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Bonjour alle mitanand

Griaß Enkch.
So, das waren dann vier Sprachen in 5 Wörtern.
Nun aber zum Ernst des Lebens.
Ich hab Schimpfe bekommen. Ganz feste wurde ich geschimpft, ja. Schlimm war das für mich. Und warum? Weil ich kriminell bin. Ich habe gesündigt, ich habe gestohlen, in den Kerker mit mir und den Schlüssel weg geworfen.
Ich seh mich schon in 30 Jahren an beiden Handgelenken in einem feuchten Keller hängend. Die Fetzen hängen mir vom Leib und ein grauer Bart verhüllt meine hagere, ausgemergelte Gestalt.
Was war passiert? Mit Unschuldsmiene lief ich durch unsere Gemeinde. Schön wars. So 14 km waren es. Ich lief durch unsere Dörfer und da sah ich ihn dann wieder..... Mein Baum.
Stolz stand er da in einem Garten eines Landwirtschaftsbetriebes. Mit hocherhobenen Blättern wankten seine Äste im Wind und diese Äste waren voll von der süßen verbotenen Frucht. Zwetschgen, lila, prall und glänzend. Ich konnte schon vor 2 Tagen nicht widerstehen und auch diesmal trieb es mich wie automatisch zu dem Baum hin. Ich wehrte mich gegen meinen inneren Zwang, doch es half nichts. Ich stand unter dem Baum und die reifen Zwetschgen riefen mir zu: 'Nimm mich, nimm mich jetzt' Meine Kräfte waren am Ende und ich gab dem Zwang nach. Ganz ehrlich, ich wollte diesmal keine Zwetschgen stehlen, wie kann ich das beweisen? Wenn ich sage, dass ich zuuufällig einen Plastikbeutel dabei hatte, dann könnte man mir womöglich Vorsatz unterstellen?! Aber ich lauf doch immer mit Plastikbeutel durch die Gegend, oder? Naja, wie auch immer. Mein Arm streckte sich von ganz allein zu den Früchten und zupf zupf zupf, hatte ich schon ein paar Zwetschgen in der Hand. Dann hörte ich sie, die holde Maid, die Grazie von Altdorf. Mit ihrer lieblichen Stimme schallte es aus dem Kuhstall zu ihrem Göttergatten:
'Sag amol, kommt jetzt der Kerla jeden Dag daher und klaut eiser Obscht?'
Hat sie mich gemeint? Oh dürfte ich noch einmal ihre Stimme hören, ich würde ihr einen Korb Zwetschgen schenken. Horch, sie spricht nochmal, diesmal zu mir: 'Sonscht gohts guat, oder?'
Schüchtern fragte ich: 'Grüß Gott, stört es sie, wenn ich ein paar von den wohlschmeckenden Zwetschgen mitnehme, damit sie meinen Gaumen erfreuen?'
Die Schönheit vom Lande sprach: 'Doch, eigentla schtört mi des scho, i gang ja oh it in andera Leits Garta und klau deanas Zuig weg.'
'Ich nehm ja nur ein paar'
Ich hab übrigens in der ganzen Zeit weiter gepflückt, während die Frau geschimpft hat.
'Dia koofta schmeckat it so guat, oder?'
'Ne, lang nicht so gut, wie die hier, die sind schon extrem gut'
Mit einem beherzten Schwung hat die Grazie im Stallhääs die Tür zugeworfen.
Mit schlechtem Gewissen hab ich noch ein paar Zwetschgen vom Baum geholt und bin dann total bedröppelt von Dannen gezogen. Am Sportplatz in Biessenhofen angekommen, hab ich erstmal meine Schuhe ausgezogen und ein paar Zwetschgen gefuttert, bevor ich barfuß ein paar Runden gelaufen bin.
Ja, der Anschiß hat gewirkt, ich hab heute Zwetschgen von einem andern Baum geklaut. Deren Angehörige waren gerade in ihrem Garten beschäftigt und störten mich nicht beim Zwetschgen pflücken. Andere Mütter haben schließlich auch schöne Zwetschgen, heisst doch das Sprichwort?!

