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Der Herr Pfarrer

Heute, als ich von meinen Eltern Heim lief, begegnete mir der Pfarrer von Ebenhofen, worauf sich ein kleines Gespräch entwickelte.
Ich grüßte brav mit 'Grüß Gott' worauf er lächelte, stehen blieb und fragte, ob denn das überhaupt Spaß macht, was ich da tue. Ich blieb stehen und sagte zu ihm:

Heeerrrr Pfarrer
Ja, es macht sehr großen Spaß zu laufen. Es gibt so viele Gründe, warum das Laufen so schön ist.
Ich laufe so gerne am Tage, denn es wurde einst Licht und die Erde ist ja auch gar nicht mehr so wüst und leer, wobei sich der Mensch ja auch große Mühe gibt, dass sie wieder in den Urzustand zurück kommt.

Stellen sie sich vor, sie laufen vor sich hin, vom Himmel fällt der Regen, die Erde wird nass, die Bäche zu meinen Füßen vereinigen sich zu großen Wassern, dass man die Feste der Erde nicht mehr von der Feste des Himmels unterscheiden kann, das ist doch herrlich in einer nagelneuen Adidas Regenjacke.

Mir wurde es bisher leider verwehrt an langen einsamen Meeresstränden zu laufen, immer am Rande zum gewaltigen Ozean. Diese Grenze zwischen dem Land und dem Wasser, damit es Lebewesen möglich ist, auf dem trockenen zu existieren.

Wenn ich durch die Wälder laufe, wenn ich das Gras an den Füßen spüre, wenn ich die Bäume sehe, die im Frühling erblühen, im Sommer sich nach und nach schwere Früchte entwickeln, die im Herbst meinen Gaumen erquicken wollen, die es dann komischerweise das ganze Jahr über als frisches Bodenseeobst gibt, da fühlt man sich als Läufer lebendig und erlebt die Natur in vollen Zügen. Gäbs ja eigentlich auch bei der Bahn. Haha.

Ich laufe sowohl am Tage, wenn ich die ganze Natur und auch die Städte und Dörfer sehen kann und die Sonne herunter strahlt, als auch in der Nacht, wenn am Firmament der Mond und die Sterne mir den Weg nicht leuchten können, ich jedoch das Himmelszelt bewundern kann, dessen Anblick mir am Tage verwehrt bleibt.

Ich laufe an Seen entlang, sehe im Wasser Fische umherschwimmen, höre die Frösche im Schilf quaken und eine Vielfalt von Vögeln begeistert mich mit ihrem Gesang.

Laufe ich von Dorf zu Dorf, sehe ich viele Tiere, die meinen Weg kreuzen. Kühe die mich stupide ansehen, Hunde über die ich hin und wieder darüber falle, meistens ist es immer derselbe. Nach Regentagen muss ich aufpassen, dass ich nicht auf Würmer, Schnecken und anderes Getier trete.

Doch auch der Mensch in seiner Artenvielfalt begegnet mir. Manche spazieren nur vor sich hin, so wie Sie jetzt, manche eilen an einen bestimmten Ort, es wird geschlendert, Kinderwagen geschoben, der Hund ausgeführt, über den ich dann wieder fallen kann, Fahrrad gefahren und auch gelaufen so wie ich und alle werden gegrüßt. Vorallem spüre ich mich selbst. Und all das sind Gründe, wieso das Laufen Spaß macht.

Aber eigentlich spielte sich das Gespräch dann doch nicht so umfangreich ab. Der Pfarrer fragte tatsächlich, ob denn das überhaupt Spaß macht, was ich da mache, worauf ich sagte: Natürlich, warum?
Pfarrer lächelt milde.
Das wars dann auch schon.
Aber die Geschichte mit dem Verweis auf die Genesis und was sein Gott so erledigte damals, fiel mir dann auf dem Heimweg ein, wenn man schon mal nach 25 Jahren wieder mit einem Geistlichen redet. Das letzte mal sprach ich eben damals mit ihm und sagte in einer dunklen Kammer auf Knien, dass ich gelogen oder ein Snickers im Spar geklaut hab und so.
Seltsame Sitte.

