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Grummel

Hallo zusammen.
Das Tagebuch macht es mir aber auch nicht leicht. Jedesmal, wenn ich was schreiben wollt, konnt ich mich nicht einloggen.
Entweder erkannte er mein Passwort nicht, oder es ging gar nix.
Das kann aber auch nerven.
Nun kann ich doch tatsächlich was schreiben

In der vergangenen Woche hab ich ziemlich wenig gemacht. Von 2,4 km am Montag, bis zum langen Lauf am Sonntag, mit Hase zusammen die Hunderunde mit 10,6 km. Schön, wieder mit Kerstin zusammen zu laufen.
Am Freitag abend bin ich 6 km gelaufen und dann wieder um Mitternacht, weil ja da schon der neue Tag begann. So hab ich gleich meinen Streak gesichert und brauchte mir für den Tag keine Gedanken mehr zu machen, wann ich denn laufen sollte, denn Abends wollte ich ja so schnell wie möglich zu meinem Hasen.
Ausserdem war es auch gut, dass ich in der Nacht nochmal gelaufen bin, denn so konnte ich noch als Lebensretter in Erscheiunung treten.
Ich lief in Ebenhofen an der Kirche vorbei, als ich einen großen Knödel auf der Straße sah. Bei näherem hinsehen, erkannte ich einen zusammengerollten Igel. In der Ferne sah ich, dass ein Auto mit aufgeblendeten Scheinwerfen näher kam. Ich redete dem Igel gut zu, dass er sich doch von der Straße macht. Aber nö, er lag da so rum. Nachdem das Auto näher kam, hab ich den Igel einfach mit ein paar Fußschüben aus der Gefahrenzone geschoben. Der doofe Autofahrer hatte es auch nicht nötig abzublenden und winkend zeigte ich dem Fahrer, was ich von seinem Fernlicht hielt. Kaum war das Auto weg, hat sich der Igel entrollt und ist in die Büsche gesaust. Kein Wort des Dankes vom Igel.

Insgesamt waren es nur 42 Wochenkilometer diese Woche, aber das tut mir auch mal gut, wenn ich mal eine Woche mit wenig Kilometer mach.
Ja, ich bin momentan in Frankreich bei Hase.
Die große Hitze ist jetzt auch vorbei. Heute regnet es und richtig frisch ist es, aber ist es nach den Wochen in der Hitze nicht eine Erholung? Vor einem Jahr hatten wir im August auch mal einen Kälteeinbruch, also da wars ja wirklich kalt. Damals war der Tegelberglauf und auf dem Gipfel hat es leicht geschneit. Das war schon lustig.
Der Sommer kommt nochmal zurück, keine Sorge. Wir bekommen noch einige warme Tage, aber bestimmt keine 35° oder mehr.

