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Servus

So, jetzt bin ich wieder in Frankreich bei meinem Schatz seit ein paar Tagen. Einen Tag lang hatte ich Fieber, als ich hergefahren bin.
Was solln das?
Naja, is ja nu wieder weg.
2 Tage Laufpause und gut is.
Gestern sind wir zwei nach Dijon gefahren, haben die Inliner raus geholt und sind am Canal de Bourgogne auf einer schönen asphaltierten Strecke bis knapp zur Stadt gefahren. 17 km mussten wir gegen den Wind fahren, aber die Belohnung gabs dann auf der Rückfahrt. 17 km Rückenwind auf den Inlinern. Da geht was, da schnurren die Rollen auf dem Asphalt und die Kilometer fliegen nur so dahin.
Für die erste Hälfte brauchten wir 1:07 Stunden, für den Rückweg 1 Stunde ohne Anstrengung. Schön wars
Man könnt nicht meinen, dass Hase gerade erst angefangen hat mit Inliner fahren, so sicher fährt sie durch die Gegend.

So, dann sagen wir doch mal servus für die nächsten Tage. Wir fahren nämlich jetzt nach Saint Louis, dann mal Basel angucken, am Sonntag ist ja auch irgendso ein besonderer Tag. Hmmm, was issn da? Achja, Marathon. Im Elsaß aber in der Nähe von Basel.
Dann geht die Reise weiter direkt nach Freiburg. Dort geht es Abends schön zum Essen. Es soll was zu feiern geben.
Am nächsten Tag treiben wir uns im schönen Freiburg herum und dann gehts auch schon wieder zurück in den Hasenstall.
Also machts bis dahin gut.

Grüße von Kerstin und Charly

4 Kommentare 2.11.07 12:17, kommentieren



Mini Break

Zurück aus dem Mini Break, wie es in England heisst, wenn man übers Wochenende verschwindet.
Am Freitag sind wir nach St.Louis gefahren. Gleich neben Basel.
Und weil es in St. Louis ziemlich trostlos ist, haben wir uns gleich rüber jemacht in die Schweiz, nach Basel.
Dort haben wir ein bisschen die Läden angeguckt.
Dann haben wir ein Restaurant gesucht. Wir fanden auch ein nettes, vornehmes Restaurant. War echt lecker dort. Die Kellner sehr förmlich mit Mantel aufhängen und so. Wie aus dem Bilderbuch.
Das Restaurant betrachte ich als perfekt. Ich guck ja da immer automatisch, was falsch gemacht wird, aber hier gibts null Einwände. Es liegt an vielen Kleinigkeiten, wo mir das auffällt. Es ist nicht die saubere Tischdecke, es ist eher der Salz- und Pfefferstreuer, der ein gutes Restaurant auszeichnet. Sind diese Dinge sauber, kann man dem Restaurant uneingeschränkt vertrauen.
Auch das Servieren und wie die Gläser abgestellt werden wird von mir beobachtet. Passt mal auf, ob euer Kellner das Glas mit der Schrift zu euch auf den Tisch stellt. Idealerweise stellt der Kellner das Glas etwas versetzt hin um es dann mit einer geübten Bewegung zu dir hindreht um auf den Namend der Biermarke aufmerksam zu machen. Und hier in dem Lokal wars einfach perfekt.
Wir bestellten uns auch leckere Dinge. Bei mir gabs Kalbslende mit Morchelsoße an Butternudeln.
Kerstin hat eine Maispoulardenbrust mit Kürbisrisotto gegessen. Super.
Der ganze Spaß hat 100 Franken gekostet, das sind 66 €. Dafür gabs auch noch 5 € Trinkgeld.
Dann sind wir wieder in die Innenstadt. Dort fand wohl so ne Kirmes statt. Riesenrad und Schleuderfahrdinger.
Kennt ihr noch die Raupe, die mit einem Affenzahn im Kreis fährt und das in Wellen? Genau in sowas sind wir eingestiegen. Das letzte mal als wir so dieses Dingens gefahren sind, waren wir beide noch recht jung. Das war aber auch mal wieder lustig.
Dann fuhren wir in unser Hotel und warteten auf den Samstag.

