnlich.

8,2 km
49 min
GT-2100

Schnee Schnee Schnee

4 Kommentare 4.3.06 18:55, kommentieren

Noch viel mehr Schnee

Ja ist es denn noch zu glauben? Ne, eigentlich nicht.
Gestern Früh wach ich auf, guck auf meinen Radiowecker und was seh ich? Nix! Stromausfall.
Na bravo, also aufstehen und erstmal den Wasserkocher einsch..... achne, braucht ja Strom, dann eben kein Kaffee, dann fahr ich erstmal den Compi hoch und sag Hase guten Morgen..... achne, braucht ja Strom. Dann mach ich halt den Fernseh.... achnöööö, langsam nervts.
Was sind das für Geräusche da draußen? CHRKKK CHRKKK CHRKKK. Ich zieh den Rollo hoch und wünschte mir, er ginge elektrisch. Denn so musste ich nun das ganze Elend mit ansehen. 4 Nachbarn standen draussen und räumten Schnee. Über Nacht hat es nochmal 50 cm hergeworfen. Im Garten musste eine Schneise gegraben werden, dass wir den Schnee vom Parkplatz dort lagern können. Soviel Schnee ist unfassbar und das im März.
Ich ging gleich raus und grabschte mir eine Schneeschaufel und schippte solidarisch mit den Nachbarn Schnee.
Ich fragte mal, seit wann der Strom weg ist? Wie Strom weg? Mir ham nix mitkriegt, wir sind schon seit 8 da draussen, da war noch Strom. Aso, selber schuld
Nach vielen Tonnen Schnee war der Platz sauber.
Am Nachmittag bin ich gelaufen, aber oh Glück, die Straßen waren frei. Züge fuhren keine, da war kein durchkommen.
Es war schon interessant die ganzen Schneemassen zu sehen. Aber wer sagt, dass ich es interessant will? Ich lief die Hauptstraße nach Ruderatshofen. Es war zum Glück nicht viel Verkehr. Einer fuhr mit Hurra durch den Matsch, mich hat es von Kopf bis Fuß mit Matsch erwischt. Danke.... Trottel.
In Ruderatshofen drehte ich noch einen Kreis um die Kirche. Eine Familie war zu Fuß unterwegs, das Kind zeigte auf mich und fragte, was der Mann denn da tut? Der läuft da.
Warum läuft der?
Weils ihm Spaß macht.
Genau so isses.
Ich drehte um und lief nach Altdorf, dann aussen rum wieder nach Hause.
Eigentlich wollte ich ja einen langen Lauf machen, aber mir reichten die 14 km.

14 km
1:14 h
GT-2100

6.3.06 17:41, kommentieren

Spätschicht

Nun hab ich wieder Spätschicht und laufe am Vormittag durch die Gemeinde. Wenigstens schneits nicht mehr, aber ist ja eh kein Platz mehr, wo der Schnee hinkönnte.
Über heute gibts nicht viel zu erzählen. Dass Schnee liegt, hab ich wohl jetzt zur Genüge kund getan.
Zur Arbeit bin ich heute gegangen, nicht gelaufen. Ich hatte ja auch den ganzen Rucksack voller Futter für die ganze Woche.
Schon komisch, dass die Geherei so gefährlich ist. Wenn ich laufe, passiert nix, heut bin ich gegangen und prompt setz ich mich vor der Apotheke auf den Arsch. Ich hörte es in meinem Rucksack knirschen, das war gar nicht gut. In der Arbeit angekommen, sah ich mir erstmal den Kollateralschaden an. Ich wusste gar nicht, dass ein 500 Gramm Becher Joghurt so eine Sauerei machen kann. Der ganze Rucksack war versaut, die Kiwis eingedrückt und voller Joghurt, die Orangen schön weiß, die ganze Tasche total vollgesaut, die Bananen, die Karotten, die Trauben, die Äpfel, alles in einen leckeren Joghurtmantel gehüllt. Super. Da hatte ich was zu putzen und zu waschen. Wenigstens hat der zweite Joghurt überlebt

7,8 km
45 min
NB 865

1 Kommentar 6.3.06 17:48, kommentieren

Edeka des Grauens

Nun ist es soweit. Wir haben im Dorf den Edeka des Grauens, indem wer freundlich ist, verliert. Eine weiß ich, die wird in den nächsten Jahren immer den Wanderpokal mit Heim nehmen. Die hat schon in den Jahren des Spar-Daseins das Unfreundlich sein geübt, bis fast zur Perfektion.
Ich fand das ja amüsant. Ich lauf an dem Laden vorbei, da haben ein paar Leute das Sparschild abmontiert. Ich lief so meine Runde und kam diesmal am gleichen Laden, allerdings jetzt am Edeka vorbei. Da gings jetzt aber zu in der Straße. Von allen Richtungen kamen die Einwohner angeschwärmt und stürmten ihren neuen Laden. Dass sich da überhaupt nix geändert hat, werden die schon fest gestellt haben, als sie den Laden wieder verlassen haben. Aber es ist natürlich auf dem Lande eine Sensation, wenn plötzlich ein 'neuer' Laden aus dem Nichts auftaucht. Das ist doch fast so spannend wie das Zugucken, wie der Container für Papier ausgeleert wird.
Ja, auch auf dem Dorf ist man anfällig für Sensationen. Sensationell find ich, wie sich dieses Jahrhundertereignis innerhalb einer Stunde so durch Mundpropaganda ausbreiten kann.