3 Kommentare 1.8.06 07:39, kommentieren



Fauler Sack

Nö, nicht beim Laufen, sondern beim Schreiben.
Ich war jetzt letzte Woche wieder eine Woche bei meinem Schatz in Frankreich. Natürlich ist die Woche wieder viel zu schnell vorbei gegangen. Irgendwas stimmt da nicht mit dem Raum-Zeit-Kontinuum, das hat schon der Einstein fest gestellt.
Wieso vergehen Arbeitswochen langsamer, als Liebeswochen in Frankreich? Keine Ahnung.
Das Wetter hat ein bisschen abgekühlt, nicht wahr? Waren es vorletzte Woche in Frankreich bei Hase knapp 40°, sind die Temperaturen nach und nach so richtig in den Keller gegangen, dass es nur noch 17° waren. Nö, nicht in der Nacht, am Tag.
Klar sind wir auch gelaufen. Mal war ich allein unterwegs, dann wieder freudig strahlend mit Kerstin zusammen.
Die Hunderunde haben wir ohne Hundezwischenfall gemacht, die Pferderunde auch, ich wurde von keinem Pferd gebissen, freut mich
Dann bin ich noch am Lac de Pont vorbei gelaufen. Wo sich zuvor noch Milliarden von Leuten in die warme Plörre geworfen haben, ist jetzt alles verwaist. Aber ich sach euch, der Sommer kommt nochmal. Vor einem Jahr war der Tegelberglauf, da hatte es an der Talstation 8° oder so und auf dem Gipfel hatte es leicht geschneit. Und dann wurde es doch wieder warm.
Nun bin ich wieder im Allgäu, aber nur für diese Arbeitswoche, dann bin ich auch schon wieder mit Hase zusammen, aber wir treffen uns diesmal bei den Haseneltern bei Schweinfurt. Kerstin hat nämlich ein langes Wochenende, wegen dem Feiertag am nächsten Dienstag. Da bietet es sich doch an die Haseneltern zu besuchen. Da freuen wir uns darauf. Ich fahr mit dem Zug dorthin. Ich hab ein Sommerspecialticket ergattern können und fahr für 30€ hin. Am Dienstag gehts dann zusammen im Hasenyaris nach Frankreich. Dann muss ich am Samstag drauf mit dem Zug von Frankreich nach Hause fahren, dauert ja nur knapp 10 Stunden
Ja, man muss schon ein bisschen Fantasie haben und Flexibel sein, wenn man mehr als 20 km auseinander wohnt
Wenn wir in Franggn sind, vielleicht klappts ja diesmal störungsfrei in den Haßbergen zu laufen? Das wär ja ne Sensation. Aber verlassen kann man sich da nicht drauf.
Übrigens haben wir an diesem Wochenende unser einjähriges Jubiläum. Aus diesem Grund fahren wir auch an den Ort des Geschehens, nach Bamberg und lassen die Erinnerungen schweifen.

Gestern hab ich beschlossen, dass ich wieder im Halbmarathontraining bin. Ich hab zwar keine Ahnung, wann ein schneller HM ist, aber ich trainier halt mal drauf hin.
6x1000 Meter bin ich gelaufen und da hätte ich es fast geschafft zum ersten mal unter 4 Minuten zu kommen für einen Kilometer, aber nö, ich hatte einen km in 4:01 und einen in 4:03. Aber da geht noch was. Ich hab schon gemerkt, dass mir das Training mit dem Peter Wundsam was gebracht hat, ich hab viel auf meinen Laufstil geachtet und was uns beigebracht wurde. Das fühlte sich in dem Tempo gut und richtig an. Danke Peter, jetzt hast du bestimmt einen Konkurrenten

Im Oktober bekommen wir ein neues Schichtmodell in der Arbeit, ein reichlich beknacktes. Das bringt meine/unsere Planung mal richtig durcheinander. Eigentlich will ich ja im Oktober in München den Marathon laufen, aber wenn ich da nun zufällig Nachtschicht hab, dann verkauf ich den Startplatz für 3 Euro oder so und such mir einen andern aus.
Ich hab jetzt noch keine rechte Ahnung, wie die Schichterei aussehen wird. Naja, kannst nix machen.
Nö, ich reg mich jetzt nicht auf. Sonst red ich mich bloß wieder heiß. Nur soviel, wieso einfach, wenns auch kompliziert geht?
Nenene.

Etwas liegt mir noch auf dem Gemüt. Ich hab seit einer Weile den Max vermisst. Max ist ein Lauffreund, von dem ich schon ein paar mal was erzählt hab.
Seit einem Monat hat er nicht mehr in seinem Tagebuch geschrieben gehabt.
Nun hat er sich wieder gemeldet und hat uns gesagt, dass er nicht schreiben konnte, weil er sehr sehr krank geworden ist. Was er jetzt für eine Krankheit hat, weiß ich nicht wirklich, aber es hört sich sehr ernst an.
Max wäre aber nicht Max, wenn er nicht trotz aller Niederschläge seinen Optimismus behalten würde. Natürlich wird Max wieder ganz gesund werden, schließlich ist er eine starke Persönlichkeit und kann sich auch auf seine Marion und auf seinen Glauben stützen.
Wer mal in seinem Tagebuch lesen will, kann das bei
Max Tagebuch <--- (Klick da drauf) machen.
Schreibt ihm auch einen Gruß ins Tagebuch, es freut ihn bestimmt.

2 Kommentare 8.8.06 06:03, kommentieren

Wieder Zeit

So, jetzt komm ich endlich mal wieder dazu etwas zu schreiben. Oje, wo fang ich denn da an? Es ist so viel geschehen, seit letzter Woche.