Samstag fuhren wir nach Colmar. Ach ist die Stadt putzig. Nicht ganz deutsch und nicht ganz französisch. Ein paar Bilder hat ja Hase eingestellt auf ihrem Blog.
Lustig diese halbdeutschen Namen und Begriffe, wie z.b. die Winstub. Wir gingen schön shoppen und aßen noch einen Elsäßer Flammkuchen. Das muss natürlich sein, wenn man im Elsaß ist. Das Bier ist aber sauteuer. Das hab ich mir dann aber auch verkniffen. Trink ma halt Wasser, is eh bald Marathon.
Wir schauten uns dann noch die Stadt ein bisschen an, bevor es am Nachmittag wieder ins Hotel ging. Achnö, erst waren wir ja noch in einer Pizzeria. Carboloading, weisch?

So kam der Sonntag und damit auch mein 40. Geburtstag. Hui, kaum zu glauben, dass ich schon in dem Alter bin. Aber lustigerweise geht es mir besser, als zu meinem 30. Geburtstag. Damals noch schön Übergewicht, brav 50 Zigaretten geraucht und wo ne Party war, war Charly auch nicht weit. Ne, die Zeiten kann ich getrost hinter mir lassen.
An meinem Geburtstag sollte es auch ein Marathon sein, man gönnt sich ja sonst nix. Dafür gings nach Ferrette, das natürlich auch im Elsaß liegt. Etwa 20 km von St. Louis entfernt.
Um 10 Uhr war der Start mitten im Nebel, der übergangslos später in den Nieselregen überging. War aber nicht schlimm, weils auch ganz bald zu regnen aufhörte. Ach war der Marathon nett. Nicht so ein Gedränge wie in Berlin. Nicht so irre lange Wege von der Unterkunft bis man endlich am Start steht. Wir konnten auch noch 5 Minuten vor dem Start die Klamotten wechseln, weil wir uns um 9:55 Uhr für Regenjacken entschieden.
Um 10 Uhr war dann auch der Start mit 260 Teilnehmern. Wir haben uns voneinander verabschiedet, wir sehen uns dann im Ziel.
Nettozeiten gibts nicht, brauchts auch nicht, man steht ja auch nicht 25 Minuten, bis man über die Startlinie kommt, sondern nur ein paar Sekunden. Und los ging mein 16. Marathon.
Ich nahm mir eigentlich überhaupt nix vor, ich lauf einfach nach Gefühl vor mich hin. Wenns unter 4 Stunden wird is gut, wenn nicht is Wurscht. Ich hab ja schließlich nix drauf hintrainiert.
Zunächst führt die Strecke 4 km lang bergab. Auf dem ersten km hatte ich so 5 Minuten verwendet, plötzlich haut mir jemand auf den Hintern. Spinn ich jetzt? Ich dreh mich um und seh zu meinem Erstaunen Hase grinsen. Sie musste mir unbedingt nochmal auf den Hintern hauen. Aber nu trennten wir uns wirklich.
Nach 7 km sahen wir uns nochmal an einer Schleife in einem der 14 zu durchlaufenden Dörfer und winkten uns fröhlich zu.
Die Strecke war eigentlich nie wirklich flach, ständig gings sanft hoch und wieder nach unten. Kilometerlange Steigungen ließen kilometerlange Bergabpassagen folgen. In den Dörfern selber war einiges los. Sogar mit Morgenmantel und Kaffeetasse wurde draussen gestanden und die Läufer angefeuert. Das war sowas von herzlich. Und es gab auch kein Mißverständnis, die meinten wirklich mich, schauten mich an und klatschten und riefen überall ihr Allez, allez zu mir herüber und das war wirklich in jedem Dorf so. Überall wurde auf Töpfe gehauen, alte Leute klatschten, die jüngsten auch und alle freuten sich darüber, dass der Marathon durch ihr Dorf führt. In Berlin sind meinetwegen mehr Zuschauer, bei München bin ich mir da nicht so sicher, aber die haben längst nicht die Herzlichkeit.
