Harte Woche

Das war jetzt so ziemlich die härteste Trainingswoche, die ich bisher in meiner Läuferkarriere gemacht hab. Und weitere werden folgen. Öhm.
Ich bin ja schön öfters mal über 100 km in der Woche gelaufen, aber damals eben meist so im Wohlfühltempo.
Diese Woche hatte ich 91 km zu bewältigen, aber da war
1. ein langer Lauf dabei mit 30 km im 5:31 er Tempo
Natürlich war ich schneller. Soll ich doch nicht.
2. Ein Intervalltraining mit 3x3600 Metern in 4:32 er Pace.
Das hab ich ziemlich gut hinbekommen, wobei ich da auch eine Spur schneller war. Aber bei Intervall darf ich ja schneller.
3. War gestern noch ein Tempolauf angesagt, im Marathonspezifischen Renntempo.
Zunächst einlaufen, dann 9000 Meter in 4:44 er Pace, schließlich noch eine halbe Stunde auslaufen.
Wieder hab ich das Tempo nicht getroffen, ich war schneller. Den letzten Kilometer hab ich sogar in 4:31 hingekriegt. Wobei ich noch die Luft hatte um einen unangeleinten Hund zu animieren, doch ein Stück mit mir mitzulaufen, nachdem er eh schon von Frauchen abgehauen ist und neben mir herlief. Allerdings hat das Frauchen gar nicht gepasst. Schade, dass der Hund so gut auf sie hört. Ich hätts witzig gefunden, wenn ich mit dem Hund abgehauen wäre.
Nach den 9 km musste ich aber erstmal eine Gehpause machen, bevor ich wieder in leichten Trab gefallen bin um die halbe Stunde noch auszulaufen.
4. War ich ja diese Woche bei diesem Cacheabenteuer, was mich nach dem harten Intervalltraining noch völlig erledigt hat.
Aber summasummarum war die Woche doch ziemlich geil, obwohl sie so hart war. Ich freu mich schon auf die nächste Woche, die wieder hart und geil werden wird. Wahrscheinlich wird die auch noch ein bisschen feucht, weil ein kleiner Wetterumschwung vorausgesagt ist.
Kann mich alles nicht schrecken, ich will die 3:30 in Freiburg unterbieten und wenn es so gut läuft wie jetzt, bin ich doch vollauf zufrieden.

Ich hab übrigens noch ein Duell mit Uli aus Buchloe am Start.
Die Waffen sind gewählt. Die Distanzen heissen 10 km, Halbmarathon und Marathon.
Das ist auch ein Duell der Trainingspläne. Hier das Trainingsplansystem von Victor Röthlin, Spitzensportler und bester deutschsprachiger Marathonläufer aus der Schweiz, auf der anderen Seite ein Plan von einem, der mal einigermaßen schnell war auf die Marathondistanz und jetzt lieber sein Säckel füllt mit allerlei Unsinn, was man sich Oral einführen kann. Ich nenn den Peter Greif nur noch Onlineapotheker.
Unglaublich, was der einem mittlerweile alles andrehen will.
Es gibt Laufklamotten, die sensationell billig sein sollen, es aber nicht sind und Trainingsplänen, die noch nach uralten Mustern angelegt sind. Die Entwicklung im Laufsport geht in seinen Plänen spurlos vorbei. Da gibts seit Jahr und Tag seine 35 km Läufe mit Endbeschleunigung. Egal für welches Niveau man trainiert. Ob für 3 Stunden oder für 4:30, mach die 35 km und jamma nich.
Aber ich kann nicht bestreiten, dass die Pläne von Greif schnell machen. Allerdings landen auch überproportionell viele Läufer anschließend im Krankenstand.
Wir werden sehen

14.1.08 07:35

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(14.1.08 08:39)
Hoho, der Charly sucht Streit!
Man könnte ja böse sein und behaupten, dass die Entwicklung im Laufsport an PG eben nicht spurlos vorbei gegangen ist, weil er nebenbei eine gut funktionierende Online-Apotheke betreibt. ;-)
Ansonsten: So einen Aufwand treiben für nur Sub-3:30 bzw. (lächerliche) 43 über 10 km - scheinbar bringt viel doch nicht immer viel, haha.
Nix für ungut ;-)
Uli


Hase / Website (14.1.08 08:42)
Kann es sein, dass du mich vermisst?
Das wär so meine spontane Vermutung, wenn ich deinen Eintrag mit all seinen Nuancen lese

Aber aus eurem Hahnenkammpf halt ich mich raus

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