Am vergangenen Freitag bin ich mit dem Zug zu den Haseneltern gefahren, Kerstin kam erst in der Nacht mit dem Auto an.
In Stadtlauringen angekommen, hab ich bald meine Laufschuhe angezogen und hab mich auf den Weg gemacht um meinen 300. Streaktag zu machen.
Ich bin mächtig stolz darauf 300 Tage lang jeden Tag mindestens 1,7 km gelaufen zu sein. So um die 3250 km bin ich seitdem gelaufen. Jetzt ist es gar nicht mehr solange hin, bis ich in die Hall of Fame komme und peile das Jahr an. Aber ich weiß auch, dass das schnell auch wieder vorbei sein kann, wenn plötzlich was kaputt ist.

Kerstin und ich haben uns ein paar schöne Tage bei ihren Eltern gemacht. Es ist immer schön dort zu sein. Schließlich sind die Haseneltern sehr lieb und herzlich. Da können wir prima die Seele baumeln lassen und Kerstin kann sich von ihrem Stress der Arbeit ein bisschen erholen, bevor es am Mittwoch wieder mit Hurra ins Arbeitsgetümmel ging.
Schade, dass das Wetter nicht so toll war, aber zum laufen war es gut.
Am Sonntag haben wir einen relativ langen Lauf gemacht. Dazu liefen wir zu einem See, dessen Namen ich vergessen hab und sind drumrum gelaufen, danach wieder zurück. Richtig gut lief es bei uns Beiden nicht, aber am Tag davor lief es doch noch richtig prima und flott? Sehr seltsam. Aber trotzdem, es war schön, wieder um den See zu laufen. Vor einem Jahr sind wir schon mal die 14,5 km See gelaufen... Wenn ich von einem Jahr rede, dann muss ja unbedingt erwähnt werden, dass mein Hase und ich schon ein Jahr ein Liebespaar sind. Natürlich haben wir in jedem Moment daran gedacht und haben immer wieder darüber sinniert und uns gefreut.
So schnell ist wieder der 13. August.

Am Montag haben wir uns auch wieder auf den Weg nach Bamberch gemacht. Denn dort hat ja alles angefangen. Wir haben eine Shoppingtour durch die Weltkulturstadt gemacht und haben den Rosengarten besucht. Viele Touristen waren da, aber genau unser Balkon war frei, schön, dass die Leute uns den Platz frei gehalten haben.
Dann haben wir noch andere Stellen angepeilt, die wir noch so gut in Erinnerung hatten, vom vorigen Jahr. Wir gingen in die gleichen schönen Cafés, suchten wieder die Läden auf und grinsten durch Bamberch. Den Park an der Regnitz haben wir auch besucht und haben unsere Bank gefunden, auf der wir uns das erste mal so romantisch unter Lebensgefahr geküsst haben.
Abends gingen wir noch in den 'Pelikan' um wieder lecker zu essen.
Anschließend fuhren wir dann doch sehr erledigt nach Hause.

Am Dienstag hieß es dann auch schon wieder schweren Herzens Abschied zu nehmen. Wir hatten ja noch ein paar Kilometer zu fahren. Wir fuhren vom Mannheimer Stau in den Heilbronner Stau, kamen zuvor vom Neckarsulmer Stau und fuhren nach Freiburg.
In Freiburg gönnten wir uns noch eine Pause und schlenderten bei herrlichen 27° durch die Hauptstadt des Breisgaus. Erwähnte ich schon, dass wir in Schweinfurt bei 16° und Regen losgefahren sind?
Hier kauften wir noch ein bisschen was ein, schließlich ist der Hasenkühlschrank ratzekahl leer.
Dann fuhren wir weiter und problemlos und ohne Staus, aber schön stressfrei mit Tempolimit in den Hasenstall.
Nach 10 Stunden unterwegs kamen wir um 21 Uhr Zuhause an. Aber für mich war der Tag ja noch nicht erledigt, schließlich musste ich ja noch laufen. Also schleppten wir die Taschen in den Stall und dann machte ich mich noch auf den Weg um meine tägliche Laufrunde zu absolvieren.

