Mit Leibwächter

Hase und ich sind am Dienstag abend zusammen gelaufen. Nach der Arbeit haben wir uns auf den Weg nach Lantilly gemacht. Dort geht es vom Fu?e von Semur einen Berg hoch. Der Berg ist ?ber 2 Km lang, davon hab ich schon mal geschrieben, den bin ich schon mal nach unten gelaufen, nach oben lauf ich den aber lieber. Hin und wieder kam ein Auto, aber alle haben uns gesehen. Gut so, es war ja auch schon dunkel.
Oben am Berg angekommen, wollte Hase eigentlich wieder umdrehen. Ich find das aber eher frustrierend, wenn man einen Berg hoch gelaufen ist und diesen dann wieder hinunter l?uft. Ich schlug vor, dass wir doch jetzt nach Villar laufen k?nnten und von dort die Allee hinab zur?ck nach Semur. Hase glaubte, ich w?rde sie ver?ppeln, denn in Villars m?ssten wir ja an meinem neuen Freund, dem Hund vorbei. Aber ich meinte das eigentlich schon so. Also liefen wir die Strecke nach Villars hinunter, aber je n?her wir dem Hof kamen, umso mehr ging mir die D?se, der sich in Galgenhumor auswirkte.
Zum Beispiel sagte ich, dass der Haust?rschl?ssel dann in meiner zerfetzten Weste, die nachher in Streifen von mir weg h?ngt, auf der linken Seite drin steckt. Langsam kam der Hof in Sicht und f?r eine zehntel Sekunde fiel mir das Herz in die Hose, da war ein Hund, aber es war der wei?e Hund mit dem Besitzer, die mich so nett verarztet haben. Er erkundigte sich nach meinem Bein und schon liefen wir weiter. Ich wollte doch recht schnell au?er Sichtweite.
Hab ich so meine Angst ?berwunden? Auf ein Pferd soll man ja auch gleich wieder aufsteigen, wenn man herunter gefallen ist.
Den Rest der Strecke nahmen wir locker unter die Beine und kamen bald Zuhause an.

10,6 Km
1:10:45
GT 2100

4.1.06 19:00

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