Auch an den Verpflegungsstationen ist einfach kein Vergleich mit deutschen Laufveranstaltungen möglich. In Deutschland würde man sagen, die Verpflegungsstationen sind funktionell eingerichtet, mehr aber auch nicht. In Frankreich erleben wir ständig, dass es eine absolute Vollverpflegung gibt. Was es da alles zu schlemmen gibt. An JEDER Station gab es Cola, an JEDER Station warmen Tee, an JEDER Station Isogetränk und Wasser.
Dazu natürlich Bananen, Orangen, Äpfel, Lebkuchen, Trockenfrüchte und was weiss ich noch alles. Laufen wie Gott in Frankreich. Und dazu noch die Leute, die wirklich alles tun um die Wünsche zu erfüllen. Nett, einfach nett.
Mir gings vom Körperlichen her ganz gut, die Kilometer wurden schön regelmäßig abgeklappert, wobei ich aber doch merkte, dass mir ein bisschen Training fehlt.
Ich hab aber auch noch meine Kräfte ein bisschen aufgespart, weil ich das Gefühl hatte, dass wir noch einiges an Höhenmetern nach oben laufen müssen, das kann ja noch was werden. Aber so verging Kilometer für Kilometer. Nach 36 km kam ein Anstieg und ich guckte auf den Forerunner, auf welcher Höhe wir sind um dann zu sagen, wie weit es noch nach oben ging. Aber so schlimm wars gar nicht. Irgendwo haben wir die Höhe wieder gewonnen, ohne dass man es richtig mitbekommen hat.
Naja, dann hab ich eben meine Beine laufen lassen und mich nicht mehr um mich gekümmert, nach 40 km konnts nicht mehr so schlimm werden. Aber dann nach 41 km BOING. Kam der Hammermann. Was is los? Was hat der jetzt verloren bei mir? Mir wurde es echt spontan schwummerig, die Beine waren aus Knetgummi und ich war fertig. Was is los? Naja, weit isses ja nicht mehr. Aber da es jetzt auch noch stetig bergauf ging, hatte ich einfach nicht mehr die Kraft und musste eine Gehpause einlegen und das 800 Meter vor dem Ziel. Was is los??? Naja, nach 200 Metern bin ich wieder angetrabt und dann gings eh bald steil bergab nach unten ins Ziel. Dem Fotografen hab ich ungrinsend das Victoryzeichen in die Kamera gehalten und bin nach 3:56 Stunden ins Ziel getrabt.
Ich hab mich dann schnell am Tee gütlich getan und bin bald wieder den Berg hoch: ÄCHZ!!! Ich latschte zum Auto um mich bei der Kälte gleich umzuziehen, denn in 15-20 Minuten werd ich Hase erwarten, bis dahin will ich wieder im Ziel sein.
Ich zog mich gerade am Auto um und stand in der Unterhose herum, als an mir jemand mit grüner Jacke vorbei lief. Spinn ich?
Haaaaaassseee rief ich, mit meiner Jogginghose wedelnd in Unterhosen rumstehend meinem Schatz hinterher. Ich guckte auf die Uhr und sah ungläubig, dass sie in einer Zeit von 4:24 Stunden ins Ziel laufen würde. Ja wie jetzt? Da bin ich ja jetzt gar nicht im Ziel? Sie kann mir ja gar nicht die Wimperntusche aufs Hemd schmieren?! Ich beeilte mich und joggte mit superschweren Beinen wieder den steilen Berg hinab und sah dann meinen Schatz schon auf einer Bank sitzen. Dann schloßen wir uns in die Arme und freuten uns über den schönen Marathon und erzählten das Erlebte.
Mit Beweiseisen und einer Rose, die jede Finisherin bekommt, sind wir dann zum Auto um sofort nach Freiburg zu fahren. Dort wollten wir noch ein bisschen meinen Geburtstag feiern und über die Hasenbestzeit staunen.
Abends aßen wir noch schön in Omas Küche und dann gings zurück in unser Hotel.