So, das wars jetzt vorerst. War ganz schön was geboten, nicht wahr?

Noch meine Mutter grüßen. Könntest du mir bitte eine Mail schicken? Ich krieg das nicht mit deiner Mailadresse hin. Die kommt immer wieder zurück.

1 Kommentar 16.8.06 14:19, kommentieren

Gefährliches Intervalltraining

Gestern hab ich wieder ein Intervalltraining gemacht.
5x1000 Meter in
4:01
4:03
4:13
4:14
4:19 min
Wieder mal nicht den Kilometer unter 4 Minuten geschafft. Aber nicht so toll war, dass ich jeden Kilometer langsamer wurde. 4:19 war nicht sehr berauschend, aber da ging nicht mehr.
So, das waren jetzt die Statistiken.
Nun zum Lauf selber.
Losgelaufen bin ich bei Sonnenschein und mit Sonnenbrille auf der Nase, zunächst warm gelaufen, dann schön gedehnt und dann die Allee hinunter gefetzt, Allee wieder hoch, wieder runter. Dann zogen so allmählich ein paar Wolken auf, aber nicht weiter tragisch, dachte ich. Ein paar Minuten später, ich war gerade auf meinem letzten Intervallkilometer, zogen die Wolken immer dunkler und schneller heran. Als ich mit dem Intervall fertig war, befand ich mich am Ende der Allee, das waren also etwa 2,5 km bis nach Hause.
Ich trabte nun los und dann fing es auch zu tröpfeln an. Ich dachte, das geht doch noch, das ist nicht schlimm. Das Tröpfeln wurde zu einem Regen und ich hatte immer noch 2 km vor mir. Nun gesellte sich der Wind dazu und das Gewitter krachte vor sich hin.
Die Blitze waren ziemlich aggressiv. Nach und nach kam das Gewitter bedrohlich nah. Nun, stürmte es, der Wind peitschte den Regen und Blätter durch die Gegend und ich musste schwer dagegen ankämpfen. Normal hab ich ja vor Gewitter keine Angst, aber das hier war so nah und plötzlich blitzte es ganz nah bei mir und Sekundenbruchteile später donnerte es auch schon. Der Blitz zwang mich dazu, dass ich die Hände über dem Kopf zusammenschlug und in die Knie ging.
Gut, ich bin nicht in Rauch aufgegangen. Aber jetzt hatte ich so richtig Schiß, aber ich musste weiter, ich konnte mich nirgends unterstellen, weil ich Trottel ja auch noch im Hasenstall die Fenster offen hatte. Mutig lief ich weiter die Allee weiter, aber dann musste ich auf die freie Straße. Dort hatte ich noch viel mehr Bammel, weil ich nicht mehr von den Bäumen geschützt war.
Ich rechnete jede Sekunde, dass ich mal eben gegrillt werde, aber im Sturm erreichte ich doch noch den Hasenstall. Ich triefte vor mich hin, die Schuhe quatschten, die Klamotten tropften das Treppenhaus hoch.
Im Stall angekommen erkannte ich auch schon das Malheur, die Fenster offen, der Regen genau aus der Richtung kommend, dass es ja direkt in die Räume regnen konnte. Ich schloß die Fenster und machte Licht.... Ich wollte Licht machen, aber der Strom war weg. Dann holte ich eben im Halbdunkel Handtücher und putzte ordentlich die Hütte auf. Das Bett war auch schön nass und ich hängte alles zum trocknen auf, was im Ställchen gar nicht so einfach ist. Die Kissen stehen nun zum trocknen rum, über der Tür hängt der Bezug, über die Stühle die Bettdecke.
Das hab ich ja mal richtig verbockt.