21 Kommentare 4.9.07 16:07, kommentieren



Ich schon wieder

Schon wieder ein Eintrag? Das nimmt ja inflationäre Züge an.
Aber wenn ich doch jetzt den Längsten hab, muss ich das doch erzählen.
Bekanntlich ist bald der Berlin Marathon. Am 30.9. isser.
Und dafür braucht man Training. Ich hab auch ein klein bisschen Rückstand. Surprise, Surprise. Deshalb muss noch ein langer Lauf her, besser noch 3 davon.
Das Wetter ist so herrlich kuschelig momentan. Es hatte 9°, es war Wind und es drohte immer wieder wie aus Eimern zu giessen, aber oh Glück, ich hab keinen Tropfen abbekommen.
Wo lief ich denn hin? Von Marktoberdorf gings in Richtung Rieder und dann in Deutschlands geheime Hauptstadt Sulzschneid.
Sulzschneid thront über Marktoberdorf und ist wohl das höchste Kaff Dorf der Gemeinde.
Nett isses hier eigentlich schon, man sieht den Auerberg, man sieht die Alpen, man sieht Oberbayern. Ich drehte einen Kreis durch die Stadt und erfreute mich an dem Anblick von verfallenden Häusern. Ein Bauernhof sah großartig aus. Ich glaub, seit die Urgroßmutti von dem Hof gestorben ist, wurde da nix mehr gemacht, irgendwann kippt das Haus einfach um, schätz ich mal. Das ist ja fast wie in Frankreich, nur die blaue Plane für das Dach fehlt. Aber noch ist das Dach ja nicht eingestürzt.
Auch einen Brunnen gabs dort. Kein Schild, dass es kein Trinkwasser wäre, also rein mit der Rübe in das kühle saukalte Nass. Ein bisschen vom Allgäuer, lupenreinen Wasser getrunken und schließlich weiter gelaufen. Raus gings aus Sulzschneid, wo d' Sonn scheint gscheit (Zungenbrecher) und dann hab ich meinen ehemaligen Fahrlehrer erwischt, wie er in die Büsche pinkelte. Er war wohl auf dem Weg einen Fahrschüler abzuholen, denn nach ein paar Minuten überholte er mich, mit Fahrschüler.
Runter gings nun durch einen Wald nach Kohlhunden. Ne, das heisst nicht so, weil da lauter verbrannte oder schwarze Hunde rumlaufen. Dort sah ich dann ein Schild 'Römerbad'. Ach, da hab ich ja mal was gelesen in der Zeitung, mal hinhoppeln. Dort, genau neben dem Kuhstallweiher, in dem im Jahre 1930 Josef, ein Jüngling von 16 Jahren in nächster Nähe ertrank (Stand so in etwa auf einem Kreuz) wurde im Jahr 2002 ein Römerbad entdeckt, als die Umgehungsstraße gefunden wurde.
Ich habs noch nie erwähnt, aber ich fahr ja total auf die Geschichte der Römer im Allgäu ab.
Dort steht jetzt ein Haus, das sie über das Bad gebaut haben, das kann man jetzt besichtigen. Also hielt ich an und begrüsste den Empfangschef, der mit einer Thermoskanne vor dem Haus saß und auf Kundschaft hoffte.
Ich las interessiert die Tafeln und guckte mir auch noch das Bad an. Wusstet ihr, dass die Römer schon Heizung hatten? Eine total schräge Konstruktion wurde gebaut, damit man von einem Feuer aus warmes Wasser hatte und Fußbodenheizung. Die waren drauf, nicht wahr? Die Römer haben es sich richtig gut gehen lassen bei uns im damaligen Raetien, das von der nördlichen Donaugrenze bis weit in die heutige Schweiz reichte. Die Hauptstädte waren übrigens Augusta (Augsburg) und Chur. So um die Jesuszeit herum bauten die Römer wie wild im Allgäu herum, zentral steht der Auerberg, von dem man ja einen unglaublichen Weitblick hat. Aber das hab ich ja schon mal erzählt. Die Via Claudia wurde gebaut, eine Kaiserstraße die von Augsburg über das Allgäu, rüber nach Österreich und nach Italien führt. Das war Arbeit, würd ich sagen.
Ich glaub, jetzt mach ich mal einen Punkt, oder? Ich hör schon die ersten gähnen. Ich lief dann vom Kuhstallweiher rüber zum Ettwieser Weiher, dann über Ettwiesen nach Marktoberdorf.
Ich bin nix mehr gewohnt und deshalb hats mir echt schon gereicht, als ich 22 km hatte. Solche Strecken machte ich dieses Jahr schon zu jeder Brotzeit. Hätte da einer gesagt, lauf mal schnell 22 km, dann hätt ich schnell den Semmel weggelegt und wär gelaufen und jetzt reichts mir schon nach den paar Metern? Kurios.
Ich hatte noch ein paar Kilometer vor mir und so lief ich eben schwerfällig die restliche Strecke nach Hause, wo ich nach 26,6 km ankam. Auf die Sekunde war ich 2:30 Stunden unterwegs.
So, jetzt werd ich noch 2 Läufe machen, beide so um die 30 km, dann wird das schon reichen für einen Marathon, den ich ja nicht auf Zeit laufe.