Es wurde Montag und wir shoppten noch durch Freiburg.
Ich hab noch ein paar Caches gesucht und bin halb Wahnsinnig dabei geworden.
Einen haben wir dann aber doch noch gefunden an der Universität. Das war Arbeit.
Dann fuhren wir nochmal nach Colmar.
Da gibts auch noch was kurioses zu erzählen, was auch wieder beweist, wie absolut nett die Elsäßer sind.
Ich sperrte das Auto ab und wir liefen durch Colmar. Nach etwa 2 Stunden kamen wir zurück und fanden einen Zettel in der Windschutzscheibe. Häh?
Hase übersetz mal.
Da steht, wir sollen in das Optikergeschäft nebenan gehen und nach einem Jean fragen. Häh? Rätsel, isser uns in die Karre gefahren? Dann kam der Jean auch schon angefedert und erklärte was los war. Ich Idiot hatte auf der Beifahrerseite die Scheibe nach unten gefahren und hab vergessen es wieder zu schließen. So stand mein Auto die ganze Zeit mit offenem Fenster rum, alles lag im Auto. Meine Sonnenbrille auf dem Beifahrersitz, Ipod, Rucksack, Einkäufe, Taschen. Alles was das Herz begehrt.
Jean erklärte, dass er dann aus dem ersten Stock gesehen hat, wie sich jemand in mein Auto beugt und im Handschuhfach rumkramt, wobei er ihn von oben angebrüllt hat, worauf sich der Kerl vom Typ Penner verpisst hat.
Ich stieg dann erstmal ins Auto ein und glotzte blöde vor mich hin. Es fehlte nix, gar nix. So ein Glück. Ich war aber erstmal total fertig mit der Welt. Wie kann man bloß so blöd sein und das Autofenster unten lassen? Minutenlang saß ich noch so da und Kerstin ist nochmal zu Jean reingegangen um sich nochmal herzlich dafür zu bedanken, dass er das bemerkt hat. Hui, waren wir froh.
Perplex sind wir dann nach Hause gefahren in den Hasenstall.

So, das war dann also unser spannendes und schönes Wochenende und ihr braucht jetzt ein Wochenende um das alles zu lesen.

2 Kommentare 6.11.07 17:57, kommentieren

Winter

Schon isser da der Winter.
Da hab ich aber nochmal Glück gehabt mit dem Heim Fahren.
Am Dienstag fuhr ich bei gutem Wetter von meinem Hasen weg (Heul) und am Mittwoch hatte es schon eine gepflegte 15 cm Schicht Schnee.
Öhm, ich hatte ja noch Sommerreifen drauf. Gut die sind immer noch drauf, aber ich muss ja jetzt nicht unbedingt Auto fahren. Geh ich halt zu Fuß
Saukalt ist es für Mitte November. Bis Minus 15° hatte es hier schon. Unter Tags gibts kein Grad Plus. Wir leben im Permafrost
Aber das Laufen ist schön. Lieber so, als Schmuddelwetter. Gut auch, wenn kein Wind geht, dann ist das Wetter echt erträglich.
Golf spielen und Caches suchen kann ich momentan auch sein lassen. Wobei ich ja noch 3 Caches selber gelegt hab im Burgund. Zwei normale, kleine Caches und eine Tupperschachtel mit Zeuch zum Wechseln darin. Also ihr Geocacher, stürzt euch auf meine Caches. Die Anleitung im Internet haben wir sogar in drei Sprachen geschrieben.
Jetzt werd ich auch bald mal hier im Allgäu ein paar Caches verstecken. Die werden auch ratzfatz angegangen. Viele warten schon auf neue Caches. In Frankreich ist das überhaupt nicht so. Deshalb wurde auch noch kein Cache von mir gesucht.