3 Kommentare 18.8.06 11:29, kommentieren

Voll im Training

Ich bin gerade voll im Halbmarathontraining.
Da hab ich mir einen ganz schön heftigen Plan zurecht gelegt.
Ich nehm einen Plan für eine Zeit unter 1:30. Ist mir schon klar, dass ich die Zeit nicht hinkrieg, aber vielleicht klappts unter 1:35, das wär doch was. Wenns hinhaut, dann laufen wir den Halbmarathon in Dijon wieder. Dort hab ich ja auch letztes Jahr meine Bestzeit hingelegt. Wir werden sehn.
Das Wetter ist gelinde gesagt zum kotzen. Heut bin ich gelaufen, es regnet in Strömen, die Frisur sitzt nicht mehr. Gestern war wenigstens Sonne, aber Wind, auch da sitzt die Frisur nicht.
Ich lass euch an meinem Trainingsplan Teil haben.
Sonntag bin ich 14,5 km im lockeren Tempo gelaufen
Montag war wieder ein recht ruhiger Lauf, mit nur 6km.
Am Dienstag war dann wieder Intervalltraining, 5x1 km und wieder mal nicht den km unter 4 Minuten geschafft, wieder 4:02. Naja, egal.
War schon ziemlich hart, alle 5 Tage so ein Intervalltraining hinzuwerfen.
Mittwoch warens dafür schön langsame 14 km in je 5:48 min/km. Lief aber schon etwas schwer.
Heute im strömenden Regen musste ich dann schon wieder ein bisschen schneller laufen. 5:15 sagte der Plan, hab ich auch gut hingekriegt, mal war ein Kilometer ein bisschen schneller, dann wieder einer ein paar Sekunden langsamer.
Als ich Daheim war, hats auch aufgehört zu regnen. Haha, ich lach mich schlapp.
Morgen mach ich einen ganz kurzen Lauf von knapp 3 km in meinen MBT Schuhen. Mal gucken, ob ich dann schön Muskelkater davon bekomme.
Erinnert ihr euch? Im Januar hab ich mir ja sooo fest vorgenommen, zweimal die Woche einen kurzen Lauf mit den Wackelschuhen zu machen, aber das hab ich dann sauber vernachlässigt.
Eigentlich wärs doch am schlausten, wenn ich immer mit den Schuhen in die Arbeit lauf?!?!

Ich stell jetzt dann erstmal hier in der Arbeit die Turbine ab. Dieses Wochenende ist Werksstillstand, alles wird runter gefahren, Dampfversorgung, Strom wird gekappt, da wirds ruhig werden, bloß nicht bei uns, da ist dann das große Monteur- und Schlossergewusel.

Samstag wird übrigens eine Schallmauer durchbrochen. Wer kommt drauf?
Tipp: Zusatzseiten angucken