9 Kommentare 5.9.07 23:17, kommentieren

Fußball

Nein, ich hab nicht Fußball gespielt. Ich war schon immer so eine Flasche, wenn es ums Fußball ging.
Ich bin heut so durch die Gegend gelaufen und dann nach 11 km bin ich zum Sportplatz. Barfuß laufen.
Und da war dann auch die E-Jugend da. Aha, ist wohl gleich ein Spiel.
Ich zog die Schuhe aus und hoppelte um den Sportplatz. Nach einer Runde erkannte ich meinen großen Bruder. Ich lief vorbei und sagte: 'Hallo Cheftrainer' Ah servus, schallte es zurück.
Mein Bruder trainiert die E-Jugend vom FSV-Marktoberdorf. Mein Neffe Dennis spielt da auch. Mal als Torwart, mal als Verteidiger, mal im Mittelfeld. Wobei das doch noch recht chaotisch ist, was die so spielen, aber schön anzusehen, wie die Regeln gedehnt werden. Abseits? Gibts net. Rückgaberegel zum Torwart? Ich hab nix gesehn.
Bis es zum Spiel kam, lief ich noch ein paar Runden. Und von Runde zu Runde wurde ich auch schneller, als ich das gemerkt hab, wollte ich es dann doch ein bisschen wissen und lief dann einen km in 4:48. Öha. Schnell auf Gras ohne Schuhe. Wusst ich gar nicht, dass das geht.
Ich wurde von Dennis angehalten und gefragt, ob der Onkel Charly denn nicht zugucken will?! Ja klar schau ich da zu. Ich lief nur noch schnell Heim und zog was wärmeres an, dann gings wieder auf den Sportplatz. Als ich ankam fiel auch schon das 1:1. Das geht ja zackig. Mein Neffe hat wohl einen Fehler im Tor gemacht und hüpfte nicht hoch. Drama. Mein Bruder schnauzte aufs Spielfeld, ob er Pattex an den Füßen hat, oder warum er nicht hochspringt. Morgen im Training wissen wir ja dann, was wir trainieren. Du bist Torwart, du darfst auch mal nach einem Ball springen und nicht einfach nur die Arme heben und den Ball reinlassen. Vielleicht hat man dich auch mit Haken am Boden fest gemacht?!
Kurz darauf führte dann auch schon wieder der FSV Marktoberdorf gegen den TSV Biessenhofen.
Interessant war es meinem Bruder zuzuhören. Der legt sich da aber auch ins Zeug. Es gibt keine 3 Sekunden, ohne dass seine Stimme über den Platz hallte. Was er alles zu erzählen hatte, das verwirrte die komplette Mannschaft.
Geh nach hinten, geh nach vorne, pass auf die 11 auf, das war keine Ecke, lauf vor, geh durch, Torwart spielt mit, jetzt raus, jetzt rein, jetzt zurück, jetzt durch. Jetzt spiel halt nach innen. Geh durch, mach es selber, Kopf, schön, komm raus, nach hinten, nach vorne....... Und alles in einer lieblichen Stimmlage. Der gegnerische Trainer stand auf der gegenüberliegenden Linie und gab hin und wieder eine Anweisung und ließ die Kinder alleine spielen.
Es war nicht zu übersehen, dass die Marktoberdorfer einfach spielerisch besser waren und schon zur Pause stand es 4:1.
In der Pause wurde ordentlich die ganze Mannschaft kritisiert und auch ein klein bisschen gelobt. Dann gings in die zweite Hälfte und jeder spielte nun eine andere Position.
Mein Neffe spielte jetzt im Mittelfeld und hängte sich ordentlich rein. Mein Bruder holte auch diesmal kaum Luft und plärrte aufs Spielfeld.
Was mir schon in der ersten Hälfte auffiel, der Dennis hielt jeden Ball und blickte dann immer unsicher zu Papi rüber, obs denn diesmal einigermaßen richtig war, was er gemacht hat.
Das war auch in der zweiten Hälfte so, als er dann im Mittelfeld spielte. Er wusste was er tun sollte, dann plärrte Papi aufs Spielfeld und dann wusste er eben nicht mehr, was er tun soll und war total verunsichert.
Er spielte gar nicht schlecht, besser als ich damals auf jeden Fall Ich hab mir gewünscht, dass er wenigstens ein Tor schießt, aber ein paar mal scheiterte er am Torwart. Schade. Es war auch nicht mehr lange zu spielen und ich sah ihm an, wie es in ihm nagte, dass er eben kein Tor geschossen hat. Er sah nach einem Fasttor auch mal wieder zu mir her und ich grinste und zeigte ihm den erhobenen Daumen. Passt doch, bloß nicht den Mut verlieren. Mittlerweile stand es auch 7:2 und nur noch ein Angriff konnte gespielt werden und tatsächlich, mit dem letzten Ballkontakt des Spieles schoß mein Neffe noch ein Tor zum Endstand von 8:2. Das freute mich für ihn und auch er flog mit ausgebreiteten Armen einmal quer über den Fußballplatz und freute sich.
Dann kam er mit seinen Kameraden an den Spielfeldrand und ich beglückwünschte ihn zum Tor. Geht doch, super. Da strahlte dann aber einer.
Anschließend musste ich aber schnell Heim und kochen, weil ich schon bald in die Arbeit musste.