Ja, jetzt isser also da der Winter. Kann von mir aus trotzdem schon wieder verschwunden sein.
Ich hab mir jetzt einen Trainingsplan gegönnt von Victor Röthlin. Werissndas???? Röthlin ist der schnellste deutschsprachige Marathonläufer und ist aus der Schweiz und absolute Weltklasse. Bei den Weltmeisterschaften in Osaka hat er die Bronzemedaille gewonnen und hat schon drei mal den Zürich Marathon gewonnen. So ein Trainingsplan kostet 90 € im Jahr und was mir gut gefällt ist, dass sich der Plan immer dem Training anpasst. Ich bekomm meine Vorgaben, wenn ich die einhalte, kann ich sehen, wie sich meine prognostizierten Zeiten für Halbmarathon und Marathon verändern. Klar, lass ich das Training schleifen, wird sich auch die Prognose ändern. Mach ich zuviel, geht die Zeit auch in den Keller. Ich bin gespannt wie sich das auswirkt.
Es sieht momentan so aus, dass ich im April den Marathon in 3:28:25 Stunden laufen könnte. Wenn ich das schaffen würde, wäre das 10 Minuten schneller als meine Zeit. Aber ich will nächstes Jahr ja eh meine Zeiten angreifen. Dieses Jahr war ja nicht so von schnellen Wettkämpfen geprägt. Wir werden sehen.
Es läuft momentan ganz gut. Vor 3 Tagen lief ich mal spontan 10,3 km in 52:30, obwohl ich nur nach Wohlfühltempo gelaufen bin.
Gestern hab ich dann noch einen halbschnellen Lauf gemacht, das waren 13,3 km in 1:08 Stunden und dabei gabs noch zwei recht flotte Kilometer in je 4:35 Minuten. Die Kälte macht mir dabei gar nix aus. Ne, die trockene Kälte ist einfach nur prima. Da kann man auch bei -7° auf den Straßen brettern.
Natürlich guckten mich die Leute auf der Straße verduzt an, weil ich mich im Winter irgendwie der langen Hose verweigere und nur in 3/4 Hose laufe. Fühlt sich auch nicht kalt an an den Haxen. Ich freu mich immer über die komischen Gesichter und die lustigen Kommentare. So wie ein kleines Mädchen gestern zu ihrer Mutti sagte: 'Schauuuu maaaaal, wie der Maaaannnn da läuft, bei deeeer Kääälte' Sie guckte mir verdattert hinterher und wollte mir bestimmt sagen, dass das nicht gesund sein kann.
Heute war dann eigentlich der erste Tag von meinem Trainingsplan, gestern hätte ich Intervalle laufen sollen, na gut, passt ja. Meine Vorgabe für heute war 10 km im 6:44 er Tempo zu laufen. Puh fast 7 Minuten pro km, das wird hart und um es vorweg zu nehmen, ich habs auch nicht geschafft. Das höchste der Gefühle war ein Kilometer in 6:33. Aber ich hab mich echt zusammen genommen und bin immer so zwischen 6:25 und eben den 6:33 gelaufen. Langsamer konnte ich einfach nicht. Ausserdem ist das auch gar nicht so leicht, weil man bei der Kälte sogar während dem Laufen friert, wenn man so langsam läuft, da wollte ich immer schneller laufen, damit es mir warm wird, aber ich war brav.
Morgen muss ich dann 3000 Meter in 6:28er Pace laufen und anschließend 7200 Meter in 4:46er Pace. Klingt schon schneller :D

6 Kommentare 17.11.07 15:46, kommentieren

Nochn Training

Nach langer, langer Zeit bin ich mal wieder schnell gelaufen und das mehr als nen Kilometer.
Mein nigelnagelneuer Traningsplan (Könnt ihr euch an die Sendung: Der Preis ist heiß erinnern? Und hier ist er, ihr nigelnagelneuer Trainingsplaaaaaaan)
Er sagte mir, nur im Falle, dass ich mich von dem harten Lauf von gestern erholt hab dass ich nach 3000 Metern in 6:28 er Pace (Schnarch) 7,2 km in 4:46 er Pace laufen soll. (Nix mehr schnarch) Das kam mir in Anbetracht meines Trainingszustandes dann doch ein bisschen heavy vor. Naja, mach ich halt, wie es geht.
Also 3000 Meter dahin getrottet und dann auf der Hauptstraße nach Ruderatshofen losgebreezt. Es war leichter Gegenwind, saukalt wars auch, aber die Sonne kam schon raus und nach Hruatisloava, wie die alten Römer sagten, gehts ein bisschen bergauf.
Den ersten Kilometer hab ich nur in 4:49 gemacht, den nächsten in vorgegebenen 4:46, der Rest war schneller. Bis runter zu 4:31 auf nen Kilometer. Das hat mich ein bisschen überrascht, dass es mir bei dem Tempo noch so richtig gut ging und genoss auch den Lauf. Ich fand das schön, wie der Mittelstreifen so an mir vorbei zog, immer im gleichen Rhytmus. Strich 5 Schritte, dazwischen 5 Schritte, wieder mit Strich. Dabei ging der Atem gleich rhytmisch, das Wetter war herrlich mit Winterwonderland. Pulverschnee, blauer Himmel, kalt, Sonnenbrille, Atemschwaden und mir gings gut.
Nach den schnellen 7,2 km lief ich noch so 15 Minuten aus und grinste heimwärts.
Jetzt hab ich morgen Trainingsfrei, Dienstag gibts nen ruhigen 10 km Lauf, am Mittwoch 27 km.
Schön