9 Kommentare 2.7.07 22:25, kommentieren



Pläne

So, jetzt hab ich so ungefähr einen Plan, was ich in diesem Jahr noch laufen werde.
Ich fang jetzt heute an, auf einen Halbmarathon hinzutrainieren. Ist mal wieder Zeit für eine Bestzeit. Und dieses Jahr hab ich ja auch nur einen Halbmarathon gemacht und das war in Bamberg mit meinem Schatz zusammen.
Im September probier ich dann meine 1:36 zu verbessern.
Am 8.9. ist ein flacher Halbmarathon in Geretsried, da geht was.
Aber da ist es noch ein Weilchen hin, 9 Wochen.
Demnächst gibts endlich wieder was zu laufen. Am 21. Juli ist der Zugspitzarenalauf über 15,8 km. Den mach ich zum dritten mal mit, aber diesmal schön gemütlich, einfach nur um dabei zu sein und alte bekannte Gesichter zu sehen. Denn am Tag darauf ist der König Ludwig Marathon. Den mach ich dieses Jahr auch zum 3. mal. Immer wieder schön ohne Zeitvorgabe um Füssen zu laufen. Auch diesmal werd ich keine Uhr mitnehmen. Irgendwann werd ich schon im Ziel sein.
Dann kommt natürlich das Highlight in Berlin, mit der Kerstin zusammen. Ob wir da gemeinsam laufen, oder ob ich da einen schnellen Marathon lauf, das weiß ich noch nicht. Einerseits ist Berlin topfeben, andererseits, wieso sollte ich mich so durch Berlin jagen, wo 2 Millionen Leute zuschauen? Da würde es sich doch anbieten schön gemütlich zu laufen und die Atmosphäre zu geniessen. Ich könnt ja ein andermal in Berlin schnell laufen. Ist ja jedes Jahr Marathon.
Dann kommt noch zu meinem 40. Geburtstag der Marathon von Marathon nach Athen. Ich find das lustig, weil manche Leute gar nicht wissen, dass es diese Stadt wirklich gibt, aber dann kommt doch die Erkenntnis, dass das Wort Marathon ja von irgendwo herkommen muss. Also lauf ich dort auf legendärem Terrain.
Um 490 v.Chr. wars nämlich, dass der Großkönig Dareius der I. einen Machtwechsel in Athen anstreben wollte.
Doch die Athener brauchten Hilfe. Der Bote Pheidippides lief daher in 36 Stunden 246 km weit nach Sparta um Hilfe zu suchen, damit die Perser vertrieben werden.
Pheidippides soll auch nach der siegreichen Schlacht von Marathon nach Athen gelaufen sein um mit den Worten'Freut euch, wir haben gesiegt' zu sterben. Es stimmt aber nicht, dass die Strecke genau 42,195 km lang war.
Als 1890 von der Schlacht Ausgrabungen gefunden wurden, kam der Bote wieder ins Gespräch und bald war die Idee geboren, einen Lauf zu machen von Marathon nach Athen. Der Sieger solle einen Pokal bekommen. Und schon bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, im Jahr 1896 wurde zum ersten mal der Marathonlauf begangen, den Spiridon Louis, ein Schafshirte, in 2:58 Stunden gewann . Die Strecke war so um die 40 km lang, auch folgende Marathonläufe waren immer in etwa so lange, bis zum Jahr 1908. Dort fanden die Olympischen Spiele in London statt und weil die Königin meinte, sie müsse von ihrer Loge aus den Marathon verfolgen, wurde kurzerhand die Strecke verlängert, dass die Queen die Läufer sehen kann. Und daraus entstand die ab 1921 gültige Marathondistanz von 42,195 km.
Denn bis dahin hat das IOC es nicht für nötig erachtet diese 42,195 km als offizielle Strecke fest zu legen. 1920 war die Strecke sogar noch 500 Meter länger, 1912 jedoch nur 40,2 km.

(Es gibt auch den Spartathlon über 246 km, aber den lass ich dieses Jahr aus, dabei muss man die Strecke innerhalb von 36 Stunden schaffen, nur dann ist man ein echter Sparthatlonfinisher. Im Ziel wird der riesigen Statue Pheidippides die Hand auf den Fuß gelegt, dann wird die Zeit genommen)

So, das sind jetzt meine Pläne für dieses Jahr und noch ein bisschen Geschichtsunterricht.