Heute am Morgen hatte es tatsächlich nochmal Minus 18° Mittlerweile sind wir über der Frostgrenze angelangt. Der Winter zieht echt alle Register.
Genervt war ich vom Laufen heute, ich weiß gar nicht was heut los war. Überall wo ich gelaufen bin, gings zu. In Altdorf wurde ich im Sekundentakt von Lastwagen überholt. Dann denk ich mir, bald bin ich auf ruhigeren Straßen, aber nix, heute durfte wohl alles unterwegs sein. Ich mag das nicht, wenn um mich herum so viel Verkehr ist, das heisst ja auch aufpassen ohne Ende. Entspannend ist das nicht.

9,4 km
56 Minuten
Kayano XI

Gestern
5,8 km
35 Minuten
GT-2100

4 Kommentare 8.3.06 15:23, kommentieren

Es regnet

Aber vom Feinsten.
Es kann nicht nur ein bisschen regnen, es muss natürlich kübeln. Die Mischung mit tauendem Schnee ist prima. Da brauchte ich mir heute keine Gedanken darüber machen, wie ich den Pfützen ausweiche. Einfach mittendurch und gut ists. Wenn schon mal die Füße nass sind, dann ist es doch eh schon Wurscht Ich hab auch gar nicht erst damit angefangen um die ersten Pfützen zu laufen. Gut, die ersten Pfützen haben mich schon erschreckt, weil das Wasser eiskalt war. Aber das ist nicht weiter schlimm.
In der Unterführung in Altdorf bin ich durchgelatscht, da war noch Eis und stehendes Wasser. Da kanns dich so schnell auf die Bappen haun, so schnell kannst du nicht gucken.
Weiter ging die Reise von Altdorf nach Ebenhofen. Ich guckte in den Boden hinein, weil der Wind und der Regen von vorne kamen und das ziemlich heftig.
In Ebenhofen an der Behelfsbrücke stand das Wasser mehr als Knöcheltief. Ein Baggerfahrer versuchte da irgendwie die Plörre weg zu kriegen. Er wartete als er mich kommen sah und guckte mir nach, wie ich ungebremst durch den See gelaufen bin. Der hat bestimmt auch den Kopf geschüttelt .
Von Ebenhofen nach Biessenhofen hatte ich Rückenwind. Ist ja auch viel angenehmer, wenn man sieht wo man hinläuft. An der Haustür vorbei trabend, bin ich noch zum EDEKA und bin dort wieder umgedreht. Daheim an der Haustür erstmal die Schuhe und die Socken ausgezogen, bevor ich durchs Treppenhaus geplatscht bin und bin umgehend in die Dusche.
So ein Wetter ist schon interessant

Ganz was anderes: Die Hasenmutter hat heute einen Buchvertrag bekommen. Sie ist heute in München beim Heine-Verlag und hat den Deal perfekt gemacht. 10.000 Bücher werden gedruckt und in einem halben Jahr darf sich das jeder kaufen, lesen und an einen besonderen Platz stellen.
Ich freu mich riesig für die Renate, ich hab das ja mitbekommen, wie sie gefiebert hat, wie noch überhaupt nichts klar war, immer dieses Gefühl, was ist, wenn die mich im letzten Moment nicht mehr wollen? Aber diese Ängste sind jetzt vorbei, der Vertrag ist in trockenen Tüchern.
Ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut. Ich weiß sehr gut, was es ihr bedeutet und wie sie dafür gearbeitet hat.
Schließlich sind für Renate Bücher eine besondere Welt, ich kenn das

Nochmal, herzlichen Glückwunsch zum Buchvertrag


45:30 Minuten
7,8 km
2.Kayano X

1 Kommentar 9.3.06 16:38, kommentieren

Nerv

Das war mir so klar. Ich hab jetzt DSL, aber nur theoretisch. Ich wusste schon vorher, dass das bei mir garantiert nicht funktioniert. Ich hab mir schon gedacht, wär vernünftiger, wenn ich weiter schwul mit ISDN rumlutsch, dann brauch ich mich nicht aufregen.
Ich hab den Scheiß noch nicht mal angeschlossen, da hats mich genervt. Dann hab ichs angeschlossen und was war? NIX!!! Es geht kein Telefon, es geht kein DSL, es geht nix. Es ist ja alles soooo einfach. Der Nächste, der mir sagt dass das ja sooo einfach ist, der kann was erleben.
Jetzt sitz ich in Frankreich, weit weg von dem Schrott und freu mich, dass ich mit Hase hier bin. Die können mir auf den Hut steigen, mit ihrem High Speed Mist!!!
Wenns demnächst nicht funktioniert schmeiß ich denen den ganzen Dreck in den T-Punkt zurück, dann gibts wieder ISDN.
Ich soll meinen Account eingeben und Passwort. WAS SOLL ICH VERDAMMT NOCHMAL EINGEBEN. 25 Quadrillionen an Zahlen. Mit Zahlen können sie um sich schmeissen. 12 Stellige T-Online Nummer, Mitbenutzer Sufix oderwasauchimmer, das passt dann aber beim Einloggen nicht mehr. Können die bei der scheiß Telekom mal etwas deutlich von sich geben? Ich krieg da so eine Stinkwut, das kann sich keiner vorstellen. Wieso lass ich mich auch auf so einen Dreck ein, wenn ich schon ahne, dass das nix wird? Ich seh es kommen, ich sitz nächste Woche jeden Tag 5 Stunden ratlos vor dem Compi, bei der Servicenummer kommt man nicht durch und dann kommt der Vorschlaghammer raus. Dann ist Feierabend, dann ist irgendwann gut und das wars dann. Neuer Schrott kommt raus und alter Schrott kommt rein.
Ich bin ja schon am Freitag die ganze Zeit dran gesessen und hab mich Stück für Stück durchgeblödelt. Aber geht ja alles soooo einfach. Mich regt das so auf, weil ich dann an meiner Intelligenz zweifel und ich mir endlos dämlich vorkomme und das pack ich nicht.
Scheiß Klump