2 Kommentare 24.8.06 23:14, kommentieren

Intervall bis zum Abwinken am großen Jubiläum

Heute gibts wieder was zu erzählen
Ich hatte vor, ein Intervalltraining mit 3x4000 Metern zu machen. Dass ich in den 5 Minuten Pause Wasser krieg, dacht ich mir, läufst mal zu den Eltern, ab da kannst dann loslaufen.
Also lief ich langsam vorbei am Sportplatz, an dem Biessenhofen gegen FC KeineAhnung spielte, an der Wertach entlang zu die Eltern. Aber Eltern waren nicht da. Ich erwischte sie dann im Dorf.
Ich sagte, ich lauf jetzt ne Runde und in 19 Minuten bin ich wieder da.
Also lief ich die ersten 4 km los, statt in 4.25 er Tempo, war ich mit 4:13 unterwegs, eigentlich zu schnell, fühlte sich aber gar nicht schlecht an. Ich wollt langsamer laufen, aber schaffte ich nicht. Ich lief auf dem Radweg nach Biessenhofen, rüber zum Sportplatz, bei dem immer noch Biessenhofen gegen Wasweißich spielte, aber war wohl grad Halbzeitpfiff. Dann nach Altdorf, den Berg hoch gestürmt, Altdorf entlang, über die Hauptstrasse, dann nach Ebenhofen rüber, über den Steg und noch 150 Meter am Elternhaus vorbei. Aber vonwegen mit Wasserversorgung, sie hatten sich kaum bewegt und redeten lieber mit den Nachbarn. Das haben wir ja gern.
Nun machte ich 5 Minuten Pause, Vater erzählte mir in der Zwischenzeit einen Witz und schon piepte meine Uhr die Zeit runter und ich lief wieder los. Hoch den Berg, Straße entlang, Radweg nach Biessenhofen entlang gerast. Vor mir war ein Radler, den wollte ich unbedingt erwischen. Kurz vor Biessenhofen hab ich ihn dann auch überholt. Wieder gings zum Sportplatz, auf dem mittlerweile die zweite Halbzeit zwischen Biessenhofen und TSV Jucktmichnicht gespielt wurde. Die Zuschauer kannten mich jetzt wohl auch schon. Plötzlich war vor mir wieder der Fahrradfahrer. Der Schelm hat eine Abkürzung über die Schule genommen. Nagut, dann hab ich ihn halt noch mal überholt. Ich war viel zu schnell unterwegs und auf dem Weg nach Altdorf merkte ich schon, dass ich mir zuviel zugemutet hab. Hoch den Berg in Altdorf und ab da machte alles zu bei mir. Ich wollt schon stehen bleiben, so pfiff ich vor mich hin, aber ich versuchte trotzdem noch das Tempo hoch zu halten. Je länger der Intervall ging umso langsamer wurde ich auch. Die Beine wurden verdammt schwer, ich war kaputt. Den letzten Kilometer machte ich dann auch nicht mehr sonderlich schnell und kam bald wieder bei den Eltern an. Wie es sich gehört, wartete Mutter mit einem Glas Wasser am Strassenrand, Vater mit dem Fotoapparat. So lob ich mir das
Eigentlich wollte ich ja nochmal die 4 km machen, aber das tat ich mir nicht mehr an.
Ich machte mich lieber bei meinen Eltern breit. Aber als ich saß, war das nicht sonderlich intelligent, der Kreislauf wollte noch nicht so recht, also stand ich wieder auf und latschte durch den Hof, bis der Kreislauf runter kam. Dann ließ ich mir Gebäck und Bier kredenzen.
Dann hopste die Katze auf meinen Schoß.
Die Katze ist ein edles Tier und zerkratzt mir ganz behutsam mein Bein.
Sie wartet auf Bestrafung, doch das spar ich mir, weil es schön war.
Dann verabschiedete ich mich, weil es bald zu regnen anfangen würde. Ich hab zwar gehofft, dass ich Heim gefahren werde, aber nö, ich fragte, könnt ihr mich Heim fahren? Die Antwort war ein brüskes: NEIN, geh zu Fuß.
Blödsinn, war gelogen, es war genau andersrum, ich wurde gefragt, ob ich Heim chauffiert werden wolle, aber nö, muss Laktat aus die Muskeln, deshalb lief ich im langsamen Tempo nach Hause.

Achja, Jubiläum gibts: Ich hab ja immer brav meine Kilometer aufgezeichnet, die ich bisher gelaufen bin und heute war es soweit, dass ich meinen 10.000. Laufkilometer in meiner Karriere gelaufen bin. Allein in diesem Jahr warens bisher schon 2.500.

5 Kommentare 26.8.06 23:42, kommentieren

Trainings HM

Weil ich mich gestern so dermaßen gelangweilt hab beim Intervalltraining, das mich ja gleich überhaupt nicht gefordert hat, musste ich heute eben noch ein bisschen was tun

Ich bin mit etwas schweren Beinen bei Wind und Sonne und Wolken und Regen losgelaufen, über Altdorf, nach Marktoberdorf über den Dachserberg. Bin dort durch die ganze Stadt gelaufen und hab dabei fest gestellt, dass in MOD der Hund verreckt ist. Das ist umgangssprachlich für 'Da ist ja gar nix los, da werden die Randsteine gar nicht erst herunter geklappt.
Schön langsam bin ich durch die City gelaufen, bis hinten zum Feneberg, dort durchs Gewend, zurück zum Bahnhof, am Micheletal vorbei und wieder raus aus der Stadt. Alles klar?
Dann gings über Altdorf und Hörmanshofen und an der Wertach entlang wieder zurück. Einmal noch schnell um den Sportplatz gelaufen und schon war ich wieder Daheim.
Genau 21,1 km waren es, also exakt die Halbmarathondistanz. Gebraucht hab ich 1:59:33.
Nun taten mir die Füße aber richtig weh. Morgen gibts dafür eine kurze Einheit.

2 Kommentare 27.8.06 23:47, kommentieren