10 Kommentare 7.7.07 08:30, kommentieren

Schuhe schnüren

Nein, ich muss ab sofort keine Laufschuhe mehr schnüren.
Hab ich doch gar nicht nötig.
Ich hab nämlich was neues entdeckt. Bzw. hab ich schon vor 2 Monaten beim Würzburg Marathon auf der Messe entdeckt.
Die Dinger heissen Free Lace und sind Schnürsenkel, die flexibel sind. Die haben auch so lustige Knubbel, die dafür da sind, dass der Bändel nicht durch die Löcher rutscht.
Ich hab mir da gleich mal 4 Paar davon gekauft bei ebay.
Gut, ein paar kostet so 11 € aber es lohnt sich. Und bunt sind sie auch noch, die stechen auch noch ins Auge. Vorallem, wenn ich in die grünen Schuhe rote Schnürsenkel stecke.
Das war schon ein bisschen Arbeit, bis ich die Bändel angepasst hab, sie sollten ja nicht zu fest sein, aber auch nicht zu locker, sonst segelt beim nächsten Intervalltraining der Schuh im hohen Bogen davon. Das wollen wir ja nicht.
Aber ich habs gut hingebracht.
Ich hab jetzt 2 Testläufer hinter mir, mit je 10 km und muss sagen, die sind prima die Dinger. Da drückt kein Bändel auf die Fußoberseite. Ausserdem muss ich keine Schuhe mehr binden. Das ist nicht mehr nötig. Man kann einfach so in den Schuh rein und wieder raus schlüpfen. Der Schuh hält ohne Drei Wetter Taft. Nette Erfindung.
Guckt euch doch einfach den Link an.
Superduperschnürsenkellink

Heute war die Tour de France in Semur en Auxois. Ich finds lustig, wie die Moderatoren sich fast die Zunge brechen, wenn sie versuchen Semur en Auxois auszusprechen und trotzdem isses falsch. Schade, ich kann heut leider nicht gucken, weil ich in der Arbeit bin. Aber Abends schau ich mir dann die Zusammenfassung an. Die Strecke auf den ersten 50 km kennen wir ja sehr gut. Und vielleicht kenn ich am Startort ja auch ein paar bekannte Gesichter. Ausser natürlich Klöden und Vinokourov und so. Die Stadt wurde total abgedichtet. Ab Mitternacht ging da gar nix mehr. Alle Straßen zu. Jetzt mittlerweile dürfts wieder einigermaßen normal sein.

So, dann wünsch ich euch ein schönes Wochenende, dass es nicht zu warm wird, sonst hör ich schon wieder das Gemecker, dass es zu heiß ist. Es ist immer ganz schnell vergessen, dass es vor 3 Tagen noch zu kalt war. Ich bin fast erfroren bei meinem Versuch einen langen Lauf zu machen.
Am Dienstag wollte ich nämlich einen 30er machen. Aber ich kam dann in meinen kurzen Klamotten bei Gegenwind und 11° in einen ekelhaften Regen, dass ich nach 19 km einfach keine Lust mehr hatte und genervt aufhörte. Ich wollte nach einer kurzen Pause Zuhause nochmal 13 km machen, aber ich hab dann so gefroren, dass ich direkt in der heißen Dusche verschwunden bin und das am 10. Juli.
Tja, jetzt kriegen wir 35° und womöglich noch mehr und ich häng am Wochenende in der Spätschicht herum. Super getimet, denn am Montag wirds ja schon wieder schlechter.