8 Kommentare 13.3.06 11:27, kommentieren

Das Wochenende

Es gibt Wichtigeres als DSL und so.
Hase und ich hatten ein schönes Wochenende. DAS ist wichtig
Freitag Nacht kam Hase an, am Samstag sind wir bei doofem kalten Wind 11 km gelaufen. Bei Gegenwind glaubten wir, dass wir gar nicht mehr vom Fleck kommen.
Anschließend haben wir uns schick gemacht und sind nach München gefahren. Dort fand nämlich das Konzert von Element of Crime statt. Kennt ihr nicht? Bildungslücke!
Um 6 waren wir schon dort im Kunstpark Ost, der jetzt anders heisst. Wir haben uns auch nur 3x durchfragen müssen, wo es hingeht. Da wir noch viel Zeit hatten, sind wir in die Nachtkantine und haben uns einen schönen fetten Hamburger gegönnt. Nicht so nen Blödsinn, den McDonalds anbietet, sondern echte Burger.
Wir haben die ganze Zeit gehofft, dass der Sven mit seiner Band auch zum Essen rüber kommt, aber nö, war nix. Schade. Um 20:30 Uhr haben wir uns in die Tonhalle begeben und haben unsere Jacken an der Garderobe abgegeben. Nur Geduld, das wurde schon noch.
Dann kam um 21 Uhr die Vorgruppe, die ein paar Lieder gespielt haben. War ganz nett, aber als es hieß, dass sie jetzt das letzte Lied spielen, war der Jubel groß. Ja, als Vorgruppe hat mans schwer.
Dann wurde umgebaut und schließlich kamen die Herrschaften von Element of Crime auf die Bühne. Natürlich kennen wir alle Lieder, gegrinst haben wir wie die Honigkuchenpferde.
Beeindruckt hat mich bem Sven, dass er nach 3 Liedern zum ersten mal die Trompete zur Hand nahm und sofort den Ton traf. Es war das H und da hat nix gewackelt an dem Ton. Ich weiß wie schwer das ist den Ton sofort zu treffen. Ich war beeindruckt.
Lied für Lied wurde gespielt und nach 90 Minuten verzog sich die Band. Klar wollten die Leute eine Zugabe, klar kamen sie wieder raus und spielten noch ein paar Zugaben. Jedoch hat keiner damit gerechnet, dass die Band 6!!!! Zugaben spielt, denn nach jedem Lied verliessen die Leute die Halle, kamen aber wieder zurück, weil Sven immer noch ein Lied spielte.
Irgendwann wars dann auch wieder gut und das Konzert zu Ende. Wir verliessen die Halle und standen im Schneegestöber. Hört denn das niemals auf? Wir eierten dann von München nach Hause. Das forderte schon Konzentration, weil der Schnee auf der Straße stand. Naja, knapp 2 Stunden später waren wir um 2 in der Früh Zuhause.
Am Sonntag war die Zeit auch recht knapp. Wir liefen nach dem Frühstück nur eine 6 km Runde, haben geduscht und unser Zeuch zusammen gepackt. Schließlich mussten wir noch 630 km fahren. Dummerweise mit zwei Autos.
Die Fahrt über die Schweiz war ohne Zwischenfälle und um genau 22 Uhr waren wir im Hasenstall.
Jetzt am Montag sind wir Zwei doch ein bisschen gerädert; denn auch ein schönes Wochenende kann ganz schön anstrengend sein

2 Kommentare 13.3.06 14:52, kommentieren

Kein Schnee

Kein Schnee weit und breit hier in Frankreich.
Ist das nicht schön?
Ich hab gesehen, dass es im Allgäu Minus 15 Grad hatte, da grins ich mir doch Eins. Hier hats in der Früh ein paar Minusgrade, aber unter Tags sind wir hier schon schön im Plusbereich
Am Abend sind Hase und ich losgelaufen und haben schön gemütlich die St. Euphrone Runde gemacht. Das sind so 11 km und das im netten Tempo, bei dem wir uns noch schön unterhalten konnten.
Schön ist es auch, dass wir zusammen am Abend laufen können und die Sonne scheint noch. Erst nach halb 7 geht sie langsam unter. Es hatte zwar schon einen kalten Wind, aber auch der wird bald verschwinden.
Das haben wir schon vermisst. Nun wirds Frühling, das behaupt ich einfach mal. Und wenn ich ins Allgäu zurück fahr, dann fängt da auch der Frühling an.
Ich hab heut die Bäume angeguckt und an den Zweigen kommen schon langsam die Knospen raus. Bald haben wir wieder Blätter an den Bäumen, die ersten Blümchen trauen sich raus und der Winter ist nur noch Erinnerung.