Achja und ich hatte jetzt auch den ersten Besucher bei meinem ersten versteckten Cache.
Der Cache in Montbard wurde gefunden und er hat nen Geocoin dazu getan. Keine Ahnung wo der hingelegt wurde. Schließlich ist der Cache ziemlich klein. Nur ein Röhrchen 12 cm lang und 2 cm Durchmesser.
Da stehts

5 Kommentare 18.11.07 15:52, kommentieren

Laufplanerei

Am Sonntag ist in Immenstadt ein 10 km Lauf. Da werd ich mitmachen, aber nur als Funlauf.
Mein Trainingsplan sagt mir, dass ich den in 51 Minuten laufen soll. Hmm. Soll ich wirklich so langsam laufen?
Mein Trainingsplan ist eh so ein Böser Junge. Der ist ganz schön intolerant.
Eigentlich sagte er mir eine Zeit von 50:40 voraus.
Gestern sollte ich dann einen 15 km Lauf im 6:30 er Tempo machen. Aber tut mir leid, ich konnte nicht so langsam laufen. Also lief ich etwa in 6:15 er Pace. Was hab ich nu davon? Er revidiert seine Prognose für Sonntag und sagt, ich lauf nur noch in 51:10 Minuten. Ätsch, läufste zu schnell, läufste zuviel, gibts eben eine schlechtere Prognose, also halt dich gefälligst an meinen Plan Charly, will mir der Plan erzählen.
Kleinlaut sag ich nun Okäääh.
Für Silvester hab ich noch den 10 km Lauf in Kempten ausgeguckt. Mein Plan sagt, ich lauf da in 44:07 Minuten.
Wär gar nicht schlecht, wär meine zweitbeste 10er Zeit.
Erwähnte ich schon mal, dass ich die kurzen Wettkämpfe nicht mag? Ich mag die kurzen Wettkämpfe nicht. Da lauf ich lieber einen Marathon unter 4 Stunden, das ist angenehmer.
Aber was solls, ich will irgendwann auch mal wieder meine 10er Zeit knacken. Nächstes Jahr. Mir schwebt da ganz deutlich eine 42 vor. Aber nun wird erstmal auf den Marathon unter 3:30 hintrainiert. Das ist schon fies genug. Aber ich denk, das krieg ich hin.
Übrigens will ich nächstes Jahr in den Knast.
Wasislos? Charly? Hallo? Alles klar da oben?
Ja, ich will in den Knast. Aber nur zu Besuch, wie es so schön beim Monopoly heisst. In Darmstadt ist nämlich im Mai der Knastmarathon. Dort wird auf dem JVA Gelände mit Knackis, JVA Beamten und Gästen wie mir ein Marathon durchgeführt. Das ist eine Strecke von 1,7 km und muss so 25 mal durchlaufen werden. Das Startgeld beträgt 10 €, dafür bekommt man ne Medaille, Urkunde und Verpflegung. Natürlich wird man vorher durchsucht, ob man illegale Powergels dabei hat oder so. Ich find das interessant, so eine Erfahrung mit Gefängnisinsassen und für die ist das bestimmt auch eine prima Abwechslung. Und mit maximal 100 Teilnehmern auch schön überschaubar. Ja, ich glaub das mach ich.

9 Kommentare 29.11.07 23:03, kommentieren