18 Kommentare 13.7.07 16:07, kommentieren

So ein Pech

Da freut man sich ein Loch in den Kittel, dass man an 2 Tagen 2 Wettkämpfe machen kann, dass ich jeweils zum dritten mal den Zugspitzarenalauf machen kann und den König Ludwig Marathon in Füssen, aber dann kommt alles anders.
Ich fuhr gestern Nachmittag nach Heiterwang und traf dort mit großem Hallo viele, viele bekannte Gesichter. Schön
Richtig nett war das.
Und dann dachte ich mir, ich lauf mich jetzt noch ein bisschen warm, bevor der Start ist. Also bin ich durch Heiterwang gelaufen und bin auf einem Kiesplatz wieder umgedreht. Dann plötzlich tat sich die Erde auf und verschlang meinen Fuß. Ne, nicht den ganzen Fuß. Der Kies war an einer Stelle so weich, dass er nachgab und ich mit hurra umgeknickt bin. Ich fiel natürlich direkt auf die Nase und dachte mir 'Scheiße', gefolgt von 'Aua' So ein Mist aber auch. Ich drückte am Fuß herum, sollte doch net so schlimm sein?!?!?!
Ich hoppelte dann wieder zurück und machte ein blödes Gesicht, dass ich gleich gefragt wurde, was denn los wäre. Naja umgeknickt. Blöd. Aua. Wird schon gut gehn.
Dann kam der Start und ich habs versucht zu laufen, wobei ich da schon wusste, dass das nix wird. Nach 800 Metern bin ich dann auch umgedreht und konnte das vergessen. Also rein ins Auto und nach Ehrwald gefahren, dort war das Ziel und ich wartete mit dem Fuß in einem Brunnen auf die Läufer, die ins Ziel kamen. Natürlich brauchte ich auch gleich mal 2 Frustweizen, die ich mit zum Brunnen nahm.
Zuvor klagte ich aber am Handy meinem Schatz mein Leid. Dass ich umgeknickt bin und sie sog scharf die Luft ein. Schließlich ist sie ja selbst ein gebranntes Kind.
Schade, dass sie da nicht bei mir war. Ein paar süße Trostarme hätte ich gut gebrauchen können. Aber in Gedanken sind wir doch immer zusammen.

Dann kamen so nach und nach meine Lauffreunde ins Ziel. Und Marc meinte am nächsten Tag, das war irgendwie so ein Hase und Igel Erlebnis. Denn am Start war ich ja hinter ihm und im Ziel stand ich dann plötzlich mit dem Weizen in der Hand da.
Dann gabs noch ein Weizen für mich und wir sahen uns die Preisverteilung an. Auch eine Tombola gabs, viele wertvolle Preise. Aber bei meinem Pech an dem Tag hab ich natürlich nix gewonnen. Ist ja klar.
Am Abend gings dann in Ehrwald zum Mooswirt zum abschädeln. Dazu gabs noch ein schweizer Pfandl. Ich hab mich so richtig schön verwöhnt. Runtergespült wurde das Ganze mit weiteren drei Weizen. So viel hab ich schon lang nicht mehr getrunken.
Das wurde noch ein netter Abend und dann sind wir alle Heim gegangen. Das dauerte natürlich mit Charly Klumpfuß.
Der Erich hat mir zuvor schon ein Zimmer angeboten in seinem Café. Ist er nicht supernett der Alpi? Und so legte ich mich hin und ließ den Fuß über Nacht die Farbe wechseln. Am Morgen bin ich dann aber schon ein bisschen erschrocken, wie blau der Fuß ist. Sieht bunt aus und ist ganz schön angeschwollen.
Ich schleppte mich dann zum Start des Zugspitzextremlaufes. Ein 16 km Lauf auf die Zugspitze. Öhm, nicht dass ihr jetzt meint, ich wär da mitgelaufen. Nene, ich hab nur den Start angeguckt und mich von den Leuten verabschiedet. Nachdem die Läufer sich auf den Weg zur Zugspitze gemacht haben, bin ich mit Erich zurück.
Dann hat er mir noch ein Frühstück vom Feinsten kredenzt. Ich dachte schon, da kommen noch ein paar Leute an den Tisch zum mitessen. Aber nö, war alles für mich. Schaffte ich natürlich nicht.
Dann hab ich mich schon bald wieder verabschieden müssen.