11 km
1:06:45
Kayano XI
3° Sonne

2 Kommentare 14.3.06 14:22, kommentieren

Jubiläum 150 Tage

150 Tage bin ich jetzt täglich gelaufen.
Das ist jetzt aber schon ein ziemlicher Haufen an Tagen, oder?
Brauch ich ja mittlerweile nicht mehr wiederholen, dass ich das am allerwenigsten je geglaubt hätte, aber nun isses so.
Zur Feier des Tages hat das Wetter den Frühling hergebracht. Da läuft es sich doch gleich noch viel lieber.
Ich bin über Villenotte nach Villars gelaufen. Das ist da, wo mich im Januar Herr Hund angefallen hat. Diesmal war auf dem Hof totenstille. Nix zu sehen, nix hat gebellt. Das beruhigt mich.
Weiter ging es nach Massigny les Semur. Dort traf ich auf zwei Damen, die ich mit Bonjour begrüsste, worauf ein superfreundliches Booonjouuurr zurück kam, mit einem strahlenden Lächeln. Überhaupt fiel Hase und mir schon auf, dass die Leute in Frankreich sehr viel netter grüssen, als das in Deutschland der Fall ist.
Bald kam ich an dem Berg an, den ich überlaufen muss um nach Massigny zu kommen. Oben angekommen, machte ich ein Bild von diesem Dorf, weil ich den Fotoapparat dabei hatte.
Dann lief ich hinunter ins Dorf und machte von der einen oder anderen Bruchbude ein Foto.
Ich fotografierte so ein Haus und dabei wurde ich beobachtet. Der Typ bei dem Haus wird sich auch gedacht haben, was es da wohl zu fotografieren gibt?!
Weiter lief ich und knipste noch ein paar Häuser, bei den man sich 1. wundert, dass die nicht komplett zusammen brechen und 2. Dass in den Häusern noch Leute wohnen. Da sind Löcher in den Wänden, da stürzen Dächer ein, da hängt jedes Tor schief, da fehlen Scheiben in den Fenstern, aber gewohnt wird da. Kurios.
Ich lief aus dem 'Neubaugebiet' heraus und auf die Hauptstraße, die zurück nach Villenotte führt. Dort traf ich auf die Polizei, die gerade eine Radarkontrolle machte. Ich wurde von einem Polizisten angesprochen, aber ich sagte erstmal, dass ich nicht so gut France parlez.
Wir konnten uns aber auch so verständigen. Er meinte, dass ich nicht zu schnell laufen sollte, weil sie ja die Geschwindigkeit messen. Ich fragte, wie schnell ich denn laufen dürfe? Worauf der Polizist meinte, cinquant, also 50 Sachen. Gut, ich passe auf und verabschiedete mich mit einem fröhlichen Bon Journée.
Gut gelaunt lief ich über die Allee zurück und kam bald wieder Zuhause an.

14 km
1:06:45
GT- 2100
Sonne 8°

4 Kommentare 15.3.06 20:13, kommentieren

Wieder da

Ich bin wieder im Allgäu. Nun muss ich aber mal ein bisschen nachschreiben. Ich war jetzt ziemlich wenig am Computer, liegt wohl daran, dass Hasis Compi nicht so will, wie wir uns das so vorstellen. Der ging alle 10 Minuten aus. Ich denk mir, das liegt am Prozessorlüfter, der dreht sich nicht mehr sehr flott. Dann wirds heiß und ZACK, aus.
Klar, dass ich euch dadurch nicht auf dem Laufenden vom Laufen vom Läufer halten kann. Aber nu schreib ich nach.

Am Donnerstag lief ich unsere Hunderunde. Dazu gehts aus Semur raus und dann 2 km den Berg hoch. Das kam mir diesmal gar nicht sonderlich fies vor, eigentlich bin ich da ganz entspannt hoch gelaufen. Oben angekommen bin ich noch ein Stück in Richtung Lantilly gelaufen und wieder umgedreht um bergab nach Villars zu laufen. Und was seh ich in Villars? Erst treff ich den Bürgermeister, der mich noch kannte und der mir ein fröhliches 'ca va' zurief. Kurz darauf traf ich den schwarzen blöden Hund!!! Nein, ich mein jetzt nicht den Stoiber.... nein, auch nicht Michi Glos...... Neiiiin, auch nicht den sympathischen Koch aus Hessen. Ich mein den richtigen Hund, der mich im Januar frühstücken wollte. Von wegen eingeschläfert. Der Landwirt vom Hof stand da, dann sah ich den weißen Hund und dahinter stand der schwarze Hund, der sah mich und wollte schon wieder in meine Richtung losjoggen. Der Hund hat so ein aggressives Verhalten, der brauch nur dazustehen, schon weiß man, dass man dem lieber fern bleibt. Der hat doch echt einen Dachschaden. Der Landwirt machte nur eine Handbewegung und einen kurzen Befehl und der Hund blieb stehen. Der Landwirt grüßte mich dann noch recht freundlich und ich konnte beruhigt meines Weges ziehen.
Also weiß ich jetzt in Zukunft, dass ich weiter schön aufpasse, wenn ich an dem Hof vorbei lauf.
Da es heute so schönes Wetter war, mit Frühlingsvogelgezirpe und Sonnenschein, bin ich noch durch Semur gelaufen und unten am Bach entlang, wo man einen schönen Blick von unten auf den Berg hat, auf dem das alte Semur steht. Schon beeindruckend, wie sie damals die Häuser und Mauern dort überall hingebaut haben.
15 km bin ich gelaufen und schön wars, trotz Hund.