9 Kommentare 7.9.07 22:11, kommentieren

Lange Läufe

Mittlerweile hab ich ja schon wieder zwei lange Läufe gemacht. Die kurzen schenken wir uns, nicht wahr?
Ich hab auch kaum noch Zwetschgen geklaut. Ehrlich.
Letzte Woche hab ich mal eine Route gemacht, die mir eigentlich schon länger in der Art vorgeschwebt ist.
Von Biessenhofen gings nach Ebenhofen, den Holdersberg hoch nach Apfeltrang, aus Apfeltrang raus. Dort steht ein Wasserhahn, bei dem das Wasser die ganze Zeit rausläuft. Ein Schild wieß darauf hin, dass es Apfeltranger Trinkwasser ist. Ich kannste die Leitung ja schon. Ich hatte auch in weiser Voraussicht eine leere Flasche dabei. Die konnte ich mir hinten in die Hose rein packen und störte nicht. Also machte ich hier ein Päuschen. War auch net schlecht, weil es bis hierhin schon recht zünftig nach oben ging.
Nach einer Weile hoppelte ich den Rest des Berges hoch und kaum oben, gings auf der anderen Seite runter nach Wenglingen. Schön lief die Straße durch den Wald bergab und unten angekommen war ich dann auch in Wenglingen. Wohin nu? Links führt der Weg direkt nach Aitrang. Aber das wär mir zu kurz gewesen, also lief ich die Strecke geradeaus weiter nach Huttenwang. Huttenwang hat auch so ein Weltstadtniveau, hört man auch scho am Namen, nicht wahr? Von Huttenwang führt wieder eine Straße nach Aitrang. (Alle Wege führen nach Aitrang?) Aber das war mir immer noch zu Früh. So lief ich nach Rechts zu ein paar Häusern und zur Metropole Münzenried. Quote: 17 Kühe, ein Landwirt, ein Hund, der mich anbellte. Aber nur so halbmotiviert. Er hat auch gleich zu bellen aufgehört, nachdem ich ihm Prügel angedroht habe Er hat auch gleich zu bellen aufgehört, nachdem ich ihm die Hand hingehalten habe und 'guter Hund, jaaaa, keiner tut dir was, guuuter Hund' gesagt hab. Und weiter ging der wilde Lauf. Ich lief wieder bergab. Dann kam eine Kreuzung die mir sagte, hier gehts nach Obergünzburg. Achnöööö, DAS wär dann wieder a bissal zu weit. Also nach links und wo führt die Straße hin?? Richtig, Aitrang. Aber erst muss man Görwangs bewältigen. Wieder ein Dorf mit grünem Ortsschild. Meine Eltern haben mal einen roten Opel Kadett hierher verkauft für 1200 Mark. Ist schon ne Weile her, so 1978 müsste das gewesen sein. Das Kennzeichen war KF-WL 96. Hmmmmmm, wieso weiß ich das eigentlich alles? Hmmmm, der Käfer davor hatte KF-UU 72. Jetzt reichts aber Charly. Erzähl vom Laufen. (Der Nachfolger, ein beiger Opel Rekord 1900 hatte die Autonummer MOD-AD 24, bevor wir das erste OAL Kennzeichen bekamen, an einen Opel Rekord 2000 mit OAL-L 972) Ok, Schluß, ich halt die Klappe.