Ich fuhr dann nach Füssen. Da wär nämlich um halb 8 der Marathon gewesen. Schade, sehr schade. Das Wetter wäre auch super gewesen mit 16°. Das hat mich schon schwermütig gemacht.
Ich fuhr dann zum Sportstudio und fragte, ob ich nicht das Shirt haben könnte, das ich bezahlt habe.
Die Frau Hiemer war sehr nett und hat mich auch bedauert, weil ich nicht mitlaufen konnte. Ich bekam das Shirt und auch einen Gutschein für den Marathon für das nächste Jahr. Ist das nicht nett? Normal ist es ja persönliches Pech, wenn man bei einem Lauf nicht mitmachen kann, aber die Füssener Veranstalter sind da nicht so zimperlich, ihnen liegt es sehr am Herzen, dass sich die Läufer wohl fühlen und das schaffen sie auch.
Anschließend bin ich nach Hause gefahren und hab dann den Rest des Tages meinen bunten Fuß auf den Tisch gelegt.
Mit Kerstin hab ich auch sofort wieder telefoniert, als ich Daheim war. Wir brauchen uns doch so dringend.
In der Arbeit hab ich auch gleich angerufen, dass ich die nächsten Tage wohl nicht kommen werde. Fuß kaputt.
Naja, nun gehts morgen zum Onkel Doktor. Verband machen, Sälbchen drauf schmieren und abwarten und staunen, wie der Knöchel die Farbe wechselt.
Meinen Streak hab ich damit natürlich auch beendet.
644 Tage bin ich also jeden Tag gelaufen und hab dabei 7500 Kilometer zurück gelegt. Nunja, jede Serie geht nunmal zu Ende. Ich hätt aber dennoch ganz gerne den 750. Tag zu meinem 40. Geburtstag gemacht.
Aber ist nicht zu ändern.
Fuß wird wieder gesund.

17 Kommentare 22.7.07 18:36, kommentieren

Zwischenmeldung

So, was macht denn mein Fuß?
Es ist schon wieder 6 Tage her, seit ich umgeknickt bin.
Viel ist in der Zwischenzeit nicht passiert.
Ich bin jetzt noch bis nächste Woche Freitag krank geschrieben.
Ich wurde am Montag geröntgt, es ist nix gebrochen und gerissen. Na, das ist doch prima. Die Bänder sind so richtig schön gedehnt.
Ich bekam einen Zinkdingensverband ans Bein, der mir bis zum Knie ging.
Der Fuß wurde auch immer blauer. War erst nur der Knöchel blau, griff das Ganze um den ganzen Fuß herum. Innen, aussen, zum Abschluß schauten die blauen Zehen aus dem Verband. Mittlerweile geht die Farbe aber wieder zurück.
Gestern war ich wieder beim Hausarzt, der sich den Fuß angeguckt hat. Die Arzthelferin hat mir anschließend einen hübschen Tapeverband angelegt. Ich durfte mir die Farbe aussuchen. Also nahm ich rot und gelb. Jetzt schau ich am Fuß aus wie ein rotgelbes Zebra.
Schmerzen hab ich auch noch ein bisschen, aber nicht sehr schlimm. An der Aussenseite ziehts hoch und die Knochen am Fuß haben mir heute Nacht weh getan. Was wohl daran liegt, dass der Tapeverband die Fußknochen zusammen hält.
Aber alles wird wieder gut.
Meine Laune ist auch noch nicht so schlecht. Klar ist es nicht sonderlich spannend, den ganzen Tag den Fuß hochzulegen.
Aber was solls, da müssen wir durch, nicht wahr? Ich hab auch noch nicht den Cold running Turkey. Der Entzug hält sich in Grenzen, aber er wird noch kommen. Und dann verschlechtert sich die Laune, wenn ich meine Endorphine vom Laufentzug nicht nachgereicht bekomme. Ich besorg mir am besten altes Geschirr, das ich an die Wand werfen kann. :D
Warum ich auch noch keine schlechte Laune habe, liegt auch daran, dass ich heute nach Freiburg fahre. Hase fährt nämlich auch nach Freiburg. Dann verbringen wir das Wochenende bis Montag zusammen.
Schade ist aber, dass wir nicht zusammen laufen können. Das wär schon schön gewesen zusammen auf dem Schloßberg laufen und an der Dreisam entlang. Letztes Jahr wars genau andersrum. Da konnte Kerstin nicht laufen. Naja, irgendwann schaffen wir es zusammen. Dann haben wir beide gesunde Beine.
Ansonsten wünsch ich euch auch allen ein schönes Wochenende. Bis die Tage.

1 Kommentar 27.7.07 11:31, kommentieren