Am gestrigen Freitag konnte ich wunderbar nach Hause fahren. Es lief hervorragend, bis auf ein paar Minuten in Basel, aber dafür, dass dort überall Baustelle ist, war ich auch positiv überrascht, dass ich kaum warten musste. So macht das Fahren Laune. Und nach knapp 6 Stunden war ich auch schon Zuhause.
Danach hab ich am Computer rumgepfriemelt, ob ich das DSL zum laufen bring, aber nö, habs noch nicht hingekriegt bis dahin. Ersma zu die Eltern gucken, mal an meinen Schatz eine Mail schreiben und sagen, dass ich gut in der Heimat angekommen bin. Verabschiedungen find ich blöd, jawohl. Aber ist ja nur für eine Woche
Ich guckte mich bei Mutters Compi durch, wie sie den Krempel angeschlossen hat und hab nebenbei noch ihr DSL untauglich gemacht Lasst Charly ran und nix mehr geht
Ein bisschen geguckt, ein bisschen gewackelt, dann gings plötzlich wieder. Hat wohl irgendein Stecker nen Wackler.
Dann lief ich wieder nach Hause, hab nebenbei noch 8,4 km abgerissen und hab mich wieder über meine Geräte hergemacht. Nun steckte ich da so hin und her und rum und num und dann ging das Telefon. Ein Wunderwerk der Technik, ich kann meine Buschtrommeln also jetzt wegwerfen
Euphorisch rief ich Mutti an, die mich mit Lob überschüttete, was sie doch für ein kluges Kind hat.
Voll motiviert trat ich dem Problem DSL entgegen, hab die Benutzerkennung eingegeben, die richtige versteht sich, aber es ging nix. Ein paar Nummern noch probiert und Variationen, immer noch nix. Dann hab ich wieder die richtige Nutzerkennung eingegeben und plötzlich war ich DRIN!!!
Da hab ich aber blöd geschaut. Wieso will er dann doch die Kennung? Na, egal. Auf jeden Fall hab ich jetzt DSL. Auch wenn es in unserer Gegend nicht die volle Leistung bringt, es ist viel schneller als ISDN. Ausserdem brauch ich mich jetzt nicht mehr um Onlinegebühren kümmern.
Gut oder?

1 Kommentar 18.3.06 05:43, kommentieren

Es wird doch

Na, es wird doch auch hier langsam mit dem Frühling. Zwar ist das kein Vergleich zu Frankreich, aber der Schnee wird weniger. Noch haben wir hier eigentlich eine geschlossene Schneedecke. Die Frühlingsvögel sind darüber aber schwer am motzen, dann MUSS er ja verschwinden.
Die Sonne schien von einem blauen Himmel und Ostwind herrschte. Ostwind ist immer fies, aber trotzdem hab ich nur die kurze Hose angezogen. Ich demonstriere also auch für den Frühling.
Ich lief zunächst in Richtung Westen und dachte mir, boah ist das warm, ich bin viel zu warm angezogen. Aber als ich später nach Süden lief und schließlich stramm nach Osten, war ich dann doch froh, dass ich meine Weste anhatte und vorallem Handschuhe Der Wind pfiff nämlich schon arg vor sich hin.
Ich dachte mir, dass meine 10 km Runde doch wohl schon frei sein würde und so wars dann auch, aber ich hab die Runde noch ein bisschen ausgedehnt und ein paar Schleifen eingebaut. Das war auch gut so, denn nach 11 km erwischte ich meinen Onkel und meine Tante beim Nordic Walking.
Sie sagten mir, dass sie da gar nicht hinschauen können, wenn ich bei 3° mit kurzer Hose rumlauf und die Ärmel hochgekrempelt hab, aber wieso denn? Ist doch mitte März.
Sie fanden es schon beachtlich, dass ich mich im Winter nicht unterkriegen ließ und konsequent jeden Tag gelaufen bin. Sie hatten bei diesem fiesen Winter keine große Lust zu laufen. Sie waren einfach nur genervt von den vereisten und verschneiten Wegen. Na, da kann ich aber auch ein Lied davon singen und meine zerschrammten Knie auch
Ich lief dann weiter, hängte noch eine kleine Schleife an und noch eine und weil ja gleich Fußball kommt, musste ich mich nach Hause zwingen.
Hase ist heute auch 30 km gelaufen. Und das alles im hügeligen Gelände. Hat sie gut überstanden. Da wird doch der Marathon im Mai zum Klacks