Wo war ich stehen geblieben? Ich meine, wo lief ich weiter? Ja, von Görwangs die Straße runter nach Rom Aitrang. Hier war wieder ein Brunnen, mit Publikum davor. Zwei junge Handwerker kamen gerade vom Spar und machten Brotzeit. Provokant machten sie ihr Bier mit dem Feuerzeug auf, prosteten sich zu und hauten sich die halbe Flasche in den Hals, mich dabei mit grinsenden Augen beobachtend. Ich bin ja bloooß der blöde Charly, der nur Wasser kriegt.
Nach kurzer Pause lief ich raus aus Aitrang, an einer Uuuralten Linde vorbei, die unter Naturschutz steht und mitten auf der Straße steht.
Nun gehts auf den Weg zum Elbsee, aber nicht ohne vorher noch einen Abstecher zur Seealpe zu machen. Eine Ausflugswirtschaft hinterm Elbsee. Dabei überholte ich Touristen und grüßte mit 'Grüüüüß Gott' Die Leute schauten mich an, als hätt ich was verbotenes gesagt, dann schauten sie sich gegenseitig an und konnten es nicht fassen, was ich zu ihnen sage. Sind wohl nicht so oft in Bayern. Man sollte doch meinen, den Ausdruck kennt man von diversen Volksmusikgedönssendungen mit Maria Helwig oder so.
Was fällt mir auch ein die Leute zu duzen und zu befehlen, sie sollen Gott grüßen. Aber mal ehrlich, der Gruß ist doch im Prinzip echt blöd, oder? Grüß Gott. 'Servus' ist aber auch doof. Kommt ja aus dem Lateinischen und heisst so viel wie 'Ich bin dein Sklave, oder Diener'.
Ich lief also zur Seealpe und zurück, dann kam ich endlich am Elbsee an. Das Elbseerestaurant hat mal gebrannt, da ging alles schief. Klappte mit der Wasserversorgung nicht beim Löschen. Hmmm. der See war 3 Meter weg. Komisch? Wieso?
So, nachdem ich den Elbsee bewundert hatte, lief ich den Weg nach Immenhofen, von Immenhofen aus waren es noch so 6 km. 25 km hatte ich schon, aber ich hatte eigentlich schon genug von der Sache. Naja, nützt ja nix, der Weg muss erledigt werden, bevor es mich erledigt. Und ausserdem will ich auch mal Feierabend. Also rein nach Ebenhofen, rüber nach Biessenhofen und gut wars. 31 km waren das, war gar nicht so einfach. Klar, waren ja auch ein paar Berge dabei. Da darf man ruhig ein bisschen kaputt sein.
Heute hingegen lief ich 24 km, das flutschte mal so richtig. Obwohl da auch ein paar Hügel dabei waren war ich doch richtig gut drauf. Das Wetter war auch optimal zu laufen. 13°, etwas bedeckt und kaum Wind. Wenn so ein Wetter in Berlin ist, dann klappts auch bestimmt mit dem Weltrekord. Was? Neeee, ich doch nicht. Der Haile Gebrselassie will Weltrekord laufen. Ich bin gespannt, ob wir ihn richtig gut vor uns herjagen können, damit das klappt.
Also dann, habe die Ehre (Auch so eine doofe Begrüßung/Verabschiedung)

8 Kommentare 19.9.07 23:44, kommentieren