Achja, Dortmund hat 2:1 gewonnen. 37:3 Torschüsse und dann so ein knappes Ergebnis. Meine Nerven

15,1 km
1:25:30 h
NB-856
Sonne 3°

6 Kommentare 19.3.06 06:56, kommentieren

Ein bisschen länger

Es schien die Sonne, es pfiffen die Vögel, der Schnee schmilzt vor sich hin, ich freu mich über 8° und blauen Himmel.
Ein Traumwetter um zu laufen, da mach ich doch heute länger, dachte ich so bei mir. Wie lang? Das wusste ich nicht, aber die Strecke die ich mir ausgesucht hab, war mindestens 18 km lang. Die führte von mir Daheim nach Altdorf, über Kreen, nach Bertoldshofen, rüber über den Berg nach Marktoberdorf, wieder Altdorf, Ebenhofen, Heim.
Bei dem Wetter läuft es sich doch bestimmt sehr beschwingt.
So lief ich am frühen Nachmittag los.
Die ersten Kilometer ließ ich es so laufen, dann in Altdorf haben sie die Straße gesperrt, weil da Baustelle ist. Die Straße bleibt wohl auch die nächste Zeit zu. Da kommt anscheinend eine riesige Lagerhalle hin. Schade, da lauf ich nämlich oft vorbei. Na gut, dann eben aussen rum.
Ich schwitzte tüchtig und schon nach 5 km hatte ich einen trockenen Mund. Durst.
In Bertoldshofen hatte ich auch noch Kohldampf. Ausserdem lief es gar nicht so gut, ich hatte immer das Gefühl, dass ich überhaupt nicht vom Fleck komm. Ich gurkte immer so mit knapp unter 6 Minuten pro km herum, obwohl ich eigentlich immer ein bisschen schneller laufen wollte. Aber es ging nicht so recht.
Von Bertoldshofen lief ich den langen Berg hoch und hinten runter nach MOD. Hier in der Stadt gings dann eigentlich ganz gut, aber kaum aus der Stadt draussen, war es wieder wie Kaugummi. Ich lief auch recht verkrampft durch die Gegend, ausserdem hattte ich immer noch Hunger und Durst.
Ich kam irgendwann in Altdorf an, dann in Ebenhofen, versuchte mich zu entspannen und locker zu laufen, aber es gibt eben so Tage, da geht einfach nix. Schade, dass es ausgerechnet den ersten echten Frühlingstag erwischt hat. Nach 18 km war ich Daheim, aber ich lief dann doch noch eine Schleife an der Wertach entlang und kam schließlich nach etwa der Halbmarathondistanz Zuhause an.
Ich hab ja nix dagegen langsam zu laufen, aber dann will ich mich doch bitte nicht so kaputt fühlen?!
2:04 Stunden hab ich für die Halbmarathonstrecke gebraucht, das ist schon ziemlich lasch für mich. Vorallem fühlte ich mich wie 1:45.
Na egal, darüber mach ich mir jetzt nicht so viel Gedanken, es werden wieder bessere Läufe kommen.

22 km
2:10
Kayano XI
Sonne 8°

2 Kommentare 21.3.06 11:33, kommentieren

Na also, geht doch

Diesmal liefs wieder besser. Hätt ich mal lieber heute den längeren Lauf gemacht.
Das Wetter war sogar noch wärmer als gestern, das hieß auch, dass ich zum ersten mal in diesem Jahr in ganz kurz laufen konnte, keine Weste und keine Handschuhe anhatte.
Bei 10° brauch nicht mal mehr ich Handschuhe.
Ich war ja eher skeptisch, wie ich mich fühlen würde, aber schon nach ein paar hundert Metern spürte ich schon, dass ich mich viel besser als gestern fühle.
Nach 1 km waren die Batterien vom GPS leer. Also stehen bleiben und Batterien wechseln. Das hab ich doch gern, wenn ich kaum loslauf und schon stehen bleiben muss.
Dann lief ich weiter durch Ebenhofen, dann direkt nach Marktoberdorf. Dort traf ich eine Bekannte und hab mich eine Stunde oder so mit ihr unterhalten. Danach lief ich wieder zurück, lief über Altdorf zurück und das wars dann auch schon.
Viele Fußgänger waren unterwegs und die Nordic Walker trauen sich auch wieder auf die Wege. Ich glaub, dieses Jahr wird der Höhepunkte des Nordic Walking Hypes sein, nächstes Jahr wird der Trend wieder abflachen. Wetten?

12 km
1:07
DS-Trainer
10° Heiter bis wolkig

1 Kommentar 22.3.06 10:25, kommentieren

Noch warm

Es war noch ein bisschen wärmer als gestern, aber bei Gegenwind fühlte es sich doch etwas frisch an. Bei Rückenwind dagegen kam ich so richtig ins Schwitzen.
Eigentlich wollte ich meine Eltern kurz besuchen, aber die haben wohl mal wieder die Kneipen unsicher gemacht. (Ich bin ja gespannt, wann das Telefon läutet und ich wegen diesem Satz zusammen gestaucht werde)
Nachdem die Eltern nicht da waren (Ja dann eben nicht) bin ich halt weiter gelaufen. Ich lief in Hörmanshofen die Wertach entlang und da lag dann aus so einem kleinen Wald ein Baum quer über dem Weg. 5 Weitere Bäume waren auf halber Höhe abgeknickt. Gestern war das noch nicht so, schien mir auch nicht auf natürlichem Wege geschehen zu sein. Ich tipp da eher auf mutwilligen Vandalismus. Darauf deutete auch hin, dass am Wertachsteg zwei Fahrräder einfach so im Graben lagen. Die waren gestern auch noch nicht da.
So was regt mich doch schon wieder auf.

12,2 km
1:07 h
GT-2100
12° leicht bedeckt

2 Kommentare 23.3.06 12:54, kommentieren

Hallo

Nur kurz hallo sagen.
Uns gehts gut, ich bin in Frankreich und jetzt gehts zu einem Halbmarathon nach St. Georges Nuites oder so ähnlich. Den laufen Hase und ich gemeinsam.
Bis dann.

2 Kommentare 25.3.06 10:19, kommentieren

Halbmarathon in Nuits St. George

Hier im Burgund haben wir die Wettkampfsaison eingeläutet. Wurde aber auch mal Zeit, der letzte Lauf war im Dezember.
Ich hab mir auch gar nix vorgenommen für den Lauf, ich wollte einfach nur mit Hase zusammen laufen. Die Zeit war uns eigentlich egal, denn für unter 2 Stunden würde es bei Kerstin wohl nicht reichen. Muss ja nicht sein, einfach nur schön laufen und die Weinberge geniessen.
Nun begann die Odysee bis zum Start. Zunächst Startunterlagen holen, dafür mussten wir vom Parkplatz ein paar hundert Meter gehen. Dann gings zurück zum Auto, dann wieder zurück zur Startnummernausgabe, weil da das Klo war, dann zum Startbereich. Allerdings wussten wir nicht, dass der weit über einen Kilometer entfernt war. So trabten wir dahin, bis wir endlich mal im Startbereich waren.
Auffällig war, dass sehr viele Läufer kostümiert waren. Nachdem es in Frankreich keinen Fasching gibt, leben sie das wohl bei den Läufen aus.
Nun war der Start, *Peng* irgendwo da vorne liefen die Ersten los. Aber keine Panik, hier gibts Nettozeiten, die Zeit läuft erst an der Startlinie.
Irgendwann kamen wir über die Linie und liefen los. Klar, dass es sich staute, wir konnten nicht unser Tempo laufen. Da es regnete, waren überall Pfützen, da stockte auch das ganze Feld, weil keiner durch die Pfützen wollte und bei 2500 Leuten ist das dann doch recht zäh, bis alle die Pfützen umrundet haben. Überhaupt war es nicht gerade glücklich von den Veranstaltern, die 10er und die Halbmarathonläufer gleichzeitig starten zu lassen, mit einem getrennten Start hätte sich nie so ein Stau gebildet. Irgendwann hat sich das Feld doch etwas entzerrt und nach 3 km konnten wir schon unser Tempo laufen. Aber bis hierher haben wir schon Kraft gelassen, schließlich stresst das schon, dass nix vorwärts geht und die Zeit läuft. Der Forerunner von Hase hat sie gestresst, weil der ihr immer vorgab, wieviel voraus oder zurück sie bei ihrem Zeitplan wäre. Gut, dann tauschten wir eben die Uhren.
Nach 4 km meint Hase, dass sie jetzt schon ganz schön kaputt ist, dass das Tempo zu schnell ist. Jo, wir können gern langsamer machen, aber wir behielten das Tempo bei.
Nach 8 km sammelten wir etliche Läufer ein, die den 10 km Lauf machten und sich wohl überschätzt haben. Einige gingen auch in Richtung Ziel.
Nach 10 km trennten sich die Wege, die 10er liefen ins Ziel, wir machten uns auf den Weg auf die andere Runde. Zweite Runde kann man nicht sagen, weil diese Runde anders verlief.
Nach 11 km kam ein leichter Einbruch von Kerstin, sie meinte, dass sie total fertig ist und nicht mehr so recht kann. Ja das ist das Problem, wenn man sieht, dass andere Läufer schon ins Ziel laufen und man selbst noch 11 km vor sich hat. Ich sagte zu Hase, dass wir gern langsamer machen können, du hast dir ja eh nix vorgenommen und bei dieser Strecke ist es doch utopisch, die 2 Stunden zu knacken. Ja gut, wir laufen langsamer, jo machen wir *nick* genau. Aber trotzdem liefen wir das Tempo weiter. Allerdings, was Kerstin wieder einen Schub brachte war, dass wir das 12 km Schild übersahen und dann plötzlich das 13 km Schild sahen. Das gibt einen Ruck, weil man im Kopf einen km geschenkt bekam.
Bei 14 km merkte ich, dass Hase die 2 Stunden doch noch nicht ganz abgeschrieben hat, denn als wir Würzburger überholten, wollte Hase sich gar nicht lang unterhalten, sie hat zu tun, sie muss laufen. Und so hängten wir die Landsleute ab.
Ab km 15 liefen wir nur noch voll in den heftigen Gegenwind hinein und bis zum Ziel mussten wir diesem Gegenwind trotzen. Ich lief direkt vor Kerstin, damit sie schön bei mir im Windschatten laufen kann. Das brachte schon einiges. So muss sie nicht auch noch gegen den Wind kämpfen. Ich drehte mich immer wieder mal um, ob sie noch hinter mir ist und lief entsprechend etwas langsamer oder schneller.
Wir überholten noch einige Läufer, auch das spornte die Kerstin noch an, auch wenn sie jetzt doch recht kaputt war, ich hab das Tempo ab km 19 nocht etwas angezogen, wir lagen noch 25 Sekunden über der angestrebten 2 Stunden Marke. Mit dem Forerunner, den ich von Hase angenommen habe, konnte ich gut sehen, wieviel Meter wir zurück lagen. Waren es bei km 17 noch 90 Meter, die wir hinterm Plan lagen, warens bei 19 km noch 65 Meter. Also noch ein bisschen Tempo nachlegen, bei km 20 waren es immer noch 50 Meter, also hab ich noch ein bisschen beschleunigt. Schön, dass Hase mitziehen konnte. Nach und nach verringerte sich die Distanz und 150 Meter vor dem Ziel waren wir zum ersten mal der Zeit voraus. Ich zeigte nach vorne und rief, dass dort das Ziel ist. Im Endspurt geht natürlich immer noch etwas und dann schafften wir den Zieleinlauf in 1:59:44, das Utopische war geschafft.
Völlig erledigt hängte Kerstin im Ziel über einer Absperrung. Aber geschafft ist geschafft. Ich war stolz auf meinen Hasen, dass sie trotz Stau, Matsch, Pfützen, Hügel, Wind und Würzburger noch so eine Zeit gemacht hat.
Da bin ich aber schon sehr stolz auf sie und freu mich, dass ich dazu einen Teil beitragen konnte.
Nun gingen wir zur Versorgung, wir bekamen ein T-Shirt, Nestlé Wasser, Apfel, Orangen, Rosinen, Kuchen, auch ein Baguette bekam ich und sogar einen Kaffee. Hab ich noch nie erlebt, dass es im Zielbereich Kaffee gab.
Nun waren wir langsam erholt, aber durch den leichten Regen kühlten wir schnell aus und wollten schnell zum Auto zurück. Klar, dass wir den Würzburgern noch begegneten, die mit uns zurück liefen. Der WÜ hatte viel zu erzählen, aber bald wars auch wieder gut mit Gespräch.
Wir kamen am Auto an, zogen uns was Trockenes an und gingen wieder zur Startnummernausgabe, denn zur Belohnung gabs ja auch für Jeden noch eine Flasche guten Burgunder Rotwein. Und das ist mit Sicherheit keine billige Plörre. Geht ja auch schlecht, wenn man durch das edelste Weingut von Burgund läuft.
Nun war es aber Zeit nach Hause zu fahren. Der Stolz kam bei Kerstin erst im Laufe der Zeit, dafür ist sie es jetzt umso mehr. Kann sie auch sein.

5 Kommentare 26.3.06 14:57, kommentieren

Traumwetter

Das war ein Traumwetter. Wieso hatten wir dieses Wetter nicht beim Halbmarathon? Aber ich fürchte, das wär uns zum jetzigen Zeitpunkt zu warm geworden. Das waren tatsächlich fast 25°. Ich glaub, das kann man getrost Frühling nennen.
Wir haben nur eine kleine Runde in Semur gemacht, nur so zum Füße ausschütteln, das sollte auch reichen.
Es war ein schönes Gefühl, als der Schweiß von der Stirn in die Augen lief und diese davon brannten. Das hatte ich den ganzen Winter nicht mehr. Man schwitzt ganz anders, wenn es warm ist. Schön
Wir liefen nur am Bach entlang, dann hoch, noch durch die Fußgängerzone und wieder Heim. Kurz vor Zuhause haben wir noch unsere Nachbarn angetroffen, die uns spontan zum Kaffee einluden. Das haben wir doch gern angenommen, haben schnell geduscht und sind rüber. Neben Kaffee wurden wir dann noch zum Crepes- Essen eingeladen. Süße und salzige.
Hase hat bei einem Süßen den Zucker mit Salz verwechselt. *hihi*
War ein netter Abend bei Phillippe und Audrey und das Beste war, dass wir draussen im Garten sitzen konnten, auch als es schon anfing dunkel zu werden.

Ich hab mir jetzt noch einen Lauf in den Kopf gesetzt, der am 9. April ist. Es ist ein Etappenlauf ohne Zeitmessung. Ein Lauf zum Gedenken an die Notlandung von Graf Zeppelin, der seine Kiste 1906 in Friedrichshafen in die Pampa gestellt hat.
Man kann sich aussuchen wieviel Kilometer man laufen will, entweder 10, oder 21, oder 34, oder 48 oder 60 km.
Jetzt dürft ihr raten, wieviel Kilometer ich mir einbilde.

4 Kommentare 27.3.06 16:30